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Journal Donnerstag, 16.8.2018

Die Kinder waren heute Mittagskinder- wir fuhren nämlich nach ihrem Mittagessen in der KiTa alle zusammen nach Magdeburg. Jotts Mama heiratet ihre Partnerin, und auf diese Hochzeit hab ich mich gefreut seit ich zum ersten Mal davon gehört habe- das muss ich miterleben, gelegentliche Erschöpfung hin oder her.
Mit Jott und der Familie ist vereinbart, dass ich an den Zeremonien (Standesamt/ Kirche) teilnehme und mich beim Drumherum ein bisschen zurückziehen kann. Abends werd ich dann jeweils die Kinder-Bett-Betreuung übernehmen, so sollte gewährleistet sein das ich mich auch mal hinsetzen und verschnaufen kann.

Das wird voll toll :)

Vorgestern erstmals bemerkt: G kann inzwischen ihren und den Namen von J in einer vereinfachten Version aussprechen. Und gestern sagte auch J erstmals den Namen seiner Schwester. Bei seinem eigenen Namen hapert es allerdings noch- und Ms Namen können die beiden noch gar nicht sagen (der ist allerdings auch schwer, wir müssen mal schauen dass wir den auf eine Version für 20-monatige Kleinkinder runterbrechen).

Die erste Nacht seit ewig mit Windel für M war deutlich entspannter. In einer leichteren Schlafphase wurde er sogar wach und sagte, dass er pullern muss, ansonsten verschlief er das aber. Ich bin gespannt, wie und wann sich das von selbst regelt.

Gestern Abend tauschte ich die Displayschutzfolie meines S6 aus und bin seitdem bei jedem Blick aufs Smartphone überrascht, wieviel klarer und deutlicher alles erkennbar ist. Die alte Displayschutzfolie war so ungefähr zwei Jahre drauf und doch wesentlich mitgenommener, als ich es selbst dachte… Man könnte fast meinen, ein neues Smartphone in der Hand zu haben.

Was schön war: In Ruhe mit Jott frühstücken.

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Journal Mittwoch, 15.8.2018

Das ich drei Wochen abwesend war, zeigt sich: M hat große Verlustängste. Jott musste in den vergangenen Wochen Abends wiederholt zu ihm, weil er Angst hatte das sie auch weggeht.
G ist tagsüber froh, mich zu sehen, lässt sich aber nachts nicht von mir beruhigen.

Nur J ist happy, Tag und Nacht.

Zu zwei Drittel also schöne Scheiße.

Jott und ich brachten heute morgen die Kinder gemeinsam weg. M ist ja seit Anfang August in einer anderen Gruppe und nicht mehr bei den ganz Kleinen, und da ich noch nicht wusste wo sein neuer Raum ist, schaute ich mir das heute morgen mal an.
Danach war ich dann allerdings reichlichst k.o.

M ist auch in der KiTa trocken. Zumindest wenn er nicht zu sehr ins Spiel versunken ist, träumt oder nicht rechtzeitig zum Klo losläuft.
Seit ich wieder zu Hause bin, gab es allerdings deutlich mehr „Unfälle“ als in den Wochen zuvor. Hoffentlich legt sich das schnell wieder.

Nachts läuft es leider noch nicht so gut. Nach langen Wochen ohne Windel und mit viel Wäsche haben wir daher beschlossen, ihm vorerst wieder eine Windel anzuziehen. Mit M ist abgesprochen, dass er nach zwei Nächten mit trockener Windel in der dritten Nacht keine Windel anziehen muss. Mal schauen, wie das funktioniert.

Vor dem Abendbrot spielten die Kinder und ich gemeinsam bestimmt 20 Minuten (!) friedlich (!!) und ohne Geschrei (!!!) mit einem Steck-Scheibenturm. Der Reihe nach durfte jedes Kind eine Scheibe auflegen. Danach drehte ich den Turm, zog den Stab raus und die Kinder durften die aufgestapelten Scheiben umwerfen (das gefiel ihnen am besten). Das tolle war: Nach zwei, drei Runden hat sich kein Kind mehr mehr vorgedrängelt, sondern immer gewartet bis es dran ist. Und alle drei haben bereitwillig geteilt und Scheiben abgegeben, wenn einer der anderen keine mehr hatte, aber an der Reihe mit auflegen war.

Maximilian Buddenbohm war mit Sohn II an der Ostsee wandern und schrieb/ schreibt darüber. Ganz große Leseempfehlung für die ganze Artikelserie. Los geht’s mit diesem Beitrag: Ich komme aus Lübeck, aber heute nicht

Was schön war: Das wir am Abend so lange ruhig und gesittet spielen konnten war mein Highlight des Tages.

