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Samstag, 30.11.2024

Weiterhin krank. Wieder schlecht geschlafen; beim Frühstück die Kinder gebeten doch heute ein bisschen mitzumachen und meine Nerven zu schonen. Das hätt ich mir auch sparen können, bereits beim Anziehen nach dem Frühstück benahmen wie sich wie eine Horde wilder Paviane und brachten mich zum Brüllen (Pavian-Alpha).

Den Tag so gut es ging ruhig angehen lassen; Vormittags kam Rewe, wir erledigen einen Teil der Schulaufgaben, gingen alle gemeinsam einkaufen (ich musste die Kinder mit viel Einsatz zum Helfen überreden, ansonsten hätten sie mich alles allein schleppen lassen) und aßen anschließend Mittag. Kurz danach klingelte Gs Nachbarsfreundin von oben, was mir ganz recht war– so hatten die Jungs sich und G eben ihre Freundin.


M sitzt seit Tagen daran, die Inhalte der vergangenen Schulwochen nachzuholen. Das bindet ihn und uns, es ist zum Haareraufen wieviel Zeit das frisst, wie sehr es zu Konflikten führt und wie sehr es Ressourcen bindet. Es ist noch kein Ende abzusehen, ich bin unfassbar froh das er so schlau ist und wir nur gut zureden und minimalst erklären müssen– ich mag mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn er nicht so blickig wäre.


Nachmittags ein langer Spaziergang an der Wuhle mit allen Kindern. Mittendrin beschimpften sich die Jungs und G in einer Art und Weise, die vorbeigehenden Spaziergängern deutliche Reaktionen entlockte; mir war es unfassbar peinlich und ich hätte viel dafür gegeben, mit der verdammten Brut nicht zusammensein zu müssen. Alles zureden, ermahnen, erziehen half auch nichts, ich musste erst Jungs und Mädchen voneinander trennen indem ich sie in verdonnerte in verschiedene Richtungen Wettrennen zu machen.


Zurück zu Hause spielten die Kinder dann wieder friedlich (immerhin), bis wir gemeinsam (Gs Nachbarsfreundin durfte auch bleiben) den ersten Weihnachtsfilm der Saison schauten, Abendbrot aßen und den Abend ruhig ausklingen ließen.


Als die Kinder im Bett waren ein bisschen am Rechner gespielt, allerdings eher unmotiviert und aus dem Gefühl heraus, den freien Abend nicht verschenken zu dürfen.

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