Nachts davon geweckt worden, wie etwas auf dem Dach herumtapste. Schnell die Dachfenster geschlossen– nicht, dass ein Waschbär (oder Marder) ins Schlafzimmer purzelt.
Am letzten Urlaubstag in Heringsdorf schien die Sonne und es wurde leidlich warm (~23°C, das reicht dicke), wir gingen also nochmal an den Strand und planschten/bauten Sandburgen.

Ich sah am morgen nur noch zartrosa aus, schmierte mich wieder dick ein und trug obenrum sogar zwei Schichten Klamotten (Leinenhemd über T-Shirt), um nicht direkt wieder Sonnenbrand zu bekommen.
Die Kinder wussten weder, wie Kleckerburgen noch feine runde Sandkugeln gebaut werden. Diese Bildungslücke wurde heute geschlossen.
Abendessen im Ponte Rialto auf der Seebrücke. Wir hatten Glück bzw. Ausdauer beim Gucken nach einem besseren Platz (wir saßen erst drinnen), sodass wir einen Platz draußen auf der Seebrücke bekamen. Das Essen war überraschend gut und überraschend schnell auf dem Tisch, ich war beeindruckt. Die Kinder schafften ihre großen Portionen beinahe komplett allein, das wars dann wohl mit Kindergerichten.

Gut das wir morgen wieder nach Hause fahren, mein Körper überlegt keinen weiteren Tag Sonne– am Abend war ich trotz aller Schutzmaßnahmen deutlich roter als morgens.
Jott packte so nebenbei zwischen Rückkehr vom Strand und Aufbruch zum Abendessen einen beträchtlichen Teil unserer Habseligkeiten zusammen. Ich war angemessen beeindruckt und hätte gern geholfen, musste mir aber erstmal fünf Lagen Creme-Sand-Salz-Gemisch abstrahlen und anschließend After Sun auftragen.
Abends Knatsch, eines der Kinder konnte nicht schlafen und musste das lautstark kundtun. Jott opferte sich und nahm das betreffende Kind in unser Bett, ich zog in ein freies Bett um.

