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Montag, 09.10.2023

Morgens beim Blick in den Kalender überrascht worden, mein Scrum-Team hatte die für den vergangenen Freitag eingeplanten Termine nicht wie besprochen allein durchgeführt sondern sie auf den heutigen Montag verschoben. Bei Arbeitsantritt daher dafür vorbereitet, mittendrin aber festgestellt dass wir die Termine entfallen lassen können– mit einer Ausnahme ist keine der Personen, die am vergangenen Sprint beteiligt waren, aktuell anwesend. So macht das keinen Sinn.


Den Arbeitstag ansonsten im Wechsel zwischen Digitalisierungsberatung, Ausschreibungen und Scrum-Master-Tätigkeiten verbracht.

Als M nach Hause kam, wollte er seine Ruhe haben und allein spielen. Nachdem alle Hausaufgaben/Pflichten erledigt waren, durfte er das machen.

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Sonntag, 08.10.2023

Seit ein paar Tagen keine Motten mehr in der Wohnung gesehen. Vielleicht haben wir es ja geschafft, die Plage einzudämmen. Die bestellten Schlupfwespen werden wir trotzden nicht stornieren, sicher ist sicher.


Vormittags auf dem Wuhlespielplatz eine Sporteinheit eingeschoben. Heute war nur G dabei, die parallel zu mir Radschlag übte und an meinem Fitness-Equipment rumturnte.

Mittags kamen A, S und E wieder vorbei; wir aßen gemeinsam, spielten Rommé und chillten den Nachmittag über.


Angespannte Stimmung nach dem gestrigen Jott-Meltdown.

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Samstag, 07.10.2023

Regentag. Vormittags den üblichen Kram in der Wohnung erledigt, zwischendurch ein Meltdown von Jott weil sowohl die Kinder als auch ich uns sehr anzickten, schlechte Laune hatten und es überall knirschte– zuviel für Jotts Harmoniebedürftnis.

Nachmittags nach dem Vesper in einer Regenpause die Kinder rausgescheucht (wir schlichen, weil Jott wieder schlief) und die Wuhle hoch und runter gefahren. Wir hielten an einem kürzlich erneuerten Spielplatz, wo sie sich zusätzlich austoben konnten. Nach kurzer Zeit kam eine Freundin der Zwillinge aus einer Parallelklasse mit ihrer joggenden Mutter vorbei; während die Mutter weiterjoggte spielten die vier Kinder Kletterfange und hatten einen Mordsspaß.
Auf der Rückfahrt in einen Regenguss geraten, dank Regenkleidung (u.a. gester angekommener neuer Regenjacke für mich) wurden wir nicht zu sehr nass.

Abends WoW gespielt und Eskapismus betrieben.

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Freitag, 06.10.2023

Nicht ganz so gut geschlafen, morgens allerdings nur noch mit leichten Kopfschmerzen aufgewacht. Yay!


Ruhiges Frühstück, viele Kolleg:innen hingen noch in den Seilen.


Vormittags hatte ich mich zu einer Stadt-Ralley durch Dinkelsbühl angemeldet. Wir erkundeten als Gruppe die tatsächlich sehr pittoreske Altstadt und lösten einige Rätsel.
Große Begeisterung meinerseits über den mittelalterlichen Stadtkern mit gut erhaltener Stadtmauer, Toren, Türmen und Fachwerkhäusern. Sah alles superschön aus; bei Stilblüten wie dem Asia Hanoi Sushi oder dem Elektroladen mit Frakturschrift-Bezeichnung über der Tür war ich dann allerdings eher belustigt.
Negativ fielen mir die vielen Autos auf, die überall parkten. Waren vermutlich gar nicht mehr als in anderen Städten, aber da mittelalterliche Städte vielleicht noch für einige wenige Eselskarren und nicht für SUVs geplant waren, wirkten sie noch stärker als anderswo wie Fremdkörper die überall herumstanden und Platz in Anspruch nahmen.

Zum Mittagessen gings nochmal ins Hotel zurück, anschließend trennten sich unser aller Wege wieder: Wir und die Münchener Kolleg:innen fuhren mit dem Bus nach Nürnberg, der Rest der Kolleg:innen in alle möglichen anderen Richtungen.


Ereignislose Heimfahrt. Die Busfahrt nach Nürnberg verschlief ich größtenteils, die anschließende Fahrt mit dem ICE nutzte ich zum Podcast-Hören und Blogbeiträge nachschreiben.

Große Freude auf das Wiedersehen mit Jott.