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Journal Dienstag, 14.8.2018

Seit Sonntag wieder zu Hause. Die Kinder haben sich gefreut, ich hab mich gefreut, und Jott glaub ich auch. Die erste Nacht sorgte auch gleich für das „Zuhause-Gefühl“ (weil ich kinder-bedingt so oft wach war). Ansonsten pussel ich die Tage über in der Wohnung rum, mache draußen Erledigungen und hau mich gelegentlich auf die Couch zum Lesen/ Nickerchen machen.

Die allermeisten Symptome sind verschwunden. Was bleibt ist ziemliche Schlappheit und tatsächlich sowas wie eine tiefgehende Erschöpfung. Ganz doof gesagt fühl‘ ich mich dauer-k.o. und hoffe, das legt sich bald wieder.

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Journal Donnerstag, 9.8.2018 – Piep Drei

Die Woche gings Tag für Tag aufwärts. Die allermeisten Symptome sind verschwunden, ich fühle mich nur noch erkältet. Prinzipiell also voll toll, wenn da nur nicht die Erschöpfung wäre. Treppe hochlaufen? K.o. Geschirrspüler ausräumen? K.o. Meinem Papa drei Handgriffe im Garten helfen? Total k.o. Aber gut, das ist dann jetzt wohl erstmal so. Ich mache das beste, was ich gerade tun kann: Viel viel viel Ruhe halten und lesen. Vor allem analog, digital ist überraschend anstrengend auf Dauer- außerdem kann ich mich offenbar, wenn ich am Smartphone lese, nicht so lange konzentrieren wie wenn ich ein Buch/ eine Zeitung lese.
Wenn es die nächsten Tage ein bisschen kühler wird, will ich kleine Spaziergänge unternehmen, aber bei 30°C und aufwärts mach ich das nicht.

Am Mittwoch war Jott zu Besuch, das war sehr schön.

Angedacht ist, dass ich am Wochenende nach Hause zurück fahre, da freu ich mich schon drauf.

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Journal Freitag, 3.8.2018 – Piep Zwei

Danke für die vielen Genesungswünschte.

Also, ich habe nichts weltbewegendes. Der Ärztemarathon war leider notwendig, um ein paar sehr unschöne andere Krankheiten auszuschließen (teilweise auf Grund meiner ständigen und wiederholten Krankheiten), aber mitterweile steht die Diagnose recht sicher fest. Ich hab das Pfeiffersche Drüsenfieber. Nichts ernstes also, nur ein Virusinfekt. Der sich allerdings, das muss ich sagen, gewaschen hat. Ich hatte nahzu eine Woche durchgängig Fieber, mein Kreislauf war nicht vorhanden (ist er zum Großteil immer noch nicht), ich fühl mich unglaublich zerschlagen und krank und ich bin müde, meine Güte, da gibts schon gar keine Worte mehr für. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich das so noch nicht kannte, diesen ganz furchtbar schlechten Allgemeinzustand. Und es ist überhaupt keine Besserung in Sicht, nichtmal ansatzweise. Erst dachte, ich wenn das Fieber vielleicht zwei, drei Tage weg ist, gehts schnell wieder aufwärts, aber dem ist überhaupt nicht so. Ich schlafe nachts, dann stehe ich auf, zwänge mir drei Happen Essen rein und muss mich wieder hinlegen. Zum Mittag und zum Abendessen das selbe Spiel.
Die letzten Tage über hat sich die Müdigkeit nochmal intensiviert, vielleicht will mein Körper einfach Dornröschenschlaf halten bis alles überstanden ist.
Heute Abend stieg meine Temperatur nach zwei fieberfreien Tagen wieder an, mal gucken ob ich erneut Fieber bekomme. Das soll wohl typisch sein.

Es ist eine ziemliche Arschlochkrankheit.

Bedenken Sie bitte weiterhin Jott mit Durchhaltewünschen und gute Gedanken. Sie bekommt Unterstützung von den Familien, aber Sie können sich sicherlich vorstellen, wie es so ist.

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Journal Montag, 30.7.2018 – Piep

Weiterhin krank, Diagnose schwierig. Es ist defintiv keine Erkältung.

Am Freitag musste des Befindens wegen ein Rettungswagen vorbei kommen, einem Krankenhausaufenthalt entging ich (bislang) zum Glück. Dafür hat mich meine Mama eingesackt und mit ins Brandenburgische genommen. Heute Arzt-Besuch + Thorax-Ultraschall + Lunge röntgen, morgen Hals-Ultraschall. Mittwoch dann ggf. eine halbwegs gesicherte Diagnose.

Bitte gute Wünsche und gedrückte Daumen für Jott, die mit den drei Kindern zu Hause ist und alles wuppen muss.

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Journal Donnerstag, 26.7.2018

Weiterhin krank. Schlapp wie lange nicht mehr; den Tag verbrachte ich größtenteils wieder im Bett. Länger als ’ne Stunde wach bleiben ist schwer, ganz schlimm wars am frühen Abend als ich auf die Bringmeister-Lieferung wartet.
Ich hoffe, das legt sich möglichst schnell wieder, es ist mir ein bisschen unheimlich.

