Den Tag über ein schlechtes Gewissen auf Grund des verspielten gestrigen Vormittags gehabt. Außerdem hatte ich vergessen, ein Medikament für M aus der Apotheke abzuholen, was mein schlechtes Gewissen nicht besser machte.
Nachdem sich Jott durch weitere Küchenschränke arbeitete, viel entsorgte (was wir für Platz in den Schränken haben…) und sich zu Motten und Schlupfwespen einlag, bestellte sie Abends welche, die demnächst eintreffen sollten. Wir wissen zwar weiterhin nicht, ob und wo wir Nester haben und tappen daher im Dunkeln wo wir sie Schlupfwespentafeln hinlegen sollen, haben uns aber für die Vorratsschubladen entschieden. Da macht es am meisten Sinn.
G kann nun den Radschlag auf dem Balancierbalken. Wir waren am Nachmitag gemeinsam auf dem Wuhlespielplatz (die Jungs wollten lieber auf dem Hof spielen) und übten genau das. Anfangs noch auf der Steinkante des Sandkastens, irgendwann als sie schon sehr gerade wieder runterkam auf dem Balancierbalken. Nach dem dritten Versuch funktionierte es (großer Jubel), beim vierten Versuch schrammte sie sich das Bein böse auf und musste erstmal bekuschelt werden. Stolz wie Bolle war sie trotzdem; das Video musste ich direkt in den Familen-WhatsApp-Gruppen teilen.
Als G und ich wiederkamen, hatten Jott und die Jungs sich offenbar zum Thema Medienkonsum abgestimmt und folgende Übereinkunft geschlossen: Am Wochenende morgens wird nicht mehr Tablett gespielt oder TV geschaut. Es gibt aber nach dem Mittagessen weiterhin Kinderkino + Abends einen Familienfilm. Unter der Woche ändert sich nichts, sie dürfen ab 17:30 Uhr bis zum Abendessen Tablet spielen.
G und J baten aber darum, auf „ihren“ Tablets auch Minecraft spielen zu dürfen. Das war für Jott und mich erstmal in Ordnung, wir konnten ja bei M genügend Eindrücke zum Spiel sammeln.

