Kaum regt man sich auf, schlafen alle Kinder mal ’ne Nacht lang friedlich. Versteh einer die Brut.
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Das Essen lief heute leider wieder katastrophal. Bei dem Rumgemansche wird bei mir eine Grenze überschritten: Ich kann das einfach nicht sehen. Ich finde es furchtbar eklig, wenn sich die beiden mit breiverschmierten Händen im Gesicht herumpatschen, ihre Haare verkleben und sie irgendwann mit tränenden Augen und brüllend dasitzen, weil sie sich den Schmadder eben auch in die Augen gerieben haben. Dank der Erkältung kommt bei G zusätzlich noch Schnodder dazu, was die ganze Sache noch viel, viel schlimmer macht.
Weder Jott noch mir fällt eine Lösung für dieses Problem ein. Wir merken nur, wie verwöhnt wir von M waren- der hat ja direkt von Anfang an gegessen wie ein Profi.
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Emsiges Arbeiten im Büro. Das Projekt, das ich als Projektleiter begleite, wird am Freitag vor dem Vorstand des Kunden präsentiert (nicht von mir). Bis morgen Abend muss also ein für die Präsentation fertiger Stand vorliegen. Bislang siehts ganz gut aus, wir haben heute die noch offenen Aufgaben priorisiert und verteilt. Ich kann sogar ein bisschen mehr mitentwickeln, nachdem sich ein Kollege heute leider kindkrank melden musste.
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Bei den Überlegungen zu einem potentiellen neuen Handytarif bin ich einen Schritt weiter. Ich weiß nun, das ich gern LTE hätte. Nicht so sehr wegen der Geschwindigkeit (da reicht das normale 3G-Netz bei weitem aus), sondern einfach weil es nicht schaden kann, unterschiedliche Funknetze wählen zu können. Oft genug kamen wir im vergangenen Jahr in Situationen und Gegenden, wo LTE erforderlich war.
Im Endeffekt heißt es nun also, zwischen Vodafone und der Telekom zu wählen. Für Vodafone spricht der Preis, für die Telekom das minimal bessere Netz und der Umstand, dass wir mit einem Telekom-Vertrag eine Alternative zu Vodafone bei Netzausfällen etc. haben.
Ich weiß nur nicht, ob mir das den tatsächlichen Aufpreis wert ist. Ich überleg mal weiter.
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Hui, das war ein saukalter Wind heute. Trotz dreischichtigen Zwiebellook fror ich auf dem Weg ins Büro und hätte gut und gern einen Glühwein oder zumindest einen Tee mit Schuss gebrauchen können, als ich im Büro ankam.
Morgen nehm ich mir meine Bärenmütze mit, dann sind zumindest die Ohren warm.
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Jott bekam heute dankenswerter Weise Hilfe von einer Bekannten. Die und ihr Partner holten die Zwillinge nach dem Mittagessen ab und lieferten sie am frühen Abend wieder bei uns ab, sodass sich Jott ein bisschen erholen konnte.
Sowas tolles hat (Familie ausgenommen) noch nie jemand gemacht, wir sind unglaublich begeistert und dankbar.
Morgen muss Jott alleine überstehen, und am Freitag werd ich Überstunden abbummeln/ Arbeitszeit verlagern und früher nach Hause gehen.
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Was schön war: M kann ganz allein die erste Strophe von „Alle meine Entchen“ singen, er gab sie heute morgen beim Frühstück zum Besten. Das war ja sowas von niedlich!


8 Antworten auf „Journal Mittwoch, 4.10.2017“
Hallo Paul,
Das mit dem Matschen beim Essen kommt mir bekannt vor und ich hatte mir auch die Haare gerauft , da ich das von meine beiden Großen ( knapp 3 Jahre auseinander) auch nicht kannte, aber dafür bei den beiden Kleinen ( 1 Jahr auseinander ).
Geholfen hat es, die beiden nicht mehr zusammen essen zu lassen ( obwohl ich das ja eigentlich blöd und irgendwie traurig fand). Das ging zwar nur , wenn beide Elternteile da waren , aber dafür war es dann sehr effektiv . Und ich habe gemerkt , dass sie ganz empfindlich waren, wenn die Hände dreckig wurden und sie die Hände daher an den Haaren abwischten . Hat eine Weile gedauert bis das mit dem Kapieren von Ursache -Wirkung funktioniert hat und bis dahin hatten wir immer eine Küchenrolle am Tisch stehen und fleißig Hände geputzt ( ich sag nicht wieviel Rollen da zusammen kamen…!)