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Donnerstag, 05.10.2023

Leichter Stress am Morgen, die S-Bahn mit der ich zum Hauptbahnhof fahren wollte fiel nämlich aus (ernsthaft: Weshalb wird eine S-Bahn morgens um 7, also zur besten Pendelzeit, gestrichen?!). Also ein bisschen mehr beeilt und die Bahn Zehn vor Sieben erwischt.
Die weitere Anreise war dann sehr unkompliziert, wir fuhren mit dem ICE bis Nürnberg, trafen dort unsere Münchener Kolleg:innen und fuhren anschließend anschließend per Bus nach Dinkelsbühl.
Nach dem Checkin im Hotel gabs direkt Mittagessen, ich überfrass mich am Dessert und verspürte den Rest des Tages ein gar nicht mal so minimales Völlegefühl.
Nachmittags wurden wir alle zum Community Event (Teambildung) gekarrt. In Grüppchen mussten wir verschiedene Challenges bestehen die darauf abzielten, die Kommunikation und das Teamgefühl in den Gruppen zu verbessern. Wir mussten uns z.B. auf eine Plane stellen und die idealerweise mehrfach falten– während wir draufstanden und ohne, dass ein Teammitglied die Plane verlässt. Das + die weiteren Challenges gelang uns ziemlich gut, wir funktionierten als Gruppe ausgezeichnet.

Kurz nach 18 Uhr war der Teambuilding-Nachmittag vorbei, wir fuhren wieder ins Hotel zurück, verschnauften und bereiteten uns für die Abendaktivität (Motto der Party war „Superhelden“, wir waren zum Verkleiden angehalten worden) vor bzw. verschnauften ein bisschen.
Beim auf dem Bett liegen und Insta gucken sah ich mit einem Mal bunte Lichtkränze und konnte nicht mehr aufs Handy fokussieren– und war dann ziemlich pissed, weil eine Migräneaura mit anschließender Migräne zu diesem Zeitpunkt so ziemlich das letzte war was ich wollte.
Beim anschließenden Abendessen setzten dann mittelstarke Kopfschmerzen ein, gegen die leider weder Ibupofen noch ein Espresso halfen. Gegen 22:30 Uhr schmiss ich das Handtuch, verließ die Runde und ging ins Bett.

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Mittwoch, 04.10.2023

Vormittags die sehr traurige Nachricht bekommen, dass eine Lehrerin an Ms Schule am vergangenen Freitag tödlich verunglückte. Ich hatte am Montag im Köpenick-Newsletter des Tagesspiegels über den Unfall gelesen und mir noch gedacht, wie furchtbar das alles klang.
Im Laufe des Tages kam heraus, dass die betroffene Lehrerin seit Beginn des neuen Schuljahrs Musiklehrerin in Ms Klasse war. Ich war dementsprechend ein bisschen besorgt, wie gerade M und auch die Zwillinge so nach der Schule drauf sein würden.

Auf dem Heimweg und zu Hause besprachen wir das Thema; die Kinder waren allesamt sehr gefasst– die Zwillinge kannten die Lehrerin gar nicht und M sie nur von einigen wenigen Unterrichtsstunden. Wir sprachen viel über eventuelle Gefühle und Trauer, beließen es dann aber auch dabei. Wenn die Kinder drüber sprechen möchten, werden sie das schon tun.


Die Jungs spielten Abends erstmals in Minecraft zusammen in einer Map, bauten gemeinsam Häuser und wagten sich in den Nether (das ist M zufolge die Hölle in Minecraft) vor. Irgendwie verloren sie sich dort unten aber, was vor allem M sehr betrübte– er saß traurig auf der Couch und klagte, dass er ganz allein sei.
G spielte währenddessen allein, baute vor sich hin und verschönerte das Haus, dass Jott ihr gestern Abend noch gebaut hatte (hier bitte starkes Atmen von Jott vorstellen; ich bin gespannt wann die vier gemeinsam spielen).


Abends fünf Maschinen (hier bitte einen irre guckenden Smiley vorstellen) Wäsche gelegt während Jott bei Minecraft supporten und Gefühle begleiten musste; anschließend für einen morgen beginnenden zweitägigen Firmenausflug nach Dinkelsbühl gepackt. Wir verbringen ungefähr gleich viel Zeit in Bus und Bahn wie vor Ort, dementsprechend fix ging das Packen von statten.
Anschließend noch ein bisschen mit Jott „The Rookie“ geschaut.

