Bürotag. Zwischen meinen Terminen regelmäßig kleine Übungen aus der Physiotherapie eingebaut, außerdem verstärkt drauf geachtet zwischen sitzen und stehen zu wechseln. Gar nicht mal so einfach im Arbeitsalltag, es geht einfach viel zu leicht unter.
Nach dem Mittag den Geburtstag eines Kollegen gefeiert. Es gab Brownies, die so aussahen als ob sie auch an der Wand kleben bleiben würden und himmlisch schmeckten. Ich schaffte es, standhaft zu bleiben und nur ein kleines bisschen zu essen :)

Weil Jott im Büro gebraucht wurde und ich zu Hause sein wollte wenn die Kinder aus der Schule kommen, startete ich etwas früher nach Hause.

Als ich nach der S-Bahn-Fahrt zu Hause ankam, saßen die drei am Küchentisch, snackten Reste aus ihren Vesperbüchsen und dem Süßi-Schrank und spielten gemeinsam. Zeichen und Wunder oder so.
Während ich im Home Office weiterarbeitete, artete das Spiel allerdings aus, es flogen Beschimpfungen hin und her und dann flossen auch Tränen. Die Harmonie hält nie lange an…
Beim Abendessen dann ein ausgiebiges Gespräch über Umgangsformen, -ton und Gefühle. Vielleicht bleibt ja was hängen.
Die letzten Tage über hat sich die Arbeit ganz schön verdichtet. Je tiefer ich in das neue Projekt eintauche und je mehr ich verstehe, desto mehr kann ich auch machen– möchte ich ja auch–, aber das ist schon sehr fordernd.