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Journal Mittwoch, 25.7.2018

Nahezu den ganzen Tag im Bett/ auf der Couch verbracht, abzüglich des Abstechers zur Ärztin. Befinden weiterhin wie gestern (schlecht).
Beim Arzt dann einen Termin für ein großes Blutbild vereinbart (auf Anregung der Ärztin), ich bin halt doch ganz schön häufig krank und da kann man ja mal gucken ob das eventuell eine bestimmte Ursache haben kann.

Meine familienfreie Woche läuft nicht ganz, wie geplant.

Was schön war: Jedes Mal, wenn die Ibus Wirkung zeigten.

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Journal Dienstag, 24.7.2018

Morgens mit größeren Unwohlsein als gestern Abend erwacht und beschlossen, aus dem Home Office zu arbeiten. Mit einer Ibu ging das einigermaßen gut. Das Unwohlsein wurde aber im Laufe des Tages immer schlimmer, Abends kamen Fieber, Schüttelfrost und das übliche Krankheitsgefühl dazu.

Morgen also voraussichtlich zum Arzt, wenn keine Blitzgenesung über Nacht eintritt.

Den morgen Termin am Abend mit Freunden hab ich vorsichtshalber abgesagt. Totale Scheiße, die Terminfindung hat ein Viertel Jahr gedauert und jetzt bin ich schon wieder derjenige, der wegen Krankheit absagen muss.

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Journal Montag, 23.7.2018

Mich den ganzen Tag im viel zu warmen, muffigen Büro gegruselt, nach draußen zu gehen- wenn es drinnen schon so eklig ist, muss es draußen ja viel schlimmer sein… Pustekuchen! Draußen waren erträgliche 27°C, es wehte ein laues Lüftchen und war somit schönstes Sommerwetter.
Ich freu mich schon auf die nächsten Tage, wenn es draußen 35°C hat und im Büro noch zehn Grad wärmer ist. Die Klimaanlage kommt da nicht gegen an.

Anfang jeden Jahres veranstaltet unser Mutterkonzern einen KickOff-Termin, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Ich war da bislang zwei Mal dabei und hatte mich auch schon ein bisschen auf den Termin im Januar 2019 gefreut- nur um heute in einer Mail zu lesen, dass wir in Dreibettzimmern untergebracht werden sollen. Ich find‘ ja bereits Zwei-Bett-Zimmer nur so einigermaßen akzeptabel und lasse mich da nicht so gern und auch nur mit ausgewählten Kollegen unterbringen (wie eben in den vergangenen zwei Jahren). Aber Drei-Bett-Zimmer? No way. Entsprechend formuliertes Feedback ging auf die Mail zurück. Jetzt harre ich der Dinge, die da kommen.

Ich weiß nicht, obs generell an der Wärme, an der Klimaanlage gestern im Bus oder daran liegt, dass mein Körper sich jetzt in der unstressigen Zeit ein bisschen auf sich konzentriert, aber ich fühl mich wie erschlagen. Die Augen tränen, der Nacken ist steif, ich bin hundekatzenmausemüde…

Das blöde ist: Mittwoch Abend bin ich verabredet mit Freunden und Bekannten, die ich jahrelang nicht gesehen habe- da will ich fit sein. Ich seh also zu, das ich nach der Arbeit einfach mal die Füße hochlege und viel (und ruhig) schlafe.

Der RBB meldet, dass die Berliner Wasserbetriebe als Gegenmittel gegen den aus der Kanalisation strömenden Gestank teilweise Duftsteine in den Gullys aufhängen: Gegen Gestank durch Sommerhitze – Wasserbetriebe hängen Deos in die Gullys

Ich frag mich ja, weshalb die die Kanalisation nicht einfach mit hervorgepumpten Grundwasser durchspülen? Ich las bereits des Öfteren, dass in Berlin das Grundwasser immer höher steigt (z.B. MorgenpostTagesspiegel).

Auf Twitter las ich die Frage, welche drei Dinge man kaufen würde, wenn Geld keine Rolle spielt. Was würde ich also kaufen?

  1. Ein halbwegs großes Grundstück (~800 bis 1000qm) irgendwo zwischen Karlshorst und Friedrichshagen
  2. Da würde ich ein Haus für uns raufstellen lassen.
  3. Und dann, das wichtigste: Ich würde mir Zeit kaufen. In Form von Arbeitszeitreduzierung. 30 Stunden wären super.

Und Sie so?

Die S-Bahnen fahren am S-Bahnhof Köpenick übrigens tatsächlich alle 10 Minuten ab. Aber: Alle 20 Minuten nur nach Wuhlheide, und im Wechsel bis Tiergarten. De fakto- ich will nicht in Wuhlheide umsteigen- besteht also für mich doch ein 20-Minuten-Takt.

Was schön war: Abends auf’m Sessel sitzen und Let’s Plays gucken- fast noch unterhaltsamer, als selbst zu spielen (-> https://www.youtube.com/ThijsHearthstone)