Kategorien
Journal

Donnerstag, 19.10.2023

Jeden Morgen die selben schlecht gelauten Gesichter.


Anlässlich des Office Days wieder ins Büro gefahren. Ab Warschauer gings nicht so recht voran, meine nächste Bahn fuhr nur bis Ostbahnhof und von da an aber bis Friedrichstraße. Mittendrin genervt gewesen, aber rückblickend musste ich nur 1x mehr umsteigen und hatte auch nur zehn Minuten Zeitverlust.

Im Büro viel Austausch mit den Kolleg:innen und zerfasertes Arbeiten (am Vormittag); nachmittags hatte ich wieder einen sehr guten Termin in meinem Scrum-Team (Fortsetzung des ebenfalls sehr guten Termins der vergangenen Woche).


Nach der Arbeit noch im Forum Kleinigkeiten eingekauft. Weil wir am Sonntag in den Urlaub fahren bestellen wir diese Woche nicht bei Bringmeister und brauchten daher noch was.

Zuhause dann leidlich k.o. gewesen, mich aber trotzdem nochmal an die Minecraft-Accounts der Jungs gesetzt und endlich die Einstellung gefunden, mit der sie gegenseitig Spiele joinen können. Yay! Damit steht dem gemeinsamen Spielvergnügen nun nichts mehr im Wege.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 18.10.2023

Nebel am Morgen. Auf dem Rückweg von der Schule fuhr ich in eine Nebelbank rein, das war ziemlich cool.


Sport am Morgen, diesmal auf dem Hof um die paar Minuten Fahrzeit zum Wuhlespielplatz einzusparen. Anfangs bei 2°C gefröstelt, das legte sich dann recht fix. In kurzen Klamotten wie noch vor zwei Wochen gehts aber nicht mehr, mittlerweile hab ich eine Lauf-Leggins, Unterhemd und ein Thermoshirt, Mütze, Schal und Handschuhe an.


Mein im Frühjahr abgeschlossenes WoW-Abo lief am Nachmittag aus, ich werds wieder ein bisschen ruhen lassen. Ist glaub ich ganz gut, wenn ich wieder weniger spiele, die letzten Wochen hatte es sich von ein Abend die Woche auf zwei bis drei Abende die Woche gesteigert. Ich mach das einfach zu gern und lass fürs Spielen auch mal nicht so spaßige Themen liegen.

Außerdem kann Jott dann wieder öfter ihren Laptop nutzen, sie offenbarte heute das sie auch mal wieder gern Sims spielen würde und das geht nur am Rechner (wir haben nur ihren Windows-Laptop zum Spielen, auf meinem MacBook Pro läuft kaum was).

D.h. wenn ich– abseits WoW– was spielen will, muss ich demnächst mal die Augen nach einem eigenen Windows-Laptop zum Zocken offen halten. Gut, dass bald Black Friday, Cyber Monday und Co. kommen.

Kategorien
Journal

Dienstag, 17.10.2023

Die Jungs spielen ja mittlerweile Minecraft gemeinsam und haben auch den Wunsch geäußert, sich Mods, Texturen und Skins zu kaufen. Da sie auf wechselnden Tablets spielen, brauchten sie also Accounts damit die Käufe mit ihnen wandern. Weil ich das „Mal eben einen Minecraft Account klicken“ richtig machen wollte, wurde eine ungeahnt lange Beschäftigung daraus.

  1. Anlegen eines Minecraft-Familienaccounts
  2. Anlegen von zwei Kinder-Accounts
  3. Hinzufügen der Kinderaccounts zum Familienaccount
  4. Einstellen von Xbox-Gamertags etc, weil… keine Ahnung, das brauchts halt.
  5. Konfiguration von Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen für drei Microsoft-Accounts
  6. Login mit dem Familienaccount auf dem Tablet, auf dem schon zwei gekaufte DLCs drauf sind
  7. Ärgern, weil zwar Spiele über den MS Familienaccount mit der Familie geshared werden können, aber keine DLCs; de facto hatte ich also die von M ohne Account gekauften DLCs nun versehentlich dem Familienaccount zugeordnet und dafür gesorgt, dass M sie nicht mehr nutzen kann wenn er sich mit seiem Kinderaccount in Minecraft einlogged
  8. Doch noch ein bisschen gefreut weil die Kosten für die beiden DLCs noch im einstelligen Eurobereich waren und der Schmerz nicht ganz so groß war
  9. Den von beiden Jungs gewünschten Mod (One Block) für jeden Kinderaccount gekauft
  10. (später dann) nicht verstanden weshalb die beiden Jungs nicht miteinander spielen konnten, wieder an den Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen herumkonfiguriert, das Problem aber nicht lösen können
  11. Entdeckt, dass es offenbar eine separate Xbox-Familienfreigabe-App fürs Smartphone gibt, die unabhängig von den Einstellungen im Microsoft-Familienaccount und dem Xbox-Account ist. Dort Einstellungen getätigt und zumindest bewirkt, dass sich die beiden in Minecraft als Freunde adden können
  12. Aufgehört, weil es spät war und ich keine Lust mehr hatte.

