Leichter Stress am Morgen, die S-Bahn mit der ich zum Hauptbahnhof fahren wollte fiel nämlich aus (ernsthaft: Weshalb wird eine S-Bahn morgens um 7, also zur besten Pendelzeit, gestrichen?!). Also ein bisschen mehr beeilt und die Bahn Zehn vor Sieben erwischt.
Die weitere Anreise war dann sehr unkompliziert, wir fuhren mit dem ICE bis Nürnberg, trafen dort unsere Münchener Kolleg:innen und fuhren anschließend anschließend per Bus nach Dinkelsbühl.
Nach dem Checkin im Hotel gabs direkt Mittagessen, ich überfrass mich am Dessert und verspürte den Rest des Tages ein gar nicht mal so minimales Völlegefühl.
Nachmittags wurden wir alle zum Community Event (Teambildung) gekarrt. In Grüppchen mussten wir verschiedene Challenges bestehen die darauf abzielten, die Kommunikation und das Teamgefühl in den Gruppen zu verbessern. Wir mussten uns z.B. auf eine Plane stellen und die idealerweise mehrfach falten– während wir draufstanden und ohne, dass ein Teammitglied die Plane verlässt. Das + die weiteren Challenges gelang uns ziemlich gut, wir funktionierten als Gruppe ausgezeichnet.
Kurz nach 18 Uhr war der Teambuilding-Nachmittag vorbei, wir fuhren wieder ins Hotel zurück, verschnauften und bereiteten uns für die Abendaktivität (Motto der Party war „Superhelden“, wir waren zum Verkleiden angehalten worden) vor bzw. verschnauften ein bisschen.
Beim auf dem Bett liegen und Insta gucken sah ich mit einem Mal bunte Lichtkränze und konnte nicht mehr aufs Handy fokussieren– und war dann ziemlich pissed, weil eine Migräneaura mit anschließender Migräne zu diesem Zeitpunkt so ziemlich das letzte war was ich wollte.
Beim anschließenden Abendessen setzten dann mittelstarke Kopfschmerzen ein, gegen die leider weder Ibupofen noch ein Espresso halfen. Gegen 22:30 Uhr schmiss ich das Handtuch, verließ die Runde und ging ins Bett.

