Hui. Die heutige Nacht verlief ansatzweise entspannt, was vor allem Jotts Vermögen, im Liegen zu stillen/ die Flasche zu geben geschuldet war. Ich kann das nicht bzw. stell ich mich dabei an wie der erste Mensch, weswegen ich zum Flasche geben ins Wohnzimmer gehe (da kann ich einigermaßen bequem sitzen). Das bringt natürlich eine gewisse Unruhe rein.
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Der eigentliche, stille (naja) Held in diesem Haushalt ist definitiv Jott.
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Im Büro zum Löffel gemacht. Im Ressort auf Mallorca gibts nur Doppelzimmer. Prinzipiell nicht so schlimm, also ließ ich mir eine Liste der Kollegen geben, die noch keinen Zimmernachbarn haben. Der einzige noch „freie“ Kollege aus meinem Team war aber eine KollegIN. Und weil ich mir dachte „Na Mensch, die kennste als Teammitglied immerhin besser als die Leute aus den anderen Teams“, fragte ich besagte Kollegin also, ob wir uns ein Zimmer teilen wollten. Wollten wir.
Soweit, so gut. Als ich das beim Orga-Team bekannt gab, kam aber die Rückfrage, ob mir denn bewusst sei dass es tatsächlich Doppelzimmer mit Doppelbett, also für Pärchen, seien. Ups. Doppel-Ups. War es mir nicht. Und auch wenn ich es noch einigermaßen okay finde, mir das Zimmer mit einer Kollegin zu teilen, so gilt das aber nicht fürs Bett. Selbst wenn es große Betten sind und jeder seine Betthälfte hat. Also biss ich in den sauren Apfel, sagte besagter Kollegin ab, fragte erneut herum und fand zum Glück noch einen anderen Kollegen aus einem der anderen Teams.
Herrje.
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Unser (Jott + ich) Schlaf-Arrangement für die nächsten Tage wird eine Herausforderung. Herr Schnuffke schläft die wenigsten Nächte allein durch. Deswegen ist es einfacher, wenn ich bei ihm schlafe und ihn nachts ggf. beruhige. Die letzten Nächte, die wir so verbrachten, brauchte er mich so zwischen zwei und fünf Mal pro Nacht.
Wenn ich allerdings bei ihm schlafe, fehle ich bei Jott und den Zwillingen. D.h. mal eben so die Flasche geben/ ein Kind nehmen wird etwas schwerer. Sobald mich nämlich Jott ruft, besteht die Gefahr, dass Herr Schnuffke aufwacht und weint, weil niemand bei ihm ist.
Für die kommende Nacht haben Jott und ich besprochen, dass Herr Schnuffke und ich im Wohnzimmer schlafen und sie mich ruft, sobald sie mich benötigt. Mal schauen, ob das funktioniert.
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Was schön war: Herr Schnuffkes freudiges „Papaaa“ beim KiTa-Abholen.