Evtl. wurden sie durch das Getrennt -Essen ruhiger oder hatten mehr Aufmerksamkeit oder wir waren ruhiger …? Keine Ahnung . Aber das große Gematsche wurde sofort besser…. nach einer Weile klappte das gemeinsame Essen dann auch wieder . Naja , meistens
Gute Nerven euch und liebe Grüße !
Sandra
Eine Trennung wäre ggf. eine Option, das hat früher schon funktioniert. Lässt sich aber leider nur am Wochenende umsetzen. Aber das behalten wir mal im Hinterkopf :)
Essen ist hier auch immer noch Thema, auch nach 4.5 Jahren… Haben eine krüsche und fingeraffine Esserin hier. An die Babyzeit erinnere ich mit Schaudern und hatte eine Devise: Wenns mich so aufregt, mach ichs selber, das spart allen Nerven. Also Teller außer Reichweite und Kinder füttern, wäre meine Methode. Oder wieder mehr Fläschchen geben. Die Krabbe hat auch exorbitant schlecht gegessen vor dem ersten Geburtstag, da ging einfach nix rein, was satt machte. Fand die Kinderärztin nicht schlimm, und ich dann auch nicht mehr, nach etwas Hadern über fällige Entwicklungsschritte… In der Kita hat sie dann natürlich sofort mit viel Appetit alles gefuttert, was ihr unter den Löffel kam.
Jetzt musste ich doch glatt nochmal googlen, was krüsch bedeutet… Das Problem bei uns ist ja, dass, selbst wenn wir füttern, es eine riesige Sauerei gibt, weil sie sich sofort mit der Hand in den Mund fassen und alles verschmieren.
Zurück zum Fläschchen wollen wir nicht, lieber versuchen wir die Zeit, in der es so schlecht läuft, durchzuhalten… Aber wer weiß, vielleicht kapitulieren wir auch in zwei Wochen.
Sorgen wegen des Gewichts o.ä. machen wir uns nicht. Die beiden stehen trotz allem gut im Futter, und wenn sie wirklich Hunger haben werden sie auch essen.
Hallo! Ich kann das so gut verstehen, ich kann das gematsche auch kaum aushalten und weiß gar nicht warum, es macht mich richtig wütendend zum Teil… Meine Tochter hat auch nur Brei gegessen im Alter der Zwillinge und den nur komplett fein püriert also nicht die Gläschen ab 8 Monaten (auch nicht mit 12 Monaten, sie hat zum Teil würgend dann alles wieder ausgespuckt). Hatte ziemlich Bammel wie es in de Kita laufen sollte, haben es dort angesprochen und dann haben sie das Kita essen püriert bzw am Anfang haben wir unser super fein püriertes mit gebracht. So hat sie sich dort langsam dran gewöhnt, vielleicht weil dort alle zusammen essen, ich weiß es nicht?! Jetzt mit 18 Monaten isst sie alles egal welche Konsistenz! Halten Sie durch die Kita hilft hoffentlich das sind ja Profis!
Wir probieren es am Wochenende mal mit den Gläschen für 12 Monate, mal gucken wie das läuft. Sie essen allerdings derzeit generell schlecht, wir glauben das sie beide in einem Entwicklungsschub stecken und deswegen beim Essen Rückschritte machen…
Wir hoffen aber auch, dass die KiTa da einiges richten wird- allein die Gruppendynamik wird vermutlich zur Besserung der Lage beitragen.
Wegen deiner Telekom/Vodafone Misere:
Hast du dir die Netzabdeckung der beiden Betreiber mal auf deren Internetseiten angeschaut? Da bekommt man einen guten Eindruck davon welcher Anbieter einem mehr bringt, je nachdem wo man sich in Deutschland aufhält.
Bei uns in einer sehr ländlichen Gegend bringt nur Telekom Netzabdeckung. Sogar auf den meisten Käffern mit LTE. Allen anderen Anbietern ist es egal. Daher braucht man hier nichts anderes als die Telekom.
Wir könnten auch jedesmal weinen, wenn wir die Rechnung sehen, aber es hilft ja nichts 10 Euro zu sparen und dann nirgends Empfang zu haben.
Viel Glück!
Aber natürlich, diese Hausaufgaben habe ich gemacht. Weder Telekom noch Vodafone nehmen sich in den Regionen (östlicher Berliner Ballungsraum und Umland, Magdeburg und sehr ländliches Umland), in denen wir uns hauptsächlich aufhalten, etwas- von daher könnte ich tatsächlich rein nach Preis entscheiden. Es muss allerdings tatsächlich LTE sein, das 3G-Netz ist nicht ausreichend.