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Montag, 30.12.2024

Am Vormittag mit G zu Rewe im Forum Köpenick zum Silvester-Einkauf gegangen. Uns fehlten noch Gewürze, die ich vor Ort holen wollte. Wie erwartet war es voll, aber wenigstens vergleichsweise entspannt. Wir mussten nichtmal groß warten weil die anderen Einkaufenden an die Menschen-Kassen und nicht zu den Selbstbedienungskassen gingen.


Über Mittag unser Silvestermenü organisatorisch geplant. Was muss wann gemacht bzw. vorbereitet werden, was kann in einem Rutsch erledigt werden… Da Jott kränkelt, plante ich entsprechend gründlich im bestenfalls auch allein klarzukommen. Fuchs, der ich (manchmal) bin, legte ich mir dazu ein Word-Dokument an wo zusätzlich auch nochmal die Rezepte per QR-Code verlinkt sind. So kann ich (oder Jott, die kennt die Rezepte noch nicht) beim Vorbereiten fix mit dem Handy drauf zugreifen.


Die Kinder bzw. die Jungs bzw. vor allem J waren nach der Mittagspause völlig drüber. Ich hasse diesen Zustand. Sie beömmeln sich über alles, jede Ansage wird ins Lächerliche gezogen, nichts dringt zu ihnen durch… Das gepaart mit dem wenigen Platz führt immer dazu, dass sie sich gegenseitig buffen, irgendwo anecken und sich vollkeifen. Ich könnte ausrasten (und tus oft genug auch), weil ichs einfach nicht ertrage. Ich würd dann gern schnippsen und sie sind irgendwo weit weg. Aber ach…


Nachdem die Jungs endlich angezogen und einigermaßen unfallfrei draußen waren (G spielte mit dem Nachbarsmädchen), fuhren wir mit der S-Bahn bis Hirschgarten und stapften durch die Mittelheide. Wie immer kamen sie an der frischen Luft schnell runter und waren wieder zugänglich, bei mir hielt sich der Groll allerdings noch eine ganze Weile. Irgendwann entspann sich ein ganz spannendes Gespräch über den Ukrainekrieg; ich glaube M kriegt doch mittlerweile eine ganze Menge mit und versucht das für sich einzuordnen („Wieso will Putin die Ukraine eigentlich haben? Wieso machen die Leute in Russland das mit?“). Ich erklärte nach besten Wissen und Gewissen, tat mich aber auch schwer die Hintergründe kindgerecht aufzubereiten und ein bisschen hoffnungsvoll zu sein.


Zurück zu Hause ganz analog mit Stift und Papier hingesetzt und italienische Präpositionen erarbeitet. Da hab ich akuten Nachholbedarf und finde bei Babbel auch kein gezieltes Training dazu.


Abends dick eingemummelt eine Runde Kraftsport auf dem Hof gemacht. Das war schön, ich mags wenns schön frisch ist und ich in Ruhe im Dunkeln rumsporteln kann.


Erstmals „The Holiday“ („Liebe braucht keine Ferien“) mit Jott geschaut. Schöner Kitsch, ich verstehe nun zum einen die seit ein paar Wochen auf Insta kursierenden Memes um Jude Law in dem Film und zum anderen wieso dieser Film, so wie auch „Tatsächlich Liebe“, in der Weihnachtszeit gern geschaut wird.

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