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Journal Donnerstag, 17.9.2015

Die Hebamme war heute zum letzten Mal da und hat sich Herrn Schnuffke angeschaut. Ihr vorheriger Besuch lag sechs Wochen zurück, und so war sie etwas überrascht über die Größe und den Entwicklungsstand von Herrn Schnuffke. Unser Riesenbaby trägt drei Monate nach der Geburt Größe 74, bringt Achtkilonochwas auf die Waage, hält Kopf und Brustkorb in Bauchlage oben, lächelt fröhlich und „erzählt“ (er brabbelt und gluckst, es ist wohl eine Vorform von gezielten Sprechen) freimütig. Scheinbar ist das nicht unbedingt normal, er soll etwas weiter als andere Kinder im gleichen Alter sein (Jotts und mein Elternherz sind übervoll vor Stolz).

Der Nachteil ist, dass das Kind beschäftigt werden möchte, tagsüber nicht länger als 30 Minuten am Stück schläft (und das auch nur selten) und man dadurch zu NICHTS kommt. Momentan scheint die einzige Lösung das dauerhafte Herumtragen in der Trage zu sein. Empfehlung der Hebamme waren Krabbelgruppen und PEKiP, Jotts Tage werden dadurch etwas voller.

Weiterhin krank, aber es ist ein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ich fühle mich nurnoch, als ob ein Traktor über mich drüber gefahren ist und nicht drei.

Nebeneffekt vom krank sein: Der Bart wächst sich zum Talibart aus, zum Rasieren hab ich keine Lust. Rausgehen kann ich so nicht, aber das habe ich derzeit auch nicht vor.

Erzählte ich bereits, dass ich dem Kind einfach nicht böse sein kann, egal wie sehr ichs versuche? Dann lächelt er oder erschrickt sich beim Furzen oder sieht beim Gähnen unfassbar niedlich aus und schon ist mein Herz dahin geschmolzen (ich Weichei).

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