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Samstag, 14.08.2021 – I survived Einschulung

Einschulung. Meine Güte, es ist so unfassbar das das eben noch so kleine Baby nun ein richtiges Schulkind ist. Mit Ranzen und Zuckertüte und allem Pipapo.

Zuckertütenkuchen

Ms Klasse war morgens die erste. 8:30 Uhr gings los, was für uns 6 Uhr aufstehen, 7 Uhr frühstücken, 7:45 Uhr loslaufen hieß. Jotts Mama und ihre Frau blieben zu Hause und bereiteten noch jede Menge Essen für später vor.

Auf dem Weg zur Schule Treffen mit meinen Eltern, großes Hallo & erste feuchte Augen bei anwesenden Damen. Weiter zur Schule. Checkin per Luca App, Vorlage von Impf- und Testnachweisen. M wurde am Einlass abgepasst und mitgenommen, die künftigen Erstklässer:innen müssen ja alle gemeinsam in den Festsaal– die Sporthalle– einziehen. Viel Abstand zwischen den Plätzen, Fenster und Türen sperrangelweit offen. Bis zum Platz mit Maske, am Platz ohne. Als alle saßen, kamen die Erstklässler:innen rein; dann gabs ein paar Worte der Schulleiterin sowie ein kurzes, den Corona-Bedingungen angepasstes Programm mit den Clowns Pipo & Pipolina statt Schüler-Aufführungen. Und dann… wars das schon wieder. Die neuen Erstklässler:innen zogen wieder aus zu ihrer ersten kleinen Unterrichtsstunde & Schulbuchübergabe, wir gingen unterdessen auf den Schulhof und beschäftigten die Zwillinge ein bisschen denen etwas langweilig war. Dann, endlich, das allerwichtigste: Die Einschüler:innen kamen wieder raus und durften ihre Zuckertüten unter dem Zuckertütenbaum einsammeln. Große Freude bei M, als er seine fand, ebenso große Freude bei J und G als sie auch jeder eine kleine Zuckertüte bekamen. Dann folgten Fotos in diversen Konstellationen und dann gings auch schon wieder nach Hause. Ms Zuckertüte trug ich mittlerweile und ließ sie mir auch nicht abnehmen– das wollte ich mir nicht nehmen lassen, mit dem Schulkind und seiner Zuckertüte durch die Straßen zu laufen. War zwar keiner unterwegs weil früh, aber trotzdem.

Zu Hause bekamen der neue Erstklässler und seine Geschwister diverse Geschenke von der anwesenden Familie, und dann… schnappte ich mir die Kinder und ging auf den Spielplatz. Die Kinder waren hibbelig ohne Ende, Jott gestresst und außerdem war noch ein bisschen was zu tun.

Auf dem Spielplatz kamen die Kinder ein bisschen runter, ich las ein wenig und nach einer guten Stunde spazierten wir wieder nach Hause. Kurz nach uns kamen die nächsten Gäste, Jotts Papa und seine Frau und Jotts Bruder samt Freundin. Im Anschluss gemeinsames Mittagessen bzw. Büffett, ich konnte gar nicht soviel essen wie es leckeres gab (Jott muss jetzt öfter mal Börek machen, der war großartig).

Nach dem Essen fuhren die nicht bei uns übernachtenden Gäste ins Hotel und checkten ein, wir übrigen machten Mittagsruhe (Empfehlung für Vivo – Voller Leben, das ist ein schöner Kinderfilm mit guter Musik). Das war ganz gut, ich hatte das Gefühl das es den Kindern in dem ganzen Trubel half ein paar vertraute Tagespunkte zu haben (mir auf jeden Fall). Nach dem Film gabs Kaffee und Kuchen mit der aus dem Hotel zurückgekehrten Familie sowie Jotts Schwester samt Mann, die kurz zuvor ankamen. Im Anschluss spielten wir mit den Kindern, gingen nochmal auf eine kurze Spielplatzrunde– diesmal mit fast der gesamten anwesenden Familie– und dann war es auch schon Zeit für unseren für den Abend eingeplanten Restaurantbesuch beim Griechen um die Ecke. So richtig Hunger hatte wohl keiner, aber das ist an solchen Tagen ja kein Hindernis. Beim Griechen dann gemeinsames essen (für mich eine große Vorspeisenplatte), trinken, erzählen; J und G wuselten mit anderen Kindern umher und malten mit Kreide, M erzählte in einer Tour über Pokemons. Gegen 21 Uhr brach ich mit J und G nach Hause auf, dankbar für einen Grund mich in die ruhige Wohnung zurückziehen zu können. M war schon da, der war kurz zuvor mit Jotts Mama dort angekommen weil er nach einem kleinen Rollerunfall verarztet werden musste. Sie hatte ihm ein Handy dagelassen, als ich kam zeigte er mir ganz stolz wie er damit Jott anrufen konnte.

Dann Kinder bettfertig machen, ins Bett bringen und Füße hochlegen. Gegen 21:45 Uhr kam der Rest der Familie zurück, das war der Zeitpunkt an dem ich mich ins Schlafzimmer zurückzog. Ich hatte genug von Gesellschaft, Menschen, Unterhaltungen und Krach und blieb dann lieber für mich um in (relativer) Ruhe runterzukommen und dann auch bald ins Bett zu gehen.

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