Was für ein Akt.

Vermutlich wäre es am einfachsten gewesen, jedem der Kinder ein normales MS-Konto anzulegen und sich damit einzuloggen. Hrngh.

Kategorien
Journal

Montag, 16.10.2023

Sporteinheit am Morgen. Nachdem Jott mit den Kindern zur Schule losgefahren war, fuhr ich zum Wuhlespielplatz. Bisschen frisch, aber nach fünf Minuten war mir warm.


Flug und Hotel für einen Teamtag bei Stuttgart Anfang/Mitte November gebucht. Die Flugkosten sind astronomisch hoch, für beide Flüge zahlt die Firma ~330 EUR und ich wieder einen Extra-Zehner für Flugkompensation oben drauf. Ich mag gar nicht dran denken, dass das de facto nur für nicht ganz einen Tag ist.

Aber: Ich lasse mich darauf ein und werde fröhlich am Teamtag teilnehmen.


M verquatschte sich auf Heimweg mit einem Kumpel und war ca. 40 Minuten später zu Hause als sonst. Ich war davon ca. 15 Minuten im „Jetzt bin ich aber doch etwas besorgt“-Modus und ca. 15 Minuten im Krisenmodus– Hort anrufen, im Klassenchat nachfragen, aufs Fahrrad schwingen und ihn suchen fahren. Er lief mir dann zum Glück schnell in die Arme; große Erleichterung bei mir und Verwirrung bei M. Nicht geschimpft, ihn stattdessen an unsere Verabredung zum Nachhausekommen erinnert und ihm erklärt wieso ich so besorgt bzw. erleichtert war.

Ab wann braucht er die Freiheit sich verquatschen und später kommen zu dürfen? Was hätte ich davon mitbekommen wenn ich nicht zu Hause gewesen wäre (nichts)? Ich war ja auch ab der dritten (vierten?) Klasse allein zu Hause und da lief alles gut.


Später am Nachmittag holten M und ich gemeinsam die Zwillinge vom Schwimmen ab. Wir nutzen das direkt um Straßenbahnfahren zu üben, demnächst (nach den Erlebnissen des heutigen Nachmittags ein sehr dehnbares demnächst) soll er das ja allein machen.


Der Wetterbericht sagt fürs Wochenende Frost und Schnee voraus. Erst der ewige Sommer und nun ein Adhoc-Wintereinbruch mitten im Oktober.


M hat seinen Lieblingsfußballer gezeichnet.

Zlatan Ibrahimović– ich weiß nicht woher er ihn kennt, aber er kennt ihn und findet ihn gut.

Kategorien
Journal

Sonntag, 15.10.2023

Vormittags mit G auf dem Wuhlespielplatz abgehangen. Lange hielten wir es nicht aus, es war über Nacht wirklich frisch geworden sodass wir nach gut 30 Minuten schon wieder abdüsten. Aber immerhin draußen gewesen.

Mittags kamen A, S und E zu Besuch. Wir aßen Spaghetti Bolognese, dann fuhren wir eine krachende Rommé-Niederlage für Team Jott & Paul ein.

Nachmittags gemeinsames abhängen, während die Kinder draußen spielten.

Kategorien
Journal

Samstag, 14.10.2023

Einkaufsvormittag mit G, während die Jungs mit Lego spielten. Wir gingen zu Rewe und schauten dann noch bei Blume 2000 vorbei.

Dort gabs heute einen Strauß Rosen für 4 EUR– ich nahm also direkt 2, fragte aber an der Kasse sicherheitshalber nochmal nach weil das wirklich günstig war (direkt neben „unseren“ Rosen gabs andere Rosen für doppelt soviel, und die sahen nicht großartig anders aus).

Jott steckte die zu Hause zusammen; nun haben wir einen gigantisch großen, wunderschönen Rosenstrauß im Wohnzimmer stehen.


Nachmittags gingen die Kinder und ich auf den Wuhlespielplatz– sie, um zu spielen, und ich um wieder Sport zu machen.
Mir gefällt der Montags – Mittwochs – Samstags Rhythmus ganz gut. Das ist 1x mehr als mein selbstgesetztes Ziel, d.h. ich kann bedenkenlos auch einen Sporttermin ausfallen lassen. Zudem sollte das eine für Muskelaufbau & Fitness ausreichende Frequenz sein.

