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Journal Freitag, 21.10.2016

Die Hausverwaltung hat die gesetzte Frist eingehalten. Heute war ein Brief im Briefkasten: Sie ziehen die Mieterhöhung zurück.

Mal schauen, wie die Damen und Herren nun reagieren und was sie noch so in petto haben.

Herr Schnuffke schlief die letzten beiden Nächte teilweise bei uns. Wenn das mit den Zwillingen auch so läuft, dann bau ich im Kinderzimmer eine Matratzen-Landschaft am Boden auf, auf denen drei Kinder und ich nachts schlafen können.

Jott schmeißt morgen eine Babyparty und empfängt Freundinnen. Herr Schnuffke und ich haben uns daher für das Wochenende ausquartiert. Meine Mama holte Herrn Schnuffke heute von der KiTa ab und nahm ihn mit, ich werde morgen tagsüber mit der Bahn zu ihnen fahren. So kann Jott in Ruhe feiern und meine Eltern, Herr Schnuffke und ich machen uns ein schönes Wochenende.

Das Kind ist derzeit etwas quengelig. Das beginnt nach dem Aufstehen und endet kurz vor dem Einschlafen. Gegen das Rumningeln helfen nur Beschäftigung- und weil Herr Schnuffke keine große Lust hat, sich allein zu beschäftigen, müssen Jott und ich ran. Das ist auf unseren täglichen Bahnfahrten etwas anstrengend, denn kaum dass wir in die S-Bahn eingestiegen sind, muss ich auch schon seine Bücher herausholen und sie mit ihm durchgehen. Ich hocke also 30 Minuten neben dem Buggy und erkläre, was Zahnbürsten, Lätzchen, Puppen, Bauklötzen und-, Achtung, zweites Buch- Igel, Him- und Brombeeren, Schnecken und Eichhörnchen sind. Hocken daher, weil Sitzplätze ein rares Gut und in der Regel schon besetzt sind.
Vielleicht sollte ich mir einen Camping-Stuhl mitnehmen.

Ich entdecke die Vorzüge nur eines Monitors. Normalerweise arbeite ich im Büro mit zwei Monitoren, dem aufgeklappten MacBook und einem externen Monitor. Um meine momentane Unfokussiertheit anzugehen, teste ich das Arbeiten mit nur einem Monitor und der jeweiligen Anwendung darauf im Fullscreen-Modus. Und was soll ich sagen, es hilft tatsächlich (wenn ich dem Drang widerstehe, in unsere Team-Chats und das Mailprogramm reinzuschauen).

Was schön war: Zur Feier unserer temporären Freiheit mit Jott Burger essen und im Anschluss die neue Folge von Gotham zu gucken.

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