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Samstag, 11.06.2022

Morgens mit Halssschmerzen + leicht matschig aufgewacht. Yay! Die letzte Erkältung ist ja auch erst gute 5 bis 6 Wochen her. Der Covid-Test vor dem Frühstück war immerhin negativ.

Im Laufe des Vormittags besserte sich das Befinden ein wenig, ich fühlte mich trotzdem fit genug die Kinder und mich über den Tag zu bekommen– Jott war mit einer alten Bekannten in der Stadt verabredet und brach nach dem Frühstück auf.

Die Kinder und ich fuhren dann zum Schwimmen– als Zugeständnis an mich mit der Bahn statt dem Fahrrad wie eigentlich geplant– und fingen auf dem Weg ein paar Pokemon.

Beim Training mit dem Schwimmtrainer besprochen, wie sich die drei so machen. Im Großen und Ganzen offenbar ganz gut („Sie sind ja recht… lebhaft, wa? Damit mussten wa umgehn lern’“), so wirklich auskunftsfähig war er leider nicht; ich wurde auf nächste Woche vertröstet. Heute sollte nämlich etwas genauer hingeschaut werden, weil demnächst die Seepferdchen-Prüfungen stattfinden sollen und punktuelle Schwachstellen entdeckt werden sollten.

Beim draußen zuschauen war mein Eindruck, dass die Drei vor allem Blödsinn miteinander machen, aber auf keinen Fall richtig schwimmen– das werde ich beim nächsten Mal nachfragen. Kann natürlich sein, das mein Eindruck trügt und Fange spielen, festhalten und überholen sowie mit großen Spaß irres Hundepaddeln während andere Kinder vorbildlich Kraul- und Brustschwimmen zum Training gehören. Wer weiß.

Ich ging dann nach dem Training recht sackig die Kinder einladen– immerhin kostet das Schwimmtraining einen Haufen Geld, die Kinder sind an sich recht intelligent und auch körperlich fit; wir können also durchaus erwarten das sie Trainer-Anweisungen umsetzen. Die Stimmung wurde nicht besser; die Drei waren wie immer die letzten Kinder weil sie beim gemeinsamen Duschen Blödsinn machten und nichtmal ansatzweise daran dachten, unter den Duschen hervorzukommen. Offenbar müsste auch dort jemand neben den Kindern stehen. Wie eigentlich überall, weil sie es nicht gebacken kriegen auch nur eine Sache zielgerichtet zu Ende zu führen sobald sie zusammen sind (ich bin beim Schreiben schon wieder sackig).

Naja. Mit ein bisschen Anleitung kamen wir dann doch raus, fuhren nach Hause (die Zwillinge erzählten in der Bahn einer Frauentruppe ihre Lebensgeschichte; gaben also schön alle Infos preis die sie _niemandem_ sagen sollen…), aßen Mittag und verschnauften erstmal alle. Die Kinder durften Ms Marvel schauen, Trailer/Beschreibung sahen okay für sie aus. Ich aktualisierte unser Haushaltsbuch und las ein bisschen.

Nachmittags die Info/Frage von Jott, ob es okay wäre wenn sie noch ein bisschen bleibe; passte für mich. Die Kinder und ich gingen derweil auf den Wuhlespielpatz, wo ich mit M und J Tischtennis spielte. Die beiden machen sich wirklich gut dabei, sie lernen total schnell und haben Reflexe die mich alt aussehen lassen. G kletterte derweil am Calisthenics-Klettergerüst, unterhielt sich mit einem Mädchen und ihrer Oma und zeigte den beiden wie man auf die Reckstange kommt, am Barren hochklettern kann und sich an der Sprossenleiter entlang hangelt (ich wünschte bei mir würde das so elegant und einfach aussehen).

Die Zwillinge kletterten außerdem _auf_ das Klettergerüst-Dach. Dorthin wo keine Leiter führt und wo _eigentlich_ auch keine Kinder hoch sollen. Aber weil sie das können, machten sie es trotzdem. Krasse Sache. Ich war gleichermaßen beeindruckt und besorgt– das ist schon ziemlich hoch und zum Festhalten gibts nicht wirklich Möglichkeiten.

Kurz vor 18 Uhr gings wieder nach Hause, wo Jott mittlerweile auch eingetroffen war. Während sie die Kinder übernahm, ruhte ich mich ein bisschen aus.

Abends dann Couching und Peaky Blinders weitergucken.

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