Bis 9 Uhr geschlafen, dann in Ruhe gefrühstückt, unsere Tagesaktivitäten geplant und anschließend über den Hochuferweg zum Königsstuhl und zurück gewandert (so ungefähr diese Tour war das). Das war teils unerwartet schweißtreibend und anstrengend, denn es ging tatsächlich (für unsere Verhältnisse) recht steil hinauf– das hatten wir zwei naiven Stadtmenschen dann doch unterschätzt…
Unterwegs dachte ich mehrfach erheitert daran, wie ich mal in die Sächsiche Schweiz fahren wollte und mir diverse sehr lange Wanderrouten mit wirklich anstrengenden Passagen ausguckte– das wäre wohl sehr ernüchternd gewesen, wenn ichs tatsächlich gemacht hätte.
Auf dem Rückweg verließen wir den Hochuferweg am Strandabgang „Kieler Bach“ und liefen direkt unterhalb der Steilküste am Wasser zurück nach Sassnitz und suchten dabei Bernsteine, Donnerkeile und Hühnergötter. So ganz geheuer war mir die Steilküste nicht, ich trieb S immer mal wieder an. Als die Dämmerung einsetze, beschlossen wir den Rest des Weges wieder durch den Wald zu gehen– in der Dunkelheit wollte keiner von uns über die rutschigen Steine laufen.
Im Quartier aßen wir Abendbrot, verschnauften ein bisschen und fuhren gegen 20:30 Uhr nach Glowe, um dort am Strand mit den UV-Lampen Bernsteine zu suchen. Leider war auch hier der Strand wie gestern in Prora wie abgesaugt, wir fanden nichtmal kleine Splitter und brachen die Suche daher relativ bald wieder ab und fuhren zurück ins Quartier. Dort gabs für mich ein zweites Abendbrot (#yolo) in Form der übrigen Nudeln, als Nachtisch eine Ibu für eine ruhige Nacht (Infekt/Tag in den Knochen).
























