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Journal Samstag, 11.6.2016

Strikte Aufgabenteilung am Vormittag: Für außerhäusige Besorgungen waren Herr Schnuffke und ich zuständig, für innerhäusige Jott. Während wir also Brötchen holten und diverse Einkaufstouren erledigten, räumte Jott die Wohnung auf und kochte Mittagessen.

Am frühen Nachmittag fuhr ich mit S-Bahn, SEV und U-Bahn zu einer ehemaligen Mitauszubildenden nach Kreuzberg zur Geburtstagsfeier. Als alle Gäste versammelt waren, brachen wir zu einer Sehenswürdigkeiten-Schnitzeljagd durch Mitte auf und liefen die folgenden Stunden durch die Stadt. Zu den entsprechenden Sehenswürdigkeiten gab es jeweils Hintergrundinformationen und ein kleines Rätsel, bei dessen Lösung das nächste Ziel enthüllt wurde. Als wir 20:15 Uhr am Potsdamer Platz ankamen und das Ende noch nicht in Sicht war, verabschiedete ich mich und fuhr nach Hause. Das dauerte von dort aus dann auch nur 75 Minuten.

Während ich Berlin-Touri spielte, traf meine Mama bei uns zu Hause ein und ließ sich von Jott einweisen in Babyphone-Nutzung, Herrn Schnuffkes Abendbrot-Vorlieben und Baby-zu-Bett-geh-Ritualen. Jott war nämlich den Abend ebenfalls auf einem Geburtstag, daher babysittete meine Mama Herrn Schnuffke. Das war für uns alle eine Premiere, die supergut ablief. Als ich zu Hause ankam, schlief das Kind und meine Mama las entspannt eine Zeitung im Wohnzimmer. So muss das.

Was schön war: Herr Schnuffke lief fünf Schritte vom Stuhl zum Wohnzimmertisch ohne Begleitung und ohne festhalten, und ich habs live gesehen.

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