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Journal Sonntag, 28.6.2020

Die x-te Nacht in Folge von den Kindern aus dem Bett vertrieben worden. Mittlerweile ziehe ich direkt um, sobald das erste Kind bei uns liegt– das zweite folgt dann eh bald. Und wenn nicht, haben Jott und das entsprechende Kind etwas mehr Platz (und ich auch).
Weils warm war, tauschte ich heute Nacht die Decke gegen das für den Urlaub gekaufte riesige Strandtuch und das war so gut, dass ich mir in den Hintern beißen könnte das nicht schon früher gemacht zu haben.

Viel mit den Zwillingen draußen gewesen. Vormittags auf dem Piratenspielplatz in der Altstadt, nachmittags auf einen kurzen Abstecher nach Friedrichshagen zu Da Dalt.

Kinderfalle. Zustand: Leer.
Kinderfalle. Zustand: Gefüllt.
Zitronenkuchen mit Mohn.

Bin immer noch schwer begeistert von der Kamera des neuen Smartphones.

Ergebnis des draußen seins: Sonnenbrand und Sonnenallergie. Dementsprechend ist mir eigentlich nach Schlafen in einem Eiskübel, aber das wäre wohl eher weniger gesund (und ich wüsste auch nicht, wo ich die Unmengen Eiswürfel herkriegen soll).
Aber besser jetzt die Sonnenallergie als im Urlaub.

Keine Corona Warn App mehr für mich: Seit ein paar Tagen hat sie den Betrieb eingestellt auf Grund von Fehler 11 und 13. Mal gucken, wann das gefixt wird– aktuell zeigt mir die App keine Risikoermittlung mehr an.

Ganz große Leseempfehlung für die täglichen Blogbeiträge von Vanessa. Eines meiner liebsten Tagebuchblogs in Form, Gestaltung, Inhalt, allem.

Wenn die Nase läuft, geht nichts mehr

Das Kind schnieft und muss sofort abgeholt werden: Eltern erleben gerade bundesweit, was die neuen Hygienepläne der Kitas bedeuten – und wie abstrus sie sein können. Wie soll das erst im Herbst werden?

via Gartentag, Fleisch zählen, UmherlauffotosDraußen nur Kännchen

Es muss ja nichtmal Herbst werden, siehe unsere Erlebnisse der letzten Tage. 2/3 der Kinder in Ms KiTa-Gruppe haben einen Schnupfen und durften, unabhängig vom Covid-19-Fall, nicht in die KiTa. Und das bei besten, virusunfreundlichen Wetter. Weil die KiTa nunmal ein Virenpool ist und die Kinder sich mit allem möglichen anstecken.
Ich seh uns das Schichtmodell schon bis ins nächste Jahr fahren, weil ständig eines der Kinder eine Rotznase hat. Wir haben zwar auch Glück und sehr kulante Arbeitgeber, aber diesen Modus halten wir nicht mehr lange durch– es ächzt und kracht jetzt schon überall.

Um Leben und Tod: Aus dem Inneren einer Corona-Klinik

Bis zur Erschöpfung ringt ein Team im Universitätsklinikum Bonn mit dem Virus, das die Welt verändert hat. In der Corona-Krise waren unsere Reporter über Wochen im Inneren dieses Apparats, in dem es um Leben und Tod geht. Und manchmal um Wunder.

Puh. Der Artikel hat mich beim Lesen ganz schön mitgenommen. Das sollte er natürlich auch, darum ist er ja geschrieben worden– aber nichtsdestotrotz ist das ein ungemein spannender Einblick in den Klinikalltag während der Corona-Pandemie.

via Gartentag, Fleisch zählen, UmherlauffotosDraußen nur Kännchen

Gute-Laune-Musik. Ich versuch einfach gar nicht mehr, in der Hinsicht ernsthaft zu wirken. Trash rules.

Was schön war: Abends Kalorienapp und Schrittzähler ignorieren und mit Eis und Smartphone-Spiel ein Dreiviertelstündchen auf dem Sessel versacken.

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