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Journal Sonntag, 25.11.2018

Lange, aber nicht gut geschlafen. Unser Schlafarrangement sieht so aus, dass M und ich im Gästezimmer schlafen. Und M ist weiterhin sehr kuschelbedürftig und rückt mir auf die Pelle…

Heute Besuch bei Jotts Papa auf‘m Dorf. Vormittags hin, Abends zurück. Die Kinder wurden bespielt und konnten sich am Nachmittag auf dem Elbdeich auspowern: M auf‘m Fahrrad, J im Höllentempo auf einem Bobbycar (er kniet sich drauf und stößt sich mit dem anderen Bein ab) und G auf einem kleinen Laufrad.

So ein menschenleerer Deich ist super, das brauchen wir zu Hause auch.

G hängt etwas durch. Sie hat ‘ne fette Erkältung. Außerdem wieder Verstopfung und (danach) Durchfall. Gestern war bei ihr Magen-Darm-bedingt nichts los, das setzte heute Nachmittag mit ganz schlimmen Bauchschmerzen ein. Sie war ein kleines wimmerndes Häufchen Elend, erst nachdem sie endlich, endlich aufs Klo konnte ging es ihr einigermaßen besser.

Die Kombi aus „Verstopfung“ und „Durchfall“ hatten wir so auch noch nicht. Können wir gern drauf verzichten.

„Da hat das rote Pferd…“ ist ein tolles Lied, um die Kinder im Auto bei Laune zu halten. Sie, bzw. aktuell auf Grund fehlender Sprachfähigkeiten bei der Zwillingen nur M, suchen sich eine Farbe aus und dann wird gesungen. Man wird zwar nach der fünften Wiederholung leicht gaga, aber solange die Kinder nicht heulen…

TIL: Den Sternen am nächsten ist man von der Erde aus nicht etwa auf der Spitze des Mount Everest, sondern auf der des Mount Chimborazo. Dessen Gipfel ist weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als die Spitze des Everests.

Frau Rabe trainiert sich seit ein paar Tagen das Frühaufstehen an und ich fühle mich da stark an mich erinnert… Frühes Aufstehen ist furchtbar und seit jeher ein unglaublicher Krampf. Wenn ich könnte, würde ich bis 11 Uhr schlafen und dann bis zwischen 2 und 3 Uhr wach sein, aber das ist leider mit Schule/ Ausbildung/ Lerchenfrau/ Arbeit/ Kindern/ dem allgemeinen Rhythmus der Gesellschaft nicht kompatibel.
Sobald ich drei Tage lang „normal“ schlafen kann, setzt sofort wieder der Eulen-Rhythmus ein. Das hört vermutlich auch nicht mehr auf, frühes Aufstehen wird vermutlich noch eine Weile ein elendiger Kampf bleiben.

Was mir geholfen hat:

  1. Aufsteh-Disziplin. Wenn der Wecker klingelt, stehe ich (im Normalfall) auf. Kein „Es ist soooo gemütlich“, kein „Noch fünf Minuten“– das geht nämlich nur schief. Die Belohnung ist eine heiße Dusche und 15 Minuten Stille, weil alle anderen noch schlafen.
  2. Am Vorabend alles für den Morgen vorzubereiten. Klamotten rauslegen, Handtuch bereit legen, Kaffeemaschine vorbereiten, Frühstück zubereiten, Tisch eindecken, Rucksack packen… Es muss alles soweit fertig sein, dass ich morgens auf Autopilot laufen kann. Muss auch sein, ich bin nämlich so langsam, dass ich für alles fünfmal so lange brauche.
  3. Eine Morgenroutine. Alles läuft gleich ab.
  4. Besager Lerchenfrau beibringen, dass ich morgens nicht funktioniere und meine Ruhe brauche.
  5. Frühstücken. Ich habe 5:45 Uhr weder Hunger noch Durst, aber ich weiß, dass es mir hilft, warm zu laufen.
  6. Den Ball flach halten. Kein Frühsport oder Aktivität. Das macht mein Kreislauf nicht mit.
  7. Koffein und Zucker.

Was schön war: Wie G, nachdem sie auf dem Klo war, wieder fröhlicher wurde.

4 Antworten auf „Journal Sonntag, 25.11.2018“

Beruhigt es Sie, wenn ich erzähle, dass unsere Schlafarrangements (schöne Bezeichnung!) auch täglich bis wöchentlich wechseln?
Und hier ist die Affenbande hoch im Kurs, das ist nicht besser, nur anders.

Ich glaub, wechselnde Schlafarrangements sind allen Familien mit kleinen Kindern nicht fremd.
Zu Hause sieht die Sache bei uns ja inzwischen anders aus mit den drei Kindern im Kinderzimmer und Jott und mir im Elternschlafzimmer. Das wechselt hoffentlich nicht mehr.

Die Affenbande find ich ganz okay. Da gibt es wesentlich nervigere Kinderlieder.

Verstopfung und darauf folgender Durchfall koennen ganz unmittelbar zusammenhaengen. Sinnvoll ist es (sowieso natuerlich) was gegen die Verstopfung zu tun, Milchzucker geben, Glyzerinzaepfchen, viel trinken lassen.Fragen Sie bei Gelegenheit mal bei ihrem Kinderarzt.
Liebe Gruesse
Rina

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