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Journal Mittwoch, 28.12.2016

Wieder 5 Uhr geweckt worden. Im Tran Babys gewickelt, geschaukelt, Fläschchen angesetzt und zurück ins Bett gekrabbelt. Als ich ins Zimmer kam, setzte sich Herr Schnuffke gerade auf, ließ sich aber anstandslos wieder aufs Kissen schubsen und schlief, mit meiner Hand zum Kuscheln, ein.

Viertel Neun war die Nacht dann aber endgültig vorbei- ich hätte ruhig noch etwas schlafen können. Nach dem erneuten Aufstehen gestern und heute fühlte ich mich wesentlich geräderter und müder als beim Aufstehen um 5. Vielleicht sollte ich einfach wach bleiben.

Moment mal- ins Zimmer, Herr Schnuffke, häh? Ach ja: Seit wir wieder zu Hause sind, haben wir unser Schlaf-Arrangement abgeändert. Herr Schnuffke und ich schlafen zusammen im Kinderzimmer. Durch den ganzen Trubel der letzten Wochen ist er ja auch ein wenig mitgenommen, und so sorgt meine nächtliche Anwesenheit dafür, dass er in Ruhe schlafen kann und weiß, dass Papa da ist.
Funktioniert auch gut, er hat die letzten Nächte relativ friedlich geschlafen und ließ sich auch anstandslos ins Bett bringen (gestern: 30 Minuten, heute: 20 Minuten- ich kann es immer noch nicht so recht fassen).
Jott schläft zusammen mit den Zwillingen im Wohnzimmer. Das hat sich die letzten Nächte bewährt.

Der Tages- und Nacht-Ablauf sieht dann so aus: Tagsüber werden die beiden ungefähr alle drei Stunden gestillt. Nachts gibt es dank fläschcheninduzierten Fresskoma eine längere Pause (~vier bis fünf Stunden).
Konkret sieht es so aus, dass Jott und ich gegen 22:45/ 23 Uhr beginnen, die Zwillinge zum letzten Mal vor der Nachtpause zu stillen/ zu füttern. Nachdem wir damit fertig sind- es dauert ungefähr 60 bis 90 Minuten- gehen wir beide ins Bett. Dann weckt mich Jott um 5 Uhr, wir füttern erneut zusammen, und nachdem wir fertig sind- ungefähr nochmal 60 bis 90 Minuten- gehe ich eben wieder zu Herrn Schnuffke und leg mich nochmal hin.
Die Zwillinge schlafen ebenfalls wieder ein und werden gegen 9 Uhr erneut gefüttert.
Und Herr Schnuffke hat die letzten Tage bis 8:15 Uhr/ 8:30 Uhr geschlafen.

Es geht also gerade einigermaßen.

Heute waren Jotts Schwester und ihr Mann zu Besuch und haben die Zwillinge kennen gelernt und Herrn Schnuffke sein Weihnachtsgeschenk vorbeigebracht. Wir haben viel erzählt, zusammen Burger gegessen und ich konnte dank der zusätzlichen Erwachsenen zur Kinderbetreuung ’ne ganze Menge im Haushalt in kürzester Zeit erledigen.

Was schön war: Die Nachbarn von oben, Herr Schnuffke und ich waren heute Nachmittag zwei Stunden im Wald spazieren. Die beiden „großen“ Kinder (zweieinhalb, anderthalb) saßen zeitweise zusammen im Fahrradanhänger (mordspraktisch, so ein Ding) oder liefen Hand in Hand zusammen.

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