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Mittwoch, 04.10.2023

Vormittags die sehr traurige Nachricht bekommen, dass eine Lehrerin an Ms Schule am vergangenen Freitag tödlich verunglückte. Ich hatte am Montag im Köpenick-Newsletter des Tagesspiegels über den Unfall gelesen und mir noch gedacht, wie furchtbar das alles klang.
Im Laufe des Tages kam heraus, dass die betroffene Lehrerin seit Beginn des neuen Schuljahrs Musiklehrerin in Ms Klasse war. Ich war dementsprechend ein bisschen besorgt, wie gerade M und auch die Zwillinge so nach der Schule drauf sein würden.

Auf dem Heimweg und zu Hause besprachen wir das Thema; die Kinder waren allesamt sehr gefasst– die Zwillinge kannten die Lehrerin gar nicht und M sie nur von einigen wenigen Unterrichtsstunden. Wir sprachen viel über eventuelle Gefühle und Trauer, beließen es dann aber auch dabei. Wenn die Kinder drüber sprechen möchten, werden sie das schon tun.


Die Jungs spielten Abends erstmals in Minecraft zusammen in einer Map, bauten gemeinsam Häuser und wagten sich in den Nether (das ist M zufolge die Hölle in Minecraft) vor. Irgendwie verloren sie sich dort unten aber, was vor allem M sehr betrübte– er saß traurig auf der Couch und klagte, dass er ganz allein sei.
G spielte währenddessen allein, baute vor sich hin und verschönerte das Haus, dass Jott ihr gestern Abend noch gebaut hatte (hier bitte starkes Atmen von Jott vorstellen; ich bin gespannt wann die vier gemeinsam spielen).


Abends fünf Maschinen (hier bitte einen irre guckenden Smiley vorstellen) Wäsche gelegt während Jott bei Minecraft supporten und Gefühle begleiten musste; anschließend für einen morgen beginnenden zweitägigen Firmenausflug nach Dinkelsbühl gepackt. Wir verbringen ungefähr gleich viel Zeit in Bus und Bahn wie vor Ort, dementsprechend fix ging das Packen von statten.
Anschließend noch ein bisschen mit Jott „The Rookie“ geschaut.

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