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Journal Donnerstag, 29.12.2016

Stille Nacht, heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht…

Offenbar schlafen alle Kinder. Und Jott. Endlich.

Die Zwillinge haben in der vergangene Nacht Party gemacht und Jott ordentlich auf Trab gehalten- von halb Eins bis 6. Offenbar waren sie immer im Wechsel wach und wollten Nähe und Aufmerksamkeit. Nach Füttern und Wickeln schliefen sie aber doch beide tief und fest ein, Jott tat es ihnen gleich.

Ich habe es endlich geschafft, die Kontaktdaten von verschiedenen Trageberatungen aufzuschreiben und werde morgen/ im neuen Jahr anrufen und eine Trageberatung für die Zwillinge anfragen. Dann kann ich sie Abends an mich binden und Jott so ein bisschen Ruhe gönnen.

Nachdem die Zwillinge stressbedingt nicht so recht zunehmen wollen, scheint seit zwei, drei Tagen der Knoten geplatzt zu sein. SIE hat fast ihr Geburtsgewicht wieder erreicht, ER braucht noch etwas. Am Montag kommt die Hebamme wieder zum Wiegen vorbei, ich bin zuversichtlich dass wir die kleinen Mäuse dank Brust-Fläschchen-Kombination schön fix rund und rosig kriegen.

Herr Schnuffke hat in den letzten Tagen einen Entwicklungssprung gemacht. Er spielt nun aktiv mit Autos, d.h. er fährt mit ihnen herum und macht „bumm bumm“ (das „r“ ist wohl noch zu schwierig). Außerdem stellt er seine Duplo-Figuren überall auf und baut große Türme mit den Duplo-Bausteinen. Voll toll. Offenbar kommt er nun in das Alter, wo man wirklich produktiv mit ihm spielen kann.

Jetzt muss ich nur noch die Zeit finden, das auszukosten.

Die langen Tage schlauchen etwas. Ich wäre sehr froh, würde Herr Schnuffke Mittagschlaf machen (dann könnte ich ggf. auch), aber den braucht er bei uns zu Hause wohl nicht mehr. Er war die letzten Tage ungefähr 12 Stunden am Stück wach und das lief ganz gut. Er ist tagsüber aktiv, spielt, rennt durch die Wohnung (ernsthaft- weshalb rennen Kleinkinder nur? Geht langsam laufen noch nicht?) und vergnügt sich, hängt aber zu keinem Zeitpunkt großartig in den Seilen. Nun gut, die Mittagschlafpause kann ich wohl erstmal abschminken.
Dafür funktioniert ebenfalls seit ein paar Tagen das Zubettbringen sehr gut. Nach dem Sandmännchen- das nehmen wir meist auf, weil wir es nie pünktlich vor den Fernseher schaffen- gehen er und ich in sein Zimmer. Dort gucken wir zusammen ein Buch an, und danach lese ich ihm noch etwas aus dem Hobbit vor (funktioniert ebenfalls endlich, er reißt mir das Buch nicht mehr aus der Hand). Nach ein, zwei Seiten lasse ich ihn hinlegen- in sein Bett oder neben mich ist egal, wie er mag-, lösche das Licht und erzähle ihm ganz leise und monoton noch eine Geschichte. Dabei schläft er ein.
Die letzten Tage dauerte das alles in allem 30 bis 40 Minuten- so kann das gern bleiben.

Was schön war: Ich konnte wenigstens ein paar Punkte meiner langen ToDo-Liste abarbeiten. Es wird…

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