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Journal Donnerstag, 30.4.2020

G kann auch Fahrrad fahren. Während die Jungs auf einem Klettergerüst rumturnten (wir waren Vormittags auf dem Spielplatz), schnappte sich G Ms Fahrrad und und fuhr los. Erst zögerlich, weil das für sie noch echt groß ist, dann aber zunehmend sicherer und irgendwann ohne meine Begleitung. Das hat sie ganz großartig gemacht.

Gut, das Jott für M neulich über 20″-Fahrrad auf eBay Kleinanzeigen gefunden hat– so steht Gs Fahrerei nichts im Wege.

Ich bin gespannt, wann J Fahrrad fahren möchte. Bislang ist er mit seinem Laufrad vollends zufrieden.

Ich bin zunehmend gestresster und genervter von der Corona-Situation. Bis August halte ich das keinesfalls durch. Es ist gar nicht so sehr der Umstand, dass wir uns hier schon ganz schön einigeln, Kontakte oder Zeit für mich fehlen. Das Problem ist einfach, dass immer Kinder um uns rum sind und immer mindestens eines von ihnen quer schießt, frech ist, nicht kooperiert… Das laugt mich aus.

Was schön war: Zocken! Ich kaufte mir kurzentschlossen die anlässlich des 20-jährigen Jubiläums letztes Jahr erschienene Definitive Edition von Age of Empires 2 und spielte am Abend fast 3 (!!!) ganze Stunden. Da war toll.
Und ich bin mittlerweile echt schlecht.
Außerdem bin ich alt, ich hab das nämlich auch schon vor ungefähr 20 Jahren gespielt.

5 Antworten auf „Journal Donnerstag, 30.4.2020“

Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ein Tipp: die Notbetreuung soll auch gewährt werden, wenn das Jugendamt aufgrund der familiären Verhältnisse dies befürwortet (ich meine damit anspruchsvolle Verhältnisse, keine asozialen). Da Sie ja schon Familienhilfe in Anspruch genommen haben – wir auch – und die schwierige Situation mit 3 so kleinen fast gleichaltrigen Kinderm absolut nachvollziehbar ist, wäre das vielleicht ein Weg. Ich frage mich ohnehin, wie Behörden der Meinung sein können, dass eine Notbetreuung unnötig ist, wenn man theoretisch zuhause arbeiten kann. Man KANN nicht vernünftig mit Kindern zuhause arbeiten und ggf. auch noch Schulunterricht machen! Bei einer Personalerin in der Firma meines Mannes mit 1,5-jährigen Zwillingen hat es so geklappt mit der Notbetreuung. Viele Grüße

Das scheitert leider an der KiTa. Die Notbetreuungsgruppen sind jetzt schon zu voll– offenbar sind sehr viele Eltern Alleinerziehend bzw. in wirklich systemrelevanten Berufen tätig :(
Aber vielleicht tut sich ja noch was vor August.

„Kostet Geld“ ist eben das Problem. Wir haben ja unsere Verpflichtungen und wir wissen außerdem nicht, was so jobmäßig das Jahr noch passieren wird… Wer sagt denn, dass wir von Kurzarbeit etc. verschont bleiben? Daher würd ich jetzt ungern irgendwo Gehaltseinbußen hinnehmen, die wir später eventuell bereuen weil sie irgendwo fehlen.

Wir haben „damals“ auch immer AoE zusammen gespielt (auch gelegentlich mal mit 8 Leute, so ein Aufwand)… Jetzt spiele ich gegen den großen Sohn (12) und habe keine Chance…

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