Kategorien
Journal

Freitag, 13.10.2023

Den Tag mit einem Workshop gestartet. Weil die erste Stunde andere Leute sprachen, konnte ich in Ruhe Wäsche legen und dabei zuhören. Das funktioniert immer sehr gut, wenn meine Hände beschäftigt sind kann ich mich besser konzentrieren.

Aus dem für mich relevanten Teil des Workshops zog ich viele neue Infos, die mir bei meiner Arbeit in einem Digitalisierungsprojekt weiterhelfen werden.


Den Tag über begonnen, T-Shirts, Poloshirts, Hemden und Hosen einzufärben und sie somit aufzufrischen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, alles sieht wie neu aus. Bin sehr begeistert, für den Preis von zweieinhalb T-Shirts (so teuer waren Farbe und Fixierer) sind sieben Bekleidungsstücke wieder aufgefrischt.


M arbeitete den Kindern heute 15 Minuten zusätzliche Tablett-Zeit heraus: Zusätzlich zu seinen obligatorischen Matheübungen für die nächste Woche zu schreibende Mathearbeit löste er eine zusätzliche Gruppe von Matheaufgaben und und spielte so die Bonus-Zeit frei. Große Freude bei ihm, als er den Zwillingen mit den Worten „Leute, wisst ihr was ich gemacht habe?!“ die frohe Kunde überbringen konnte.


Wir sind aktuell in einer Hölle aus Fußballliedern gefangen. „Alexa, spiele Manuel Neuer“, „Alexa, spiele Ronaldinho“, „Alexa, spiele…“– die Kinder probieren alles aus und es ist zum einen überraschend, wie viele Lieder über Fußballer es gibt, wie viel Genres damit abgedeckt werden und wie textsicher die drei mittlerweile sind.

Kategorien
Journal

Donnerstag, 12.10.2023

Bürotag. Wir haben seit Anfang Oktober einen verpflichtenden Office-Tag pro Woche und müssen nun am Donnerstag zusammen kommen. Bislang war das auf „Hey Leute, es wäre doch ganz nett, wenn…“-Basis, das wurde nun verschärft. Eine leise Stimme im Hinterkopf findet das sehr unsinnig, aber weil ich nicht immer nur Meckerkopf und Bedenkenträger sein möchte lass ich mich drauf ein und betone mir und anderen gegenüber die positiven Aspekte (rauskommen, essen gehen, Leute sehen, die Stadt erleben, Abwechslung, Flurfunk, anderer Kaffee usw usf) deutlich mehr.

Außerdem kann ich Fahrstuhl-Selfies machen, das ist doch auch was.


Wetterbedingt die Bahn statt des Rads genommen; rückblickend betrachtet wär ich lieber nass geworden. Bahnfahren stresst, außerdem bekam ich mittendrin Rückenschmerzen– beim Radfahren ist das nicht der Fall.


Weil wir vergessen hatten, den Zwillingen/L einen zusätzlichen Schlüssel mitzugeben, brach ich bereits gegen 15 Uhr wieder nach Hause auf um rechtzeitig zu Hause zu sein und alle drei reinzulassen. Eigentlich wollte ich dann arbeiten, während L auf die beiden aufpasst, entschied mich aber nach einer guten Dreiviertelstunde anders und fuhr zu einer Sporteinheit zum Wuhlespielplatz. Die Sonne schien, der Regen/die Feuchtigkeit der Nach und des Vormittgs waren weggetrocknet, es wehte ein leichter Wind– mit anderen Worten waren perfekte Bedingungen dafür. Tat sehr, sehr gut; ich fühlte mich beim und nach dem Sport sehr wohl und freute mich, so flexibel und spontan sein zu können.

Die fehlenden Stunden holte ich dann Abends nach; das machte zwar keinen sonderlichen Spaß aber den hatte ich ja zuvor gehabt.

Kategorien
Journal

Mittwoch, 11.10.2023

Der Tag stand im Zeichen eines mehrstündigen, von mir zu moderierenden Workshops für drei Product Owner meines Scrum Teams. Ich hatte mich die Tage zuvor unter anderem mit Hilfe von PI AI und ChatGPT darauf vorbereitet, gestaltete im Laufe des Tages das entsprechende Online Workshop Board und bereitete mich noch weiter vor. Der Termin war dann super, wir legten sehr erfolgreich (laut Feedback) die Basis für tiefergehende Folge-Termine.

