Doch schwach geworden und gepreppt (gepreppert?). Demnächst trudeln hier ein paar Dinge ein, die uns im Fall der Fälle ggf. helfen werden (Campingkocher, Gaskartuschen, Notfallradio, Leuchte, Taschenlampe). Bin sehr zwiegespalten. Eine Stimme in mir sagt, dass es Unfug ist und ich einen Haufen Geld zum Fenster rausgeworfen habe. Die andere Stimme stimmt zu, hängt dann aber ein „Aber…“ ran. Wir leben zwar im vermutlich sichersten Land der Welt, aber… Das deutsche Stromnetz ist eines der besten der Welt, aber… usw. usf.. Vermutlich fass ich mir nächstes Frühjahr an den Kopf, aber aktuell fühlt es sich tatsächlich ganz gut an zu wissen, dass bestimmte Dinge dann erstmal „laufen“ können.
Zudem bin ich ja nicht allein– im besagten Fall der Fälle sind hier drei Kinder (und Jott, aber die ist tougher und kommt klar), die „Sicherheit“ brauchen– und wenns nur die ist, dass wir bei einem wirklichen Stromausfall Nudeln und danach Schokopudding auf dem Balkon zubereiten können.
Bei den nächsten Bringmeister-Lieferungen werden ein paar mehr haltbare Lebensmittel und vor allem Wasser dabei sein.
Nächster Schritt: Recherchieren wo Anlaufstationen und Ansprechpartner im Krisenfall in der Umgebung sind.
Sonst so: Gearbeitet. Abends mit Jott das Serien-Finale von This is Us geschaut und heimlich und leise ein Tränchen verdrückt.


3 Antworten auf „Mittwoch, 26.10.2022“
Dazu gab es heute etwas:
https://www.berliner-kurier.de/berlin/der-grosse-ueberblick-blackout-in-berlin-hier-finden-sie-in-ihrem-kiez-anlaufstellen-fuer-den-notfall-li.280517
Danke, das hatte ich auch gefunden :)
[…] zumindest solange die Batterien hielten. Die Kurbeltaschenlampe, die ich uns in einem Anfall von Prepper-Wahn vor ein paar Wochen gekauft hatte, spielte ihre Stärke aus: Die konnten wir nämlich durch Kurbeln […]