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Journal Donnerstag, 18.1.2018

Die Zwillinge haben sich einen Infekt eingefangen, sie husten und schniefen und sind mies gelaunt. Die letzte Nacht schliefen sie trotzdem ganz gut, ich hoffe das wird auch diese Nacht der Fall sein.

Dieser M. Jott war heute Abend mit einer Freundin unterwegs, ich mit den Kindern allein zu Haus. Also dacht ich, eh ich mir unnötig Stress mache, gehe ich Ms Zubettbringung etwas entspannter an. Also ein bisschen länger spielen lassen, vorlesen, ein bisschen mehr auf seine Wünsche eingehen. Halt etwas mehr bepuscheln, damit er nicht 20.000 Mal aus dem Schlafzimmer rauskommt wegen Pipi Durst Geschichte Angst wasweißich. Naja. War ’ne blöde Idee. Er hat meine Konfliktvermeidungsstrategie natürlich schamlos ausgenutzt, ehe ich gegen 21:30 Uhr die Geduld verlor und eine klare Ansage machte, nach der er innerhalb von 10 Minuten schlief. Wenn ich das übliche Abendprogramm durchgezogen hätte, wäre es vermutlich auch nicht später, eher früher gewesen.

Kinder, ey. Gibt man ihnen den kleinen Finger, nehmen sie das ganze Elter.

Wegen Sturmwarnung früher nach Hause. Die normale KiTa-Abholzeit wäre genau in die prognostizierte Eintreffzeit des Sturms gefallen, und da rechnete ich nach dem letzten großen Sturm mit Komplikationen bei der Fahrt mit den Öffis.
Also im Büro das wichtigste abgeklärt, 13:30 Uhr aufgebrochen und gegen 16 Uhr war ich dann mit den Kindern zu Hause. Auf dem Weg von der KiTa zu uns nach Hause frischte der Wind ordentlich auf. Der Zwillingsbuggy mit den runtergelassenen Verdecken- es nieselte zusätzlich noch- bot natürlich eine super Angriffsfläche… Bis ich auf die Idee kam, den Wagen einfach andersrum zu ziehen statt zu schieben, musste ich ganz schön gegen den Wind ankämpfen.
Zuhause eskalierten die Kinder wegen müde ordentlich und gingen mir gehörig auf die Nerven (an den frühen Feierabend könnte ich mich gewöhnen, aber die Kinder würd ich dann wohl doch lieber bis ~16:30 Uhr in der KiTa lassen…). Zum Glück kam Jott auch ein bisschen früher, zu zweit ist sowas ja einfacher zu ertragen.

Wirklich gelohnt hat sich die Aktion im Rückblick- die Sturmwarnung wurde aufgehoben, es windet nicht mehr- dieses Mal nicht. Es wehte zeitweise ordentlich, aber das war bei weitem nicht so stark wie beim letzten Mal. Aber sicher ist sicher, hätte ja auch anders kommen können.

Abends dann Home Office, die fehlenden Stunden wieder reinarbeiten. Immer wieder unterbrochen von quengelnden Kindern (die sind heute wirklich nicht ohne…).

Frau Nessy bloggt seit ungefähr Jahreswechsel täglich. Find ich gut, les ich gern, gucken Sie rein, da ist für jeden was dabei.

Und wenn Sie schon dabei sind: Bei Sven auch gleich gucken. Bisschen andere Zielgruppe, bisschen mehr Links, bisschen „rauer“/ „kantiger“.

Was schön war: Leere Bahnen bei der Fahrt am frühen Nachmittag. Sowas kenn ich ja nicht, ich bin immer nur zur Rush Hour unterwegs. In leeren Bahnen fahren ist sehr entspannt. Man kann sogar sitzen! Morgens und Abends bin ich immer froh, wenn ich einen halbwegs okayen Stehplatz kriege (soll heißen: Irgendwo zum Anlehnen, nicht frei stehend in der Bahn).

4 Antworten auf „Journal Donnerstag, 18.1.2018“

Danke für die Blumen! Gebe ich gerne zurück. Freue mich über jeden Post hier.

Gute Besserung and die Kids und gute Nerven.
Irre, wie viel man krank sein kann. Also … ich weiß ja, dass Kinder ständig krank sind und Eltern deshalb oft am Limit sind … aber … also … irre. Gute Erholung!

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