Weiterhin den kranken J zu Hause gehabt. Jott bot an, die Betreuung zu übernehmen, aber da sie Nachmittags ins Büro fahren musste und ansonsten die Küche als Arbeitsplatz in Beschlag genommen hätte, war mir das nichts– es ist einfacher, wenn J und ich nur zu zweit zu Hause sind.
Die unschönen Seiten des Elternseins: Der fragwürdige Musikgeschmack der Kinder. Die Jungs fahren hier unfassbar auf die Wumms-Fußballlieder von Dennis und Jesko ab, die laufen über Alexa in Dauerschleife. J beschallte die Wohnung in den vergangenen Tagen mit dem Guirassy Song in Dauerschleife, da wir nur Rigips-Wände haben half auch Tür zu und leise hören nichts. Mittlerweile zuckt mein Augenlied nervös, wenn ich den Bass höre.
Hammer-Tag. Arbeit, ein privater (Remote-)Termin am Vormittag, wieder Arbeit, Kinder abholen, Einkaufen, Arbeit um vor dem Urlaub noch die wichtigsten Sachen abzuschließen, Abendessen… Uff.

Abends gemeinsames Musikhören mit den Kindern bis Jott nach Hause kam, jeder durfte über Alexa zwei, drei Lieder anschmeißen. Fußballlieder waren verboten, wir hörten daher viel Mark Forster, Michael Schulte und irgendwas aus den Charts (die Kinder sind da tiefer drin als ich, über „Alexa, spiele beliebte Lieder“ lernen sie die kennen). Das war schön, bis es ausartete („Aber M hat schon drei Mal ein Lied angemacht und ich nur zwei“; „Breakdance“-Einlagen der Jungs in gefährlicher Nähe zu Pflanzentöpfen und Einrichtung).
