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WMDEDGT?

Journal Montag, 5.11.2018 – #WMDEDGT 11/18

[Mehr WMDEDGT?-Einträge bei Frau Brüllen.]

Bei Weckerklingeln 5:17 Uhr erkältungsbedingt ziemlich gerädert aufgewacht. Kurz mit dem Gedanken gespielt, liegen zu bleiben und mich krank zu melden, den aber verworfen weil ich halt einfach schon viel zu viele Fehltage habe. Geduscht, Jott geweckt, Frühstück, Kinder wecken + anziehen und in die KiTa gebracht. Dort können sich J und M schwer von mir lösen und weinen, aber gut, da müssen sie und wir gelegentlich durch. Knapp die Bahn nach Hause verpasst und ~15 Minuten an der Straßenbahnhaltestelle gewartet. Ich hätte laufen können, hatte aber so gar keine Lust und las den Feedreader leer.
Zu Hause schnell ‘ne Waschmaschine angeschmissen, Kaffee aufgesetzt, Tee aufgesetzt, die Aufbruch-Hinterlassenschaften beseitigt und gegen 8:30 Uhr mit der Arbeit begonnen.
Dann: In Ruhe in den Arbeitstag gestartet. Tagesplanung, Nachbuchen von abgelehnten Zeiterfassungseinträgen, zwei drei Mails, Projektupdates, und dann waren die erste anderthalb Stunden rum und es war Zeit für unser Daily Standup. Heute nahm ich per iPhone von der Couch teil, das ist schon sehr praktisch wenn man nicht an einen Schreibtisch gebunden ist.
Nach dem Daily wieder weiterarbeiten. Ich sichtete für ein Forschungsprojekt die eingehende Kundenkommunikation und kategorisierte sie ein. Monkey Work, aber ab und an erträglich. Dabei mit Excel herumgespielt, viel gelernt und am Ende festgestellt, dass eine Papier-Stift-Strichliste der beste Weg zur Dokumentation der Kategorien und der Häufigkeit ist.
Zum Glück zog es sich nicht zu lange, 13 Uhr war eine einstündige Kundentelko, dann Mittagspause (Milchreis mit Zucker, Zimt und Apfelmus), dann eine andere Kundentelko und dann kam für 15 Uhr ein überraschendes zweites Daily rein. Das konnte nur bedeuten, dass irgendwas passiert war, und mein Riecher trog mich nicht. Angekündigt wurden personelle Veränderungen, danach war ich erstmal überrascht und klickte ein bisschen unkonzentriert vor mich hin. Aber nicht lange, kurz nach halb Vier klappte ich den Rechner zu und holte die Kinder ab.
In der KiTa war alles in Ordnung, die drei hatten ganz gute Laune. Auf dem Weg zur Straßenbahn sang M ein Kacke-Lied und G freute sich, dass sie auch „Kacke“ und „pupert“ und „kackert“ sagen konnte. Ich nicht so, aber was willste machen.

Zu Hause dann Chaos, alle Kinder rannten wild umher, machten sich einen Spaß draus im Flur das Licht auszuschalten und rannten im Dunklen weiter. Das das keine schlaue Idee war, merkten G und M sehr fix, J hatte wie üblich Glück und stolperte und stieß sich kein einziges Mal. Irgendwann legte ich den Sicherungsschalter um, weil mich das ständige Licht an Licht aus so nervte. Das tat dem Vergnügen keinen Abbruch. Als ich in der (hellen) Küche stand und einen Granatapfel für die Granatapfelquarkspeise zubereite, rannten die drei immer noch durch den Flur. Irgendwann rummste es gehörig und dann kam ein heulender M zu mir in die Küche, ließ sein Aua pusten und sah anschließend interessiert dem Granatapfelgemetzel zu. Normalerweise funktioniert ja das Draufhauen mit einem Holzlöffel zum Lockern der Kerne ganz gut, heute aber nicht. Bereits der zweite oder dritte Schlag sorgte für ein Aufplatzen des Granatapfels, wodurch ich die sehr fest sitzenden Kerne per Hand rauspulen musste. Das war ein rechtes Massaker und ich bin froh über das schwarze Shirt, das seitdem sehr fruchtig riecht…
Die Zwillinge leisteten M beim Zugucken recht schnell Gesellschaft, und kurz bevor ich fertig war kam dann auchb Jott nach Hause. Während ich die Quarkspeise zubereitete, begann sie die Kinder zu baden. Ich unterstützte sie ein wenig, und während Jott Haare kämmte und Nägel schnitt, bereite ich das Abendessen und die Brotbüchsen vor. Beim anschließenden Abendessen hatte G keinen rechten Hunger und störte uns andere, sodass sie recht fix spielen gehen durfte.
Gegen 19 Uhr war das Essen vorbei, die Kinder putzten noch ihre Zähne und dann brachte ich die Zwillinge ins Bett, während Jott sich um M kümmerte. Halb Acht schliefen die beiden, nun folgte M. Jott und ich brachten ihn heute gemeinsam ins Bett, Jott wollte nämlich „Das Grüffelokind“ vorlesen und das wollte ich auch hören. Aus dem Bett aufzustehen fiel schwer, aber die Küche sah noch mistig aus und außerdem wollte ich das Staffelfinale von “This is us“ im Fernsehen nicht verpassen.
Nach dem Küche aufräumen spielte ich ein paar Runden Hearthstone, dann holten Jott und ich die heutige Folge GSZS nach (unser guilty pleasure) und dann begann 21 Uhr die letzte Folge von Staffel 2 “This is us“. Wie immer ganz großartig.
Danach unterhielten Jott und ich uns noch lange, bis sie gegen 23 Uhr ins Bett ging. Ich schrieb diesen Beitrag und folge ihr nun auch.

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