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Journal Freitag, 5.6.2020

Die Kinder waren am letzten KiTa-freien Tag unausstehlichst und zogen das ganze Repertoire ihrer Nervigkeiten, inklusive Hardcore-Bockanfall von J sowie Übermüdungsheulattacke von G am Abend. Zum Glück sind sie ab nächste Woche nicht mehr die ganze Zeit zu Hause.

Beim Frühstück mit den Kindern klingelte das Arbeits-Smartphone, weil ich ja offiziell erst ab 13 Uhr verfügbar bin ging ich nicht ran, schaute aber kurz danach in die Mails und naja, eine Mail mit „Super kritischer Fehler“, die einen wirklich super kritischen Fehler auf einer Live-Website meldete, war nicht unbedingt zuträglich für einen gesunden Stresspegel. Also doch kurz gearbeitet, bzw. Mail weitergeleitet, Informationen für das Entwickler-Team bereit gestellt, projektbegleitende (T)PL-Kollegen sensibilisiert und sie gebeten alles weitere zu koordinieren; und dann den Vormittag über immer mal wieder in Teams geschaut, weitere Informationen bereit gestellt und geschaut ob alles seinen geregelten Gang geht. Ging es dann auch, gegen Mittag war der Fehler zum Glück behoben.
In der regulären Arbeitszeit dann Suche nach Fehlerursachen und Strategien zur Vermeidung des erneuten Auftretens des Fehlers. Der Kunde wird diese Informationen vermutlich eh anfordern, dann hab ich sie parat– und wenn er sie nicht anfordert, dann kann ich proaktiv damit auf ihn zugehen.

Ansonsten weiter die Arbeits-ToDo-Liste abgearbeitet. Ich komme mittlerweile zu Einträgen, die wegen „nicht so dringend“/„nicht so wichtig“ nach hinten verschoben wurden, da kommen interessante Sachen zum Vorschein (aus Februar/März). Nächste Woche werde ich, neben Mai-Abrechnungen, vielleicht sogar DOKU schreiben können, das wäre ein Traum (ich schreibe gern Doku).

Abends laufen gewesen. Diesmal nicht mit Fokus auf Ausdauer bzw. durchgängigen Laufen, sondern (schnelles) Laufen/Verschnaufen im Wechsel. Der erste Kilometer schnell, dann 500 Meter Gehen und Verschnaufen, nochmal 500 Meter langsam laufen, dann wieder schnell und so weiter, bis ich wieder zu Hause war.
Das machte ordentlich Spaß und war eine gute Abwechslung.

Beim „Auswerten“ des Laufs– also im Fitbit gucken– festgestellt, dass ich teils unter 6 Minuten pro Kilometer geblieben bin und mich super schnell gefühlt. Wie ein Gepard! Naja, nein. Im Nachgang drüber amüsiert, weil ich das in Relation zum z.B. Marathon-Rekord gesetzt hab (natürlich blödsinnig, aber mein Gehirn zeichnet sich nicht ausschließlich durch intelligente Gedankengänge aus) und die einfach mal das… siebeneinhalbfache meiner Strecke durchgängig schneller laufen als ich, wenn ich Gas gebe.

Danach eben übermüdete, anstrengede, bockende Kinder und, als das überwunden war, Detektiv Pikachu (Jott fand ihn gut, ich ziemlich langweilig) auf der Couch. Weil ich dabei fast einschlief, direkt ins Bett und dort nach einmal umdrehen eingeschlafen.

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