Ich finds sehr spannend, im Scrum-Projekt sehr frei und ohne großartige Vorgaben arbeiten zu können bzw. das machen zu können, was ich für sinnvoll halte. Ich fühl mich zwar 90% der Zeit wie ein Hochstapler und denke mir, dass denen doch mal bald auffallen müsste das ich keine Ahnung habe, aber der Zeitpunkt ist noch nicht gekommen– die finden meine Arbeit wohl weiterhin klasse.

Abends Azeroth unsicher gemacht, während Jott ausgiebig mit einer Freundin telefonierte, und darüber die Zeit vergessen (Jott auch). Tat aber gut.

Kategorien
Journal

Dienstag, 10.10.2023

G zeigte morgens stolz ihre langen Fingernägel vor– sie hatte die Blätter in ihren Jackentaschen wiedergefunden.


Nach dem Kinderwegbringen eine Runde Sport vor der Arbeit. Diesmal in der Wohnung, das Wetter war für Draußen-Sport nicht geeignet. Medaillenverdächtige Leistungen holte ich heute nicht aus mir heraus, aber für einen Werktag war ich trotzdem zufrieden überhaupt irgendwas gemacht und mich sportlich betätigt zu haben.


Interner Workshop „My Changeability“. Es ging um Veränderungsmanagement in Organisationen sowie den persönlichen Umgang mit Veränderungen. Ich war einerseits aus beruflichen Interesse drin– als Projektmanager, Berater und Scrum Master habe ich permament mit Veränderungen zu tun, je mehr ich darüber weiß umso besser und hilfreicher für mich und andere Beteiligte– andererseits aber auch aus privaten: Ich bin ja ein Gewohnheitstier, neige zum Schaffen von Routinen und bin Veränderungen nicht übermäßig positiv eingestellt. Weil ich mir dessen aber bewusst bin, arbeite ich immer mal wieder aktiv dagegen an, bilde mich weiter und suche nach Mitteln und Wegen, mich zu reflektieren und an meiner Einstellung zu Veränderungen zu arbeiten um ein bisschen flexibler zu sein.

Der Workshop war spannend, ich konnte vorhandenes Wissen auffrischen und lernte auch ein bisschen was neues. Vor allem der letzte Teil über die eigene Veränderungsbereitschaft war interessant; der Dozent ging zu meiner Überraschung sehr auf Bedürfnisse und auch Gefühle ein, beleuchtete Veränderungen auch von einer psychologischen Seite– das hätte ich in so einem Workshop mit Zielgruppe „Berater“ nicht zwingend erwartet. Einige Parallelen zur Psychotherapie entdeckt; meine Idee dass es eigentlich sinnvoll wäre mich mal ein paar Tage irgendwo wegzuschließen und gründlich in mich zu gehen/zu reflektieren erhielt weiteres Futter.


Nachmittags holte L spontan die Zwillinge ab und betreute sie; ich war ja im Workshop und Jott wollte sich beim Abholen von M vom Schwimmen einen Vortrag anhören– das geht mit drei Kindern an der Backe nicht, allein mit M aber schon.


Den Zahn hat sie ihm gezogen: Jott zog J am Abend einen schon länger vor sich hin wackelnden Milchzahn raus. J ist wohl das einzige Kind auf der Welt, dass Wackelzähne eklig findet und partout nicht daran wackeln möchte– was dazu führt, dass seine bleibenden Zähne zu zwei Dritteln rausgewachsen sind wenn die Milchzähne endlich ausfallen/gezogen werden.

Sowohl Jott als auch J waren nach der Aktion etwas grünblau um die Nase, J war dann aber sehr schnell sehr stolz und schaute sich seine blutige Zahnlücke im Spiegel an.


Beim Abendessen drüber sinniert, wer in welchem Hogwart-Haus wäre. Jott und ich waren recht sicher, dass M eher ein Slytherin als ein Gryffindor, J ein Gryffindor oder Ravenclaw, G eine Hufflepuff, Jott eine Ravenclaw und ich der Wildhüter (den Kindern zufolge der Hund des Wildhüters, blöde Bande…) wären.


Tat sehr gut am Nachmittag so eingebunden zu sein und den normalen Alltag/Nachmittagsstress nicht zu haben.


Spaß am Abend: Jott erzählte sehr entrüstet, wie sie einen Vogel beobachtet hatte, der aus dem Aschenbecher auf dem Balkon Zigarettenstummel klaute und den Balkon einsaute. Meinen Vorschlag, ihm eine Schale mit Bier hinzustellen, fand sie nur semilustig.