Ersthelfer-Weiterbildung. Der Trainer/Coach war verrückt, ich schwankte zwischen „Oh Gott“ und „coole Socke“. Die anderen Kursteilnehmer war überwiegend auf „Schnell durch, schnell nach Hause“ getrimmt, ich traute mich nicht nach Wiederholungen und Übungen zu fragen.

Kein Kaffee am Morgen weil ich dachte, es wird im Lehrgang schon welchen geben– Pustekuchen. Das erste koffeinhaltige Getränk gab es am Nachmittag zu Hause, ich weinte ein bisschen vor Freude und Ergriffenheit.
Jott war heute den Tag über bei der Beerdigung ihres Opas auf dem Dorf im Magdeburger Umland; sie kam erst spät zurück und war ziemlich angefasst.
Eigentlich hätte L heute die Kinder von der Schule abholen sollen. Eigentlich. Auf Grund einer Kommunikationspanne wartete sie an der Schwimmhalle, während ich mich zu Hause wunderte wo alle bleiben. 17 Uhr rief dann die Schule an weil die Kinder die betreuende Erzieherin überzeigt hatten, dass da was faul sei. Fix hingeradelt und sie abgeholt, auf dem Heimweg bei L angerufen die mir in der Zwischenzeit WhatsApp-Nachrichten von der Schwimmhalle schrieb.
Dezente Eskalation am Abend als J merkte, dass er nicht Rush Royale spielen kann. Eine ausufernde Eskalation konnte ich durch Kuscheln und Ablenken verhindern.
Ich merk, wie mich Nicht-Standard-Tage anstrengen. Das ist wirklich alles nur zu schaffen, wenn wir beide jeweils zu 100% da sind– andernfalls bröckelt es.