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Dienstag, 03.10.2023

Den Tag über ein schlechtes Gewissen auf Grund des verspielten gestrigen Vormittags gehabt. Außerdem hatte ich vergessen, ein Medikament für M aus der Apotheke abzuholen, was mein schlechtes Gewissen nicht besser machte.


Nachdem sich Jott durch weitere Küchenschränke arbeitete, viel entsorgte (was wir für Platz in den Schränken haben…) und sich zu Motten und Schlupfwespen einlag, bestellte sie Abends welche, die demnächst eintreffen sollten. Wir wissen zwar weiterhin nicht, ob und wo wir Nester haben und tappen daher im Dunkeln wo wir sie Schlupfwespentafeln hinlegen sollen, haben uns aber für die Vorratsschubladen entschieden. Da macht es am meisten Sinn.


G kann nun den Radschlag auf dem Balancierbalken. Wir waren am Nachmitag gemeinsam auf dem Wuhlespielplatz (die Jungs wollten lieber auf dem Hof spielen) und übten genau das. Anfangs noch auf der Steinkante des Sandkastens, irgendwann als sie schon sehr gerade wieder runterkam auf dem Balancierbalken. Nach dem dritten Versuch funktionierte es (großer Jubel), beim vierten Versuch schrammte sie sich das Bein böse auf und musste erstmal bekuschelt werden. Stolz wie Bolle war sie trotzdem; das Video musste ich direkt in den Familen-WhatsApp-Gruppen teilen.


Als G und ich wiederkamen, hatten Jott und die Jungs sich offenbar zum Thema Medienkonsum abgestimmt und folgende Übereinkunft geschlossen: Am Wochenende morgens wird nicht mehr Tablett gespielt oder TV geschaut. Es gibt aber nach dem Mittagessen weiterhin Kinderkino + Abends einen Familienfilm. Unter der Woche ändert sich nichts, sie dürfen ab 17:30 Uhr bis zum Abendessen Tablet spielen.
G und J baten aber darum, auf „ihren“ Tablets auch Minecraft spielen zu dürfen. Das war für Jott und mich erstmal in Ordnung, wir konnten ja bei M genügend Eindrücke zum Spiel sammeln.

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Montag, 02.10.2023

Brückentag! Allerdings nur für die Kinder und mich, Jott musste arbeiten weil sich ihre kinderlose Kollegin beschwert hatte das Jott ja immer an den Brückentagen Urlaub beantragt hat (bin da ambivalent aufgestellt).


Die Patagonia-Jacke geht zurück. Der Reißverschluss auf der rechten Seite nervt mich zu sehr. Vielleicht könnte ich mich daran gewöhnen und müsste dann nicht 30 Sekunden herumpfriemeln bis ich den Schlitten eingefädelt habe, aber das ist bei einer 200-EUR-Jacke nicht mein Anspruch. Da muss es wirklich passen.


Vormittags nach einer kurzen „Ich will nur mal fix ins Spiel schauen“-Pause alle Pläne (Sport auf dem Wuhlespielplatz) über Board geworfen und einfach weitergespielt. Die Kinder hingen währenddessen an ihren Tablets und störten mich nicht, sondern hatten vermutlich auch ihren Spaß.
Die „Bester Vater des Jahres“-Medaille bekomme ich dafür vermutlich eher nicht, aber so konnte jeder machen was er/sie wollte ohne den anderen auf die Ketten zu gehen.

Nachmittags gingen die Kinder und ich in den Mellow Park. Dort fand heute das Respekt und Neugier Festival statt, wodurch es freien Eintritt in den Mellow Park gab. Wir nutzen die Chance, uns mal umzusehen und abzuchecken, ob die Kinder dort vielleicht schon was machen könnten. Mein Eindruck war bislang, dass das eher was für größere Kinder (so ab 10?) ist, aber ich wurde eines besseren belehrt. Es gibt genug Rampen und Anlagen für kleinere, sodass wir dort sicherlich auch mal hingehen können.
Auf dem Festival selbst hörten wir ein bisschen Musik, spielten Tischkicker, die Kinder bastelten mit lufttrockneten Ton (M, G) bzw. spielten währenddessen mit der Asche eines Lagerfeuers (J) und schauten uns diverse rollernde, fahrende, skatende Kinder an. Alle drei Kinder waren begeistert und wünschen sich nun Stuntroller (M, G) oder BMX-Räder (J). Mal schauen ob sich das bis Weihnachten bzw. zum nächsten Geburtstag hält.


