[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“. Frau Brüllen fragt, viele Blogger antworten und geben so einen Einblick in ihr Leben.]
Gut geschlafen, aber von „gesund“ kann nicht die Rede sein.
Jott fuhr heute bereits kurz nach 6 Uhr ins Büro, damit sie entsprechend früh wieder zu Hause sein konnte. Sie kam super durch und brauchte nur 15 Minuten zur Arbeit, davon träume ich ja.
Die Zwillinge und ich schliefen bis kurz vor 7 Uhr. Nach dem Aufstehen aßen wir Frühstück (G verschmähte alles bis auf Marmeladen-Toast, so wird das nie was mit der Stuhl-Normalisierung), dann spielten die Zwillinge bis zum Mittagessen. Ich saß währenddessen in eine Decke eingekuschelt auf dem Sessel im Kinderzimmer und stand nur auf, wenn sich die Kinder gegenseitig weh taten (als J hinfiel und sich den Kopf stieß, kam G lachen angelaufen und machte „Eiiiii Eeiiiii“ bei ihm- etwas grob, aber der gute Wille zählt).
Mittags Nudeln, für die Zwillinge ohne alles, für mich mit Pesto. Als die beiden nach dem Mittagessen im Bett lagen, legte ich mich, ohne auch nur noch einen aufräumenden Handschlag zu tun, auch hin. Nach ungefähr zwei Stunden waren die beiden wieder wach, ich babyphonebedingt auch. Wir spielten wieder ein wenig, bis es Vesper gab. Jott hatte gestern noch Griesschnitten vorbereitet, die mochte J ganz gern, G leider nicht. Sie aß dafür eine Laugenbrezel.
Gegen 15:15 Uhr kam Jott nach Hause, schnappte sich die Kinder und ging mit ihnen einkaufen/ spazieren. Ich legte mich wieder hin und schlief recht fix ein.
Zur Abendbrotzeit kam Jott wieder nach Hause. Ich half ihr, die Zwillinge in die Wohnung zu tragen, dann aßen wir zusammen Abendbrot. Jott brachte die Zwillinge ins Bett, ich räumte die Küche auf, und dann gings ins Wohnzimmer zum Tag ausklingen lassen.
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Die Faschingskostüme für die Kinder sind da. G wird zum KiTa-Fasching als Bienchen gehen, M als Löwe und J als kleiner Tabaluga-Drache (oder er tauscht mit G, mal gucken was er toller findet).
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Morgen hab ich einen Arzt-Termin. Das stand als einziger Punkt auf meiner ToDo-Liste für heute: Beim Arzt anrufen und abklären, wie ich einen Arztbesuch mit Zwillinge hinkriege. Normalerweise würde ich einfach in die Akutsprechstunde gehen. Die ist aber erst am späten Vormittag und da wartet man eine Weile im vollen, viren- und bakterienverseuchten Wartezimmer. Das wollte ich den Zwillingen ersparen, die gehen da kranker raus als sie reingehen und das muss ja nicht sein.
Zum Glück sah das die MFA am Telefon genauso und räumte mir noch einen Termin morgen, am frühen Vormittag, ein. So müssen wir im Idealfall nicht ewig im Wartezimmer warten und ich kann die Zwillinge in der hoffentlich kurzen Wartezeit davon abhalten, die Praxisräume auseinander zu nehmen.
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G hat immer noch sehr flüssigen Durchfall. Das ist dann Tag 4, das dauert ganz schön. Wenn morgen keine Anzeichen von Besserung eintreten, werd ich wohl nochmal beim Kinderarzt anrufen und fragen, was man machen kann.
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M kann noch ein paar Tage länger bei meinen Eltern bleiben. Das hilft enorm.
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Ich will mir nicht vorstellen, wie es wäre, richtig krank zu Hause mit den Kindern zu sein. So ein grippaler Infekt haut zwar auch rein, aber das ist ja nichts ernstes und nach einer Woche wieder vorbei. Hoffentlich bleibt uns eine richtige Krankheit noch laaaaange erspart.
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Jetzt wieder ins Bett, vielleicht klappt das Gesundschlafen ja heute Nacht besser.




Eine Antwort auf „Journal Montag, 5.2.2018 – #WMDEDGT 2/18“
Ich wünsche von Herzen gute und schnelle Besserung!
Selber krank sein mit so kleinen Kindern ist fast nicht zu schaffen. Gut, dass M bei den Großeltern sein kann. Ich erinnere mich daran, wie meine Mutter in einem solchen Fall (Kind 1 fidel, Mama krank, Kind 2 krank) einmal auf meinen kläglichen Anruf hin angefahren kam, Nudeln, Wurst und Tomatensoße im Beutel und erstmal dafür gesorgt hat, dass alle was warmes im Bauch hatten. Unbezahlbar!