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Freitag, 29.09.2023

Vormittgs mit dem Rad hin und zurück zum Urologen nach Adlershof um mir bestätigen zu lassen, dass die vor gut anderthalb Jahren durchgeführte Vasektomie weiterhin erfolgreich ist & ich unfruchtbar bin. Ich hatte die Wahl zwischen „Wenn wir uns nicht melden, ist alles in Ordnung; das kostet dann 26nochwas“ und „Sie kriegen von uns eine Auswertung per Mail oder Anruf; das kostet 37,53 EUR“. Ich entschied mich natürlich für Option B, bei Option A würd ich dauernd denken das sie mich vergessen haben und könnte nicht abschließen.

Die Radfahrt nach Adlershof (halbe Stunde) war entspannt, aber die vier Stockwerke zum Urologen hochstapfen brachten mich ins Schnaufen. Oben angekommen zeigte die Uhr einen Puls von 160 an, so schnell werden meine sportlichen Erfolge beim Eigengewichtstraining relativiert.

Eigentlich müsste ich noch irgendeine Form von Cardio machen, aber… sag mir quando, sag mir wann.


Während ich durch den Südosten Berlins radelte, nahmen Jott, ihre Mama und deren Frau (kamen gestern Abend noch) parallel an der Beerdigung eines Freunds der Familie teil.


Bringmeister kam heute auch. Durchs Helfen beim Ausladen und Tragen (die Fahrer finden trotz Hinweis in den Lieferunterlagen den Eingang zum Objekt nicht, parken dann irgendwo, rufen gereizt an weil sie den Eingang nicht finden und dann geh ich halt raus, sammel sie ein und helf ihnen beim Tragen) fehlte mir eine weitere Dreiviertelstunde– wodurch ich dann schon wieder insgesamt ein Minus von 2 Stunden hatte. Ja, tolles Privileg die Arbeitszeit so flexibel gestalten zu können, aber zwei Stunden aufarbeiten sind im normalen Alltag ziemlich stressig und, gerade wenns Abends sein muss, echt anstrengend.


Dieses ständige im Blick halten der Zeit, das Hetzen und die diversen Abhängigkeiten gehen mir so unfassbar auf die Ketten. Ich will nicht noch nach 16 Uhr wenn die Kinder da sind arbeiten müssen. Oder Abends. Oder schlimmstenfalls am Wochenende. Es macht mich fertig. Ich kann ja auch nicht mal eben so einfach Plusstunden aufbauen. Ich muss die Kinder abholen und will dann auch da sein– was mir auch zu selten gelingt.

Heute hatten wir Glück, dass die Omen nachmittags noch da waren und die Kinder übernehmen konnten. Ich war dann nämlich auch einfach egoistisch und arbeitete bis 18 Uhr durch um die fehlenden Stunden vom Vormittag wegzuarbeiten; so wie Jott auch. Wenn ihre Mama und deren Frau nicht dagewesen wären, wär das nicht möglich gewesen.

Es schlaucht, es nervt, es kotzt mich an.

Dazu kommt: Ich hab mal wieder gemerkt, wie gut ich gerade Nachmittags arbeiten kann. Ich komme viel leichter in den Flow und komme viel besser voran. Das hätte ich gern öfter, aber wie? Genau zu den Stunden, also ca. 15:30 Uhr bis 19:30 Uhr, ist die Hochzeit des Familienlebens.

Es fühlt sich wie ein gordischer Knoten an, alles ist miteinander verwoben und verhakt.

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Donnerstag, 28.09.2023

Nachmittags einen superguten Termin im Scrum-Projekt gehabt. Es ging um bestehende Probleme/Unstimmigkeiten und was man tun könnte. Meine Spiegelungen und Lösungsvorschläge kamen gut an, letztere deckten sich zum Teil auch mit denen der anderen Teilnehmer. Das ist eine gute Bestätigung für mich, ich denke in die richtige Richtung.

Als nächstes folgt nun ein Termin Anfang/Mitte Oktober, den ich wieder moderieren darf– die Teilnehmer sprachen sich stark dafür aus, weil ihnen das große Mehrwerte lieferte :)


Nach der Arbeit, während die Kinder von L betreut wurden, die gestern ausgefallene Sporteinheit auf dem Wuhlespielplatz nachgeholt. Dabei auf einen anderen Sportler getroffen, den ich die letzten Wochen öfter dort gesehen habe. Ebenfalls Calisthenics/Eigengewichtsübungen, allerdings ein bisschen besser in Form als ich.


