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Dienstag, 18.01.2022

Voller Tag. Nach Rückkehr vom Kinderwegbringen erstmal die Wohnung gesaugt, Staub im Flur gewischt und Wäsche sortiert/eine Maschine angestellt. Dann Arbeit, kurze Mittagspause, nochmal Arbeit, und dann wars auch schon 15:15 Uhr und ich hetzte zur Zwillingsabholung los um pünktlich 15:30 Uhr bereit zu sein für die Logopädie. Die lief wieder ganz gut, das 20-Minuten-Format bewährte sich auch heute. Anschließend einkaufen, Leergut wegbringen und Sport machen während die Jungs mit glasigen Augen vor der Switch hingen und Jott und G spielten. Schnelles Abendessen mit J-Eskalation wegen irgendwas, anschließend Tisch-Abräumen mit G-Eskalation die nicht helfen wollte aber musste*, sich absichtlich dumm anstellte und so eben doppelt so lange brauchte bis sie fertig war. Sehr bedient gewesen danach; ich konnte mich aber beim Wäschelegen abregen. Danach den Kindern gute Nacht sagen und ab an den Rechner, 1h vom heutigen Arbeitstag war noch offen.


*Hier muss seit letzter Woche jeden Tag ein anderes Kind beim Abräumen des Abendbrot-Tisches helfen. Sie sind jetzt alle in einem Alter, in dem sie auch mal Hand anlegen können. Letzte Woche lief das super, es machte ihnen Spaß– und diese Woche das genaue Gegenteil.


Die Möglichkeit, einen kostenlosen PCR-Test zu machen, sollen wohl bald stark eingeschränkt werden. Ich hatte das nur am Rande mitbekommen und mir nicht viel dabei gedacht. Wie ich heute aber lernte, hängt da noch eine ganze Menge mehr dran: Der Nachweis einer Covid-Erkrankung funktioniert (bislang) nur verlässlich mit einem entsprechenden PCR-Test (ich hab nicht rausfinden können ob es dazu verbindliche Vorgaben/Vorschriften gibt; das RKI schreibt: „Für eine labordiagnostische Untersuchung zur Klärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2 wurden PCR-Nachweissysteme entwickelt und validiert. Sie gelten als „Goldstandard“ für die Diagnostik“ -> Quelle).

D.h.: Wer keinen PCR-Test machen darf weil er z.b. asymptomatisch ist, kann (Stand jetzt) nicht belegen das er Covid hat(te)– und kann im Falle von später auftretenden Symptomen („Long Covid“) vermutlich nur schwer Ansprüche ggü. Krankenkassen (für Behandlung, Reha, wasauchimmer) geltend machen.

Wenn bei uns also ein Schnelltest positiv ist, werden wir _grundsätzlich_ leichte Symptome haben.


Überraschung in der Waschmaschine:

Bei 60°C mitgewaschen. Der kam offenbar in einem Haufen Bettwäsche durch Jotts und meine Wäschekorbkontrolle und wurde dann eben mit dem Bettzeug mitgewaschen.


Bin dank Twitter Wordle-süchtig. Anfang des Jahres tauchten in der Timeline die komischen grau-gelb-grünen Kästchen auf, ich machte ein Mal mit, machte zwei Mal mit, und dann wars um mich geschehen. Mittlerweile gibts das Original-Wordle und (mindestens) zwei deutsche Versionen [1, 2], die in meiner Timeline rumgehen.

Bislang hab ichs noch jeden Tag geschafft, wenn auch teils erst beim sechsten Versuch– und ohne Hilfe :) Wenn ich mir einrede, dass das Gehirn- und Englisch-Training ist, fühl ich mich dabei sogar gut :)

2 Antworten auf „Dienstag, 18.01.2022“

Bzgl. Hilfe im Haushalt: Meine beiden „müssen“ schon seit Jahren helfen: jeder räumt nach dem Essen sein Geschirr/Besteck in die Spülmaschine, jeder nimmt seine trockene Wäsche vom Ständer und räumt sie in sein Regal, Spülmaschine ausräumen ist auch Kinderaufgabe. Es gibt ständig Streit deswegen („andere Kinder müssen zuhause nie helfen“, „die Schwester hat viel weniger ausgeräumt“, „immer muß ich die obere/untere Schublade der Maschine“ usw.), den ich inzwischen igoriere. Wenn z.B. die Wäsche nicht abgehängt ist, kann keine neue aufgehängt werden, bleibt die nasse (Kinder-)Wäsche eben im Korb liegen. Hier hilft (wie immer) gleiche Regeln für alle und konsequente Umsetzung.
Wünsche Ihnen gute Nerven, es lohnt sich!

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