Keine gute Nacht. Ich schlief schlecht ein und zwischen 3 und 5 Uhr war ich länger wach als ich schlief– J und G waren je 2 Mal wach.
Die seit Anfang April im Einsatz befindliche Klingelhose ist ein Erfolg. Das betreffende Kind schläft schon seit ein paar Tagen ohne Zwischenfall ohne Windel. Das nächtliche raus müssen ist ebenfalls ebenfalls drastisch reduziert. Es gibt Nächte, in denen wir gar nicht aufstehen müssen.
Super Sache.
Auf Arbeit aktiv nach Aufgaben suchen müssen. Es ist gerad sehr, sehr ruhig… Wir arbeiten daran, das zu ändern, aber so schnell gehts leider nicht.
Seit etwas mehr als einem Monat bin ich nun aus Twitter und Insta ausgeloggt. Ich dachte Anfangs noch, dass es mir schwer fällt das durchzuhalten, aber nach dieser Zeit muss ich sagen: Dem ist absolut nicht so. Ich habe mittlerweile gemerkt, dass ich immer wieder rein reflexhaft reinschaute und gar keinen validen Grund dazu hatte. Aktuell gehts mir mit dem Verzicht sehr gut, ich verpass nichts (bzw. krieg nicht mit wenn ich was verpassen sollte), bin nicht drastisch uninformierter als vorher und fühle mich konzentrierter bzw. nicht mehr so „zerfasert“, weil viel weniger Input reinkommt. D.h. es gibt aktuell auch kein wirkliches Verlangen, wieder reinzuschauen.
Parallel habe ich auch meinen Nachrichtenkonsum drastisch reduziert, d.h. keine morgentlichen Newsletter/nur noch sehr seltene Blicke auf Nachrichtenseiten. Das ist vermutlich nicht ganz so toll weil ein mündiger Erwachsener meinem Verständnis nach über die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und der Welt gut informiert ist, aber das war ich vorher ja auch nicht wirklich, insofern ist die Lücke zu vorher auch nicht sonderlich groß.
Eine Aufgabe aus der Psychotherapie ist es, Akzeptanz zu lernen bzw. einfach verschiedene Umstände/Tatsachen zu akzeptieren. Das klingt für mich sehr esoterisch, ich habe aber naürlich trotzdem nachgelesen wie das gelingen kann (und es fühlt sich danach nicht weniger esoterisch an). Zum einen bin ich nicht wesentlich schlauer als vorher, zum anderen fehlt mir der auf mich zugeschnittene Weg. Das könnte eine recht schwere Übung werden. Die vermutlich auch nicht mal eben so erledigt wird, sondern Zeit braucht. Und Reflexion. Und viel, viel Arbeit.



3 Antworten auf „Montag, 30.05.2022“
Ich wünsche Ihnen den Mut Dinge zu ändern, die Sie ändern können; die Geduld, Dinge zu ertragen, die Sie nicht ändern können; und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.
:-)
Ich persönlich scheitere ständig an 2. und 3.
Aber Akzeptanz für unabänderliche Zustände braucht man ja überall im Alltag (ÖPNV, Preisentwicklung der Lieblingsbackwaren, Verkehrslage auf dem Heimweg, Managemententscheidungfür zweifelhafte Softwarelösungen…) – würde sich also für Sie und mich lohnen…
Wenns denn nur nicht so schwierig wäre.
Lieber Paul,
Ich habe mich viel mit diesem Thema beschäftigt und empfehle die Bücher bzw. Videos von Jon Kabat-Zinn: https://youtu.be/uMR9o0zOT-s?t=202
Alles Gute!