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WMDEDGT?

Journal Sonntag, 5.6.2016 – WMDEDGT 6/16

[WMDEDGT heißt „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?“ und ist so ’ne Tagebuch-Blog-Aktion. Mehr Infos und Beteiligte gibts bei Frau Brüllen.]

Der heutige 5. begann mit einem Alptraum Herrn Schnuffkes um 3 Uhr morgens. Nachdem ich ihn hochnahm und anpustete, schlief er bei uns im Bett wieder ein und hielt das bis viertel Acht durch. Das war wohl der Ausgleich zu gestern.

Nach dem Aufstehen holten Herr Schnuffke und ich Brötchen, dann weckten wir Jotts Mama und frühstückten ganz genüßlich zu viert. Nach dem Essen sprengte Herr Schnuffke seine Windel (das kam in den letzten Tagen häufiger vor, vielleicht benötigen wir doch schon die 5?) und saute die vierte kurze Hose in zwei Tagen ein. Um einer Kurze-Hosen-Notsituation zu entgehen, stellte ich die Waschmaschine an, saugte fix die Wohnung durch, brachte Müll weg, duschte mich, hängte die Wäsche auf und brachte sie in den Hof und dann fuhren wir alle zu meiner Mama und meinem Bruder ins Brandenburgische.

Da blieben wir bis irgendwann spät am Nachmittag, aßen, tranken und erzählten. Gegen 17 Uhr fuhren wir durch mehrere Regenschauer zurück nach Köpenick. In unserer Straße standen schöne große Pfützen, da war mir klar dass das Wäsche trocknen heute vermutlich nicht so gut gegangen war wie gestern. Damit lag ich absolut richtig, die Wäsche war nassgeregnet und dreckig- die großen Regentropfen hatten beim Aufschlag auf den Boden Sand aufgewirbelt. Also nochmal waschen.

Nachdem die Waschmaschine versorgt war, schnitten Jott und ich Herrn Schnuffke die Haare: Jott schnitt, ich hielt fest und sorgte für Ablenkung. Anschließend durfte das Kind baden und Abendbrot essen, dann teilten Jott und ich uns das Zu-Bett-Bringen auf. Da er bei mir nicht einschlafen wollte, wechselte ich mich nach gut 40 Minuten mit Jott ab, aß ein paar Aprikosen zum Abendbrot und brachte danach den etwas aus der Form geratenen Bart wieder in selbige. Der Plan ist ja, den einfach mal wachsen zu lassen, aber die Zwischenlängen sind eine schwierige Phase (wie bei Kopfhaar), die ich nicht aushalten kann ohne wenigstens ein bisschen was zu machen.

Dann diesen Beitrag getippt, zwischendurch das aufgeschreckte Kind beruhigt und mit Jott einen Grilltermin mit den Nachbarn von oben am nächsten Sonntag klar gemacht.

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