Die bestellten Mangos kamen heute an. 5 kg mit 10 Früchten. Sie sind alle noch ein bisschen hart & müssen nachreifen. Ich freu mich schon auf die erste Mango-Verkostung :)


Unsere Kindersitterin L schickte uns Abends ihren Stundenzettel für die Stunden im September und bekam 5 Minuten später ihr erstes offizielles Gehalt überwiesen.
Es gibt sie noch, die ersten Male im Leben.

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Mittwoch, 27.09.2023

Morgens ein minimaler Meltdown wegen diverser loser Enden, denen ich nachlaufen muss. Die Hausverwaltung, von der eine Rückmeldung aussteht. Die Bank, die einen Online-Banking-Zugang noch nicht angelegt hat. Das auf dem Schirm behalten der Tests, Klassenarbeiten und Hausaufgaben der Kinder. Die Vereinbarung eines Checkup-Termins beim Hausarzt und die Vereinbarung eines Spermiogramm-Termins beim Urologen. Einigen Punkten vom Kinderarz nachgehen, unter anderem einen Hautarzt-Termin für M finden wegen eines Leberflecks.

Uff.


Morgens war es (stark) nebelig, das sah sehr schön aus. Die Sonnenstrahlen fielen richtig malerisch durch die Blätter an den Bäumen (die noch überraschend grün für Ende September sind).


Die Abgabe in der Schule lief super, ich konnte direkt um 8 Uhr mit der Arbeit beginnen. Die morgentliche Sporteinheit ließ ich ausfallen weil ich noch Stunden von gestern aufarbeiten muss und keine neuen Minusstunden durch Sport anhäufen möchte.

Ich würde gern nur 32h/Woche arbeiten, damit wäre vieles leichter – aber die damit verbundenen Gehaltseinbußen wären ganz schön knackig, das möchte ich auch (noch?) nicht.


Heute war Nachmittags Hausaufgabentag. Alle drei Kinder mussten was erledigen. So saßen wir dann nach einer kurzen Verschnaufpause nach Abholen alle am Küchentisch. Jedes Kind bearbeitete seine Aufgaben, während ich in der Mitte saß und alles orchestrierte (und versuchte, bei Gs Leseleistung die Nerven zu behalten; zum Glück stellt sich J besser an). War trotzdem anstrengend, nach insgesamt 45 Minuten waren alle Kinder fertig und ich auch.


Auch wenn das Wetter nach ewigem Sommer und Sonnenschein aussieht, bestellte ich mir heute endlich mal wieder eine richtige Regenjacke. Weil ich von den Patagonia-Jacken viel gutes gehört und gelesen hatte, rang ich mich trotz (meiner Meinung nach ziemlich heftiger Preise) zu einer Bestellung durch. In die Entscheidung spielte auch mit rein, dass Patagonie in Sachen Nachhaltigkeit super engagiert und sinnvoll unterwegs ist und auch ein Reparaturprogramm anbietet.

Ich freu mich drauf, die Jacke an- und auszuprobieren.

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Dienstag, 26.09.2023

Beim abentlichen Löwenzahn-Gucken wurde gesagt, dass man Eier nicht zerdrücken kann wenn man Druck auf die Enden ausübt. Für Jott war das ein alter Hut, für mich was total neues– ich musste es dann auch direkt ausprobieren. Und siehe da, es stimmt: Ich konnte das Ei nicht zerbrechen. Wohl aber J– der es allerdings dafür auch fallen ließ.

Galileo erklärt sehr anschaulich, weshalb.


Erneute Psychotherapie-Sitzung. Ich ging mit dem Gefühl rein, trotz langer Pause nicht viel zu erzählen zu haben. Das erwies sich als falsch; denn anders als gedacht hatte ich durchaus was zu erzählen– und zwar von vielen kleinen Verbesserungen, die mir selbst gar nicht so aufgefallen waren, durch Hinterfragen und drüber sprechen aber zutage kamen.


Nachmittags U10 mit M. Er ist weiterhin ein Riesenbaby (Größe 144cm und Gewicht 35 kg, das entspricht einem 10- bis 11-jährigen) und ansonsten völlig in Ordnung, in jeder Hinsicht.