Proteinpulver-Testlauf: In etwas anderem als Quark/Joghurt bekomme ich das Zeug nicht herunter. Es schmeckt gemischt mit Wasser/Kaffee schon sehr milchig (was bei Molkepulver nicht überraschend sein sollte), aber dass es so intensiv ist, ist eine Überraschung für mich (first times und so). So ess ich nun eben zusätzlich (sehr) viel Quark, was in Sachen Proteinzufuhr auch ’ne gute Sache ist, mich aber vor das Problem stellt das ich eigentlich dauerhaft satt bin und zu den normalen Mahlzeiten gar nichts mehr essen mag– wodurch dann aber wieder Proteine für den Muskelaufbau fehlen.
Es ist kompliziert.

Ich muss mal schauen ob es ggf. pflanzliche Alternativen gibt, die genausogut wirken und die ich ggf. trinken könnte.

Drauf verzichten möchte ich erstmal nicht, ich will bis Weihnachten beobachten ob eine gesteigerte Proteinzufhur einen positiven Effekt hat.
Die eine Woche Ernährungstracking hat mir jedenfalls gezeigt, dass ich ohne Supplementierung gerade mal am am unteren Bereich der für mein Gewicht empfohlenen Proteinmenge kratze.


Das Aufmerksamkeitsbedürfnis der Kinder ist aktuell wieder sehr anstrengend für mich. Sobald sie nicht vor den Tablets sitzen und gebannt auf den Screen starren, sind sie für mich schwer auszuhalten– das ständige Streiten, der Neid, die Missgunst sind wirklich unschön.


Mottenbefall: Was uns stutzig macht ist der Umstand, dass wir immer mal wieder vereinzelt Motten auffinden, aber keine Mengen. Es ist kein Befall, der auf ein oder mehrere Nester hindeutet. Stattdessen fliegt uns mal hier und mal da eine Motte um die Nase. Die letzten Tage waren es so zwei, drei Motten am Tag, mehr ist es nicht. Es ist irritierend.
Teils haben wir (vor allem Jott) in einigen Dosen Klümpchen gefunden. Falls das wirklich Gespinste waren, waren sie sehr, sehr klein und überschaubar.

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Sonntag, 01.10.2023

Mittagessen mit A, S und E, anschließend eine große Rommé-Runde.


Nachdem wir in den letzten Tagen vereinzelt Lebensmittelmotten in der Wohnung sahen, stürzte sich Jott mit Unterstützung von mir Abends in einen Mottenbekämpfungseinsatz. Alles was in irgendeiner Form verdächtig aussah, wurde entsorgt, dazu wurden Schränke ausgewischt, desinfiziert und direkt neu sortiert wieder eingeräumt. Diverser Kram, der in den Schränken rumlag und nicht benutzt wurde, fand auch seinen Weg in die Tonne. Mir blutete das Herz ob meiner Gewürze, Jott das ihrige ob ihrer Bunte-Streusel-Sammlung. Für Schlupfwespen ist Jott noch nicht bereit, daher hoffen wir einfach mal, dass die aktuellen Maßnahmen ausreichen.


Die bestellten Mangos sind alle gleichzeitig reif. Als Notfallreaktion aßen wir zum Abendbrot direkt zwei große (köstlich!), der Rest wanderte in den Kühlschrank und wird nun nach und nach gegessen.

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Samstag, 30.09.2023

Gut geschlafen, trotzdem hundemüde aufgewacht.


Jott war k.o. und machte Mittagsschlaf. Als es langsam Zeit für meinen Nachmittagskaffee und das Vesper-Eis der Kinder wurde, sie aber immer noch vor sich hinschnarchte und ich sie auch nicht wecken wollte, trug ich einfach nach und nach Kaffeemaschine, Tassen, den Wasserfilter, Kaffeebohnen und Eis für die Kinder aus dem Wohnzimmer ins Kinderzimmer. Obwohl das ziemlich rumpelte, wachte sie nicht auf– der Schlaf war wohl notwendig.

Die Kinder und ich gingen– nein, wir schlichen– nachmittags raus zum Wuhlespielplatz. Während ich Sport machte, spielten sie mehr oder weniger gemeinsam miteinander. Vor allem G war von den Gymnastikringen und dem Fitnessband nur schwer wegzukriegen, irgendwie hat sie gerad keinen großen Draht zu den Spielen der Jungs. Irgendwann tummelten sich dann auch andere Kinder bei uns– gerade die Gymnastikringe sind der Hit–, mit denen sie dann ein bisschen herumturnte.


Abends ausgiebig gespielt und die Realität ausgeblendet.