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Journal Montag, 29.10.2018

Statt Home Office oder Büro ein „Zuhause mit G und M“-Tag. Nach dem ausgebrochenen Magen-Darm-Infekt hätten sie zum einen heute eh nicht in die KiTa gedurft, zum anderen wollte ich sie aber gern noch einen Tag beobachten und schauen, wie fit sie sind. Das war auch gut, denn so konnte ich sehen das sie beide definitiv morgen wieder in die KiTa gehen können.

Weil Frau Rabe sich Routine wünschte, dachte ich über unsere Routinen nach und bin zu dem Schluss gekommen, dass diese einen großen Anteil am Gelingen des vergangenen Wochenendes hatten. Die Kinder wissen zu Hause immer, wie unser Tagesablauf ist, welcher Schritt auf den nächsten folgt. Wir achten recht penibel darauf, unsere Tage an bestimmten Eckpunkten auszurichten. Das sind bei uns die Mahlzeiten, das ist am einfachsten. Im Falle des Abendbrots beispielsweise wissen alle drei Kinder, dass es nach dem Essen– das zuverlässig zwischen 18 und 18:15 Uhr startet und gegen 19 Uhr vorbei ist– ins Bad geht zum Händewaschen udn Zähneputzen, dann die Schlafis angezogen werden, sie im Anschluss noch eine Folge Paw Patrol o.ä. gucken dürfen und es dann ins Bett geht. Ohne Widerrede, ohne Faxen, ohne Ausnahmen (naja, an Weihnachten ggf.). Das funktioniert für uns ganz wunderbar, und ich glaube auch, dass die Kinder das brauchen. Einfach einen gewissen Trott, wo sie gar nicht großartig nachdenken müssen, sondern eben beispielsweise Abends auf Autopilot mitlaufen können.

Mir flog heute versehentlich ein Messer im Beisein der Kinder durch die Küche. M, und zu meiner Überraschung auch G, können ganz wunderbarst „Scheiße!“ sagen…
No children were harmed.

So ein Tag mit zwei Kindern ist eigentlich recht entspannt. Vor allem, wenn es die beiden einfacheren Kinder sind, die zu Hause geblieben sind.

G machte allein keinen Mittagsschlaf und wurde im weiteren Verlauf des Tages immer unleidlicher. Beim abendlichen Fernsehen entschärfte es sie dann allerdings: Mitten in Paw Patrol schlief sie ein und war nicht mehr zu wecken.

Meine Güte, war das heute kalt. Als die Kinder und ich draußen waren, wünschte ich mir einen dicken Schneeanzug. Wie soll das nur werden, wenn es richtig kalt, also winter-kalt, wird?
Immerhin sollen es morgen nochmal 20°C werden, da können wir uns alle ein wenig aufwärmen.

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