Montagabend hatte ich aus Übungsgründen mal meinen CV auf unterschiedlichen Plattformen aktualisiert. Heute kam dann direkt ein (ergebnisloser) Anruf dazu rein– wow.

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Montag, 25.09.2023

Morgens vor der Arbeit wieder eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz. Es hatte frische 9°C, ich war sehr froh drüber zwei Lagen Sportkleidung anzuhaben.


In Ergänzung zum Sport tracke ich aktuell mal wieder meine Ernährung & probiers mit Proteinpulver. Ich komme bei weitem nicht auf die Proteinmengen, die man für Muskelaufbau zu sich nehmen soll; im Schnitt lag ich beim letzten Mal Ernährung tracken bei ungefähr 80g/Tag. Zum Muskelaufbau darfs/solls aber ein bisschen mehr sein, daher trink ich nun täglich einen Shake & ess ’ne Schüssel Schokoquark. Das hilft und sorgt für ~40g bis 50g Protein mehr am Tag. Mal schauen wie ich mich damit fühle und ob ich eine Veränderung bemerke.


Bedingt durch den morgentlichen Sport musste ich bis etwas nach 17 Uhr arbeiten. Info für M war, dass wir dann Fußball spielen können. Als ich dann 17:15 Uhr vom Balkon auf den Hof schaute, spielte er bereits mit einem anderen Vater– der hatte ihn allein spielen sehen (M wartete einerseits auf mich als auch auf einen Mitschüler der auch bei uns wohnt) und dann zu einem Match herausgefordert. Direkt ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich nicht mit ihm spielte.


Ein Kind in Js Klasse ist sehr rabaukig unterwegs. In den letzten Wochen gab es einige Vorfälle, heute dann eine Eskalation die Jott zu einer geharnischten Mail an die Klassenlehrerin veranlasste. Die rief dann auch kurz darauf direkt an, nahm die Sache sehr ernst, beruhigte Jott und versprach Maßnahmen.

Hoffentlich zeigt es Wirkung und das rabaukige Kind kriegt sich ein.

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Sonntag, 25.09.2023

Jott und ich schliefen die Nacht im Wohnzimmer, unser Schlafzimmer hatten wir Jotts Freundin überlassen. 6:10 Uhr platzte G bei uns mit der Meldung „Die Jungs spielen schon Tablet!“ rein. Kannjawohlnichtwahrsein! Es war sogar noch dunkel! Schnell und leise zu den Jungs, ihnen die Tablets abgenommen und sie zum erneuten Hinlegen verdonnert.

Leider waren ab 6:30 Uhr aber auch die Gastkinder wach, sodass wir nicht im Wohnzimmer hätten liegen bleiben können. Jott bot mir an, in Gs Zimmer weiter zu schlafen, das machte ich dann auch bis zum Frühstück.


(Beinahe ein) fliegender Wechsel: Am frühen Vormittag brach Jotts Freundin wieder nach Hause auf; zum Mittag kamen A, S und E vorbei.

S brachte mir viel, viel Münzgeld mit. Mein Vorrat für Taschengeld, Trinkgelder und kleine Spenden ist für die nächsten paar Monate gesichert.

Ansonsten: Gemeinsames Mittagessen, anschließend Rommé, Urlaubsplanung für 2024 und Abhängen.


Die Kinder glauben nun an die Existenz von Wuhle-Kaimanen. Genauer: An die Existenz einer vom Aussterben bedrohten Population von Kaimanen, die in der Wuhle leben, bis zu maximal 1,5m Länge erreichen (aber nur die Weibchen, die Männchen sind kleiner), wechselwarm sind und stundenlang bewegungslos im Wasser liegen können– bis sich ein unvorsichtiges Teichhuhn oder eine Ente in ihre Nähe wagt und sie blitzschnell zuschnappen.

Aus dem Wasser ragende Wurzeln waren die Nasen- oder Schwanzspitzen, aus dem Wasser führende Bibergänge die Schleichwege und Spur-Rinnen in der Entengrütze auf der Wuhle die Schwimmgänge der Wuhle-Kaimane. Einmal hielten wir (die Kinder mit einem gewissen Gruseln) sogar an, schauten 5 Minuten eine aus dem Wasser herausragende Wurzel an und fragten uns, ob der vermeintliche Wuhle-Kaiman sich zufällig vielleicht doch bewegen würde…

Ich weiß nicht was mich da geritten hat, aber ich hatte Spaß.

