Furchtbar schlecht geschlafen, es war drückend heiß und dank des Gewitters hatte es ungefähr 100% Luftfeuchtigkeit. Nicht mein Wetter.
Nach dem Frühstück flitzten die Kinder und ich zum Strand und planschten ein bisschen. Anders als gestern Abend war das Hochwasser schon im Rückgang, mir ging das Wasser nur noch bis zur Hüfte. Es reichte nichtmal mehr zum Reinschmeißen der Kinder, wir blieben nicht lange.
Entspannung und Nichtstun am Vormittag. Die Kinder spielten einzeln und miteinander, wobei letzteres eher nach gegenseitig auf die Nase hauen aussah (und wohl auch war, das Spiel hieß „Jeder gegen jeden“).

Nachmittags fuhren wir nach Bremerhaven ins Klimahaus und schauten uns die Ausstellung an. Die Kinder stürmten wie immer voran und ließen mir kaum Zeit, die einzelnen Texte und Erklärvideos zu schauen. Nichtsdestotrotz war die Reise auf dem 8. Längengrad Ost super spannend und unterhaltsam, die Zeit verging wie im Flug. Das würd ich glatt ohne Kinder nochmal machen, um mir alles anzuschauen.

Sehr schön war auch, als M bei der Einführung inmitten einer Menschenmenge nach einem Blick in das Kinderbegleitheftchen laut fragte, wieso denn da „Niger“ stehe– das sei doch eine Beleidigung?
… ich wusste nicht, dass er mit dem N-Wort bereits in Berührung gekommen ist– ich hatte (vermutlich sehr blauäugig) gehofft, dass dass das einfach nicht mehr verwendet wird und die Kinder das gar nicht erst lernen. Da lag ich wohl falsch :(
Seine Frage konnten wir dann schnell beantworten– aber das wird natürlich weitere Fragen & vor allem Erklärungen nach sich ziehen.
Nach Rückkehr im Ferienhaus war dann ziemlich die Luft raus, das Wetter (25°C, 100% Luftfeuchtigkeit) steckte uns in den Knochen.


