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Journal Montag, 22.5.2017

Mini-Aussetzer beim Umsteigen am Ostkreuz: Ich blickte nach unten, sah keinen M. an meiner Hand und dachte schon leicht panisch „Oh Shit, Du hast das Kind verloren“- bis mir einfiel, dass M. bei Jott ist und ich ja allein war.

Heute war der Fitnesstracker bei einem normalen Arbeitstag mit im Einsatz. Und es ist schon krass zu sehen, dass ich in manchen Stunden nichtmal auf 100 Schritte komme- weil ich eben am Rechner klebe und arbeite… Dank Anfahrtsweg und Rumgewusel zu Hause komme ich aber trotzdem auf mehr als die 10.000 Schritte Tagessoll. Überhaupt, das Rumgewusel: Sonntag setzte ich ja keinen Fuß vor die Tür und lief nur in der Wohnung rum- und kam am Ende des Tages trotzdem auf 9000 Schritte- ohne extra im Kreis gelaufen zu sein. Das 10.000-Schritte-Ziel ist also eigentlich nichts, was ich nicht ohne große Mühen erreichen kann.

Am späten Nachmittag kehrte Jott mit den Kindern zurück. Wir sind somit wieder vereint. Der Preis für meine Erholung war allerdings hoch- Jott ist k.o. und ging VON SICH AUS und FREIWILLIG halb Acht ins Bett (das grenzt an ein Wunder).

Entgegen aller Planungen werde ich dieses Jahr erneut in Elternzeit gehen, nicht erst Anfang 2018. Von Mitte Juli bis Mitte September bin ich zu Hause und betreuen M. während der KiTa-Schließzeit und übernehme im Anschluss seine Eingewöhnung. Ich bin gespannt wie das wird und hoffe, auch mal mit den Zwillingen zu einer Krabbelgruppe o.ä. gehen zu können :)

Die Zwillinge sind ziemlich erkältet. Offenbar hab ich sie letzte Woche beim Rausgehen etwas zu leicht angezogen.

M. durfte heute mit seiner Urgroßmutter im Hühnerstall nach Eiern suchen und fand sogar selbst ein Ei. Das hätte ich gern gesehen :)

Beim zweiten Zubettbringen von M. (das erste übernahm Jott, dann schlief M. aber noch lange nicht und greinte herum) eine Sternstunde meiner Elternkarriere erlebt. Zum wiederholten Mal weinte M. und rief nach Mama (mir unverständlich, er war den ganzen Tag mit ihr zusammen) und ließ sich nicht so recht beruhigen. Also redete ich ihm beruhigend zu und sagte ihm, dass ich verstehe, dass er traurig/ ängstlich/ besorgt ist weil Mama nicht da ist. Und das es ja total okay sei, wenn er das ist. Und das er das doch bitte unbedingt zeigen solle, weil es sein gutes Recht ist. Und das wir ihn, auch wenn er weint und schluchzt und nicht schlafen kann, total lieb haben.

Und siehe da- nach drei Minuten (ungelogen!) wurde er ruhig, kuschelte ein bisschen mit mir und legte sich dann FREIWILLLIG in sein Bett und schlief kurz darauf ALLEINE ein.

Da war ich schon ein bisschen stolz auf mich.

Hoffentlich habe ich beim nächsten Einschlafkampf auch wieder die Ruhe dafür.

Ich hatte recht lange das Problem, das mein Telefon eingehenden Anrufern vermittelte, dass ich nicht verfügbar sei. Nach langem Herumgooglen fand ich eine Lösung für dieses Problem: (irgendwas mit LTE-Frequenzen und so, ich kriegs nicht mehr zusammen, es ist auch nicht so wichtig). Jedenfalls half es, die LTE-Verbindung zu deaktivieren. Seitdem ich das getan habe, kann ich wieder telefonieren, habe aber teils erhebliche Probleme mit dem mobilen Internet- an vielen Orten, an denen ich mich befinde, gibt es nämlich kein HSDPA+, sondern „nur“ UTMS, und das reicht inzwischen für die meisten Web-Anwendungen nicht mehr aus… Ich habe also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Ohrwurm des Tages: Turisas mit „Stand up and fight„.

Was schön war: Die Familie wieder begrüßen zu können.

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