Nach der Arbeit zum Neujahrsfest des Schwimmvereins nach Friedrichshagen gefahren. Wir kamen leicht verspätet weil ich uns in die falsche Straßenbahn setzte, war aber nicht weiter wild weil die Kinder immer noch ausreichend Zeit auf dem Eis hatten. Die Jungs eierten ganz schön rum am Anfang, wurden aber zunehmend sicherer und konnten am Ende ohne die Eislaufhilfen fahren. G, die in der Vergangenheit schon öfter auf dem Eis stand und auch gut auf Inlinern unterwegs ist, drehte ohne Hilfe ihre Runden, holte sich dann aber irgendwann aus Jux trotzdem einen Pinguin und schob ihn übers Eis.

Ich wagte mich nicht rauf, meine aktive Eislaufzeit ist gute 25 Jahre her– außerdem wollte ich nicht nass werden und hatte auch ein bisschen Sorge, mir ziemlich wehzutun. Wobei es schon schön aussah und man da bestimmt recht fix wieder reinkommt… Vielleicht fahren wir ja nochmal privat hin, dann probier ich es.
Wieder zu Hause Pizza, Couch und Kinderfilm, das hatten sich die drei nach der langen Woche und der zusätzlichen Bewegung am späten Nachmittag verdient.
Jott kam einen Zug früher nach Hause. Allseits große Freude, wir hatten sie vermisst (in den wenigen Momenten, in denen überhaupt Raum dafür da war).
Besonderes Mitbringsel: Ein Kollege aus Jott hatte ihr von einer Dienstreise aus Brasilien Cachaça mitgebracht. Weil Jott nach der Woche in Frankfurt erstmal keinen Alkohol mehr sehen konnte (honni soit qui mal y pense…), durfte ich allein verkosten. Guter Stoff, überraschend sanft, leicht und ein bisschen fruchtig. Kann man sogar pur trinken, nicht nur im Caipirinha.

Was mich überraschte und erfreute: Ich konnte den portugiesischen Text auf der Rückseite auf Grund der Ähnlichkeit zum Italienischen zumindest inhaltlich erfassen. Das ist mir neulich schon bei einem (einfachen) französischen Text aufgefallen und ist ein supergutes Bonusfeature vom Italienischlernen, mit dem ich nicht gerechnet hatte.
Mit Jott das Staffelfinale von Black Doves geschaut. Schade, das es vorbei ist– gut, dass es eine zweite Staffel geben wird. Wir freuen uns und schauen, was wird (was wird).
Ganz schön groggy nach der Woche (auch schon vor dem Caipirina). Ich habe wieder einmal gemerkt, dass ich mehr auf meinen Schlaf achten muss– ich brauche wirklich um die acht Stunden, idealerweise ohne Unterbrechungen. Das hab ich die letzten Tage zwar nicht geschafft, aber ich kam ran und bemerkte es am nächsten Tag jeweils positiv.
Die Arbeitswoche war sehr bescheiden. Ich arbeitete bis auf ein, zwei Ausnahmen ohne Lebenszeichen anderer Menschen, das war sogar mir zu wenig. Ich möchte gern mit Menschen zusammenarbeiten. Nicht zwingend im selben Raum, aber zumindest digital und im selben Projekt.
Außerdem arge Motivations- und Organisationsprobleme gehabt. Die Schulung, die mein Teamkollege und ich vorbereiten sollen, ist zwar theoretisch eine gute Sache, aber wirklich begeistern kann ich mich dafür nicht. Es ist ein bisschen zu weit weg von dem, was ich machen möchte– und ohne den direkten Austausch (mein Kollege ist noch im Urlaub) schaff ichs kaum, was sinnvolles auf die Beine zu stellen.
Besserung ist weiterhin keine in Sicht, ich habe daher nun meinen Stepstone-Account reaktiviert und schonmal grob gescannt was gerade so an interessanten Jobs angeboten wird.



Eine Antwort auf „Freitag, 10.01.2025“
Ja, die romanischen Sprachen und ihre Ähnlichkeiten untereinander sind schon praktisch. Gegenüber bevölkern im Sommer oft größere spanische Gruppen den Gehsteig vor dem Späti. Wenn es zu laut wird, dann spreche ich sie auf okzitanisch an. Klappt tadellos.