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01.10.2020

„Dit kriechste nich hin!“ – man hört den Kindern an, wo sie herkommen.


Mit M beim Arzt gewesen. Er hat am ganzen Körper sowas wie Insektenstiche, die er sich immer wieder aufkratzt und die offenbar stark jucken. Weil das schon eine ganze Weile so ist und nicht großartig besser wird, ließen wir heute den Kinderarzt (und mehrere MFAs) raufschauen– leider ohne konkrete Diagnose. Es könnte vieles sein und weil dem so ist, sollen wir ihn erstmal nicht in die KiTa schicken bis der Arzt am kommenden Montag nochmal raufgeschaut hat. Eine Salbe gabs, die bei mehreren zur Auswahl stehenden Diagnosen helfen soll– mit der wird M nun übers Wochenende eingecremt und dann hoffen wir einfach mal das es hilft.


Nachmittags spontan Nachbarsbesuch bekommen. Die Kinder spielten, es wurden Plätzchen gebacken und viel erzählt. Sehr schön.


Am Abend kam Jotts Mama zu Besuch. Während Jott und ich über das Wochenende zur Erholung in den Spreewald fahren, passt sie auf die Kinder auf. So können wir beide mal ein bisschen durchschnaufen, das kan in der letzten Zeit ein bisschen kurz.


Große Vorfreude auf meinen Kurzurlaub im Elbsandsteingebirge. Ich guck mir auf Komoot die Gegend an, suche nach Wanderrouten und überlege hin und her welche Strecken ich mir zutrauen kann und welche nicht. Kilometerlang laufen ist kein Thema (letztes Jahr Binz 25 bis 30km am Tag), aber mit Hügeln und Bergen hab ich keine Erfahrung. Es gibt offenbar eine Skala für (Berg-)Wanderwege (SAC Berg- und Alpinwanderskala). Ich würd davon ausgehen, dass Wege mit Teilstücken bis T3 kein Problem darstellen sollten. Allerdings kann ich absolut nicht abschätzen, wie lang die Wanderungen sein sollten– je nachdem wie anspruchsvoll der Weg ist und wie sehr es hoch und runter geht, dauert es natürlich länger… Ich werd am besten Touren mit entsprechenden Abkürzungen/optionalen Teilstücken planen, dann kann ich je nach Gefühl und Vorankommen abkürzen/verlängern.

8 Antworten auf „01.10.2020“

Ich würde mir auf jeden Fall eine richtige Wanderkarte für die Gegend besorgen. Mit Höhenlinien und allem. Mit koomot alleine würde ich keine Tour planen.
Ein gutes, erholsames Wochenende im Spreewald für euch beide.

Lieber Herr Paul,
ich wünsche Ihnen einen schönen Wanderurlaub. Für das Problem der Routenauswahl würde ich Ihnen ja ganz Oldschool einen Wanderführer auf Papier als Buch empfehlen, z.B. von Rother. Das finde ich immer übersichtlicher als die zig Tourenideen online, wo man nie weiß, welche man denn jetzt nehmen soll…

Hallo Herr Paul, in der Sächsischen Schweiz nehme ich nie mehr als 12km als Gesamtstrecke an. Außerdem sollte man sich unbedingt das Höhenprofil anschauen. Mehr als 2 „Hügel“ sollte man ungeübt nicht planen, da die Höhen oft mit Treppen oder Leitern erklommen werden müssen. Ich wandere fast ausschließlich mit Komoot. Auch in unbekannten Gegenden. Ich verlasse mich auf empfohlene Highlights und dorthin führende Routen. Wichtig ist noch in der Sächsischen Schweiz die Route vorher auf das Handy zu laden. Es gibt einige Ecken ohne Mobilfunkempfang. Da wird es auch schlecht mit Umplanen. Viele Grüße aus Dresden

Hallo Herr Paul, in Bezug auf Ihr Vorhaben, ALLEINE auf Bergwanderwegen der Schwierigkeitsstufe T3 zu wanden, möchte ich anmerken, dass dies keine gute Idee ist. Einerseits sollten Sie ab T2 sowieso nicht alleine unterwegs sein, andererseits haben Sie aufgrund Ihrer Trittfestigkeit keine Erfahrung in diesem Bereich – zumindest gehe ich davon aus, da Sie in Berlin leben. T3 ist die oberste Skala im Rahmen der Bergwanderwege. Dies bedeutet, dass Sie sich auf stark exponiertem, teilweise mit Ketten und Bolzen, Leitern und Stufen gesichertem Gelände bewegen (können), es hat also nichts mit „normalem“ Wandern zu tun. Deshalb rate ich Ihnen als sowohl Mitglied des Schweizer Alpen Clubs, als auch ausgebildetem Hochtourengänger davon ab. Gerne können Sie sich dieser Herausforderung zu zweit oder in einer Gruppe stellen, gutes Schuhwerk (knöchelhoch) und ggf. Wanderstöcke vorausgesetzt. Es Griessli us dr Schwiiz!

Ich wandere immer mit Rother Wanderführern und möchte sie Ihnen wärmstens ans Herz legen. Statt Büchlein (oder zusätzlich) gibt’s auch eine App-Variante.
https://www.rother.de/rother%20wanderf%FChrer-elbsandsteingebirge-4191.htm

Die Wanderführer sind exzellent, tolle Touren, gut ausgearbeitet, in der Regel sehr aktuell, und ich kann mir vorstellen, dass Sie exakt im Rother-Tempo wandern. Aus meiner Wander-Sicht gibt’s keine Alternative zu Rother, auch nicht komoot. Blaue Routen sind einfach, rote sind mittelschwer, schwarze haben die höchste Schwierigkeit, sind aber auch machbar. Es stehen Höhenmeter und Gehzeiten dran – und es gibt Streckenprofile.

Ich mache als Einstiegswanderung immer eine 4-stündige mit nicht mehr als 400 Höhenmetern. Und anhand derer kann man schauen, wie so die Befindlichkeiten sind.

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