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Samstag, 23.09.2023

Der neue Akku für den Dyson hält für die ganze Wohnung. DIE GANZE WOHNUNG. Ich war hin und weg nach dem Saugen.


Vormittags auf den Wuhlespielplatz zum Sport machen gegangen. Die Kinder kamen mit und spielten währenddessen bzw. turnten mit meinen Gymnastikringen und dem Fitnessband. G klaute einem Eichhörnchen eine Nuss (garstiges Kind); anschließend hielt sie Eichhörnchen-Wache und schrie eine Krähe an (merkwürdiges Kind).


Bei Rückkehr war unser Wochenendbesuch– eine Freundin von Jott mitsamt ihren beiden Kindern– angekommen. Schnell duschen, dann gemeinsames Mittagessen. Im Anschluss stellten wir ihr das Konzept des „Kinderkinos“ vor– also das die Kinder nach dem Mittagessen einen Kinderfilm schauen können, während die Erwachsenen die Füße hochlegen (oder Kram erledigen).


Nachmittags machten wir allesamt einen Ausflug auf den Wuhlespielplatz, wo die Kinder ein bisschen spielten. J, M und ich nutzten die Zeit für ein kurzes Tischtennismatch, während G vor allem mit den Kindern von Jotts Freundin spielte und schaukelte. Nach einer guten Stunde waren die Gastkinder müde gespielt, wir gingen nach Hause. Ich verdingte mich als Träger für einen 5-jährigen und merkte auf den letzten Metern, dass das in Verbindung mit dem vormittäglichen Training vielleicht ein bisschen viel für den Rücken war.


Abends an den Rechner gesetzt und gespielt, während Jott und ihre Freundin die gemeinsamen Jahre Revue passieren ließen und sich auf den neusten Stand brachten.

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Freitag, 22.09.2023

Manchmal überkommts mich: Nach einer Crowdfarming-Mail über das Ende Mango-Ernte in Spanien mit sehr hübschen Mango-Bildern bestellte ich kurzentschlossen… Mangos. Viele Mangos. Nächste Woche sollen sie kommen. Ich freu mich ein bisschen (und sorge mich, wie wir dann 5 Kilo Mango wegfuttern sollen).


M wurde morgens auf dem Schulweg beim Überqueren einer roten Ampel erwischt. Die Mutter einer Mitschülerin von ihm sah ihn und rief ihm noch zu, dass er doch bitte warten solle– woraufhin er wohl nur „Es kommt aber nichts, da kann ich gehen“ antwortete und rüberlief.

Hrmpf.

Also mit dem Kind ein ernstes Gespräch über Verkehrsregeln und ihre Sinnhaftigkeit sowie über Verantwortung und Freiheiten gesprochen– dass er soviele Freiheiten hat und wir ihm viel zutrauen liegt unter anderem daran, dass wir ihm vertrauen besagte Verkehrsregeln einzuhalten. Er war am Ende vor allem genervt; ich hoffe er verhält sich in Zukunft richtig.


Wer an Kastanien vorbeigehen kann ohne sie aufzuheben werfe den ersten Stein.

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Donnerstag, 21.09.2023

Durch den Arbeitstag gewurschtelt. Weils gerad sehr ruhig ist, weitergebildet– d.h. Scrum-Podcast-Episoden zu mich umtreibenden Themen/Problemen gehört und daraus Lösungen/Strategien abgeleitet.


Nachmittags mit M zum Schwimmen gefahren. Während er trainierte, arbeitete ich im Schatten neben der Schwimmhalle die Themen ab, die ich mir für diese Stunde aufgehoben hatte.
Mittendrin (mal wieder) die Erkenntnis, wie großartig diese Flexibilität ist und wieviel sie möglich macht.


Bei Rückkehr Abklatsch mit L, die die Zwillinge von der Schule abgeholt hatte und sie den Nachmittag betreute. Als ich kam, lernte sie gerad für ihren Bio-Grundkurs, während die Zwillinge ihre Medienzeit genossen. Ich war ganz faszininiert, wie sie auf ihrem iPad mit dem Apple Pencil arbeitete– ich liebäugele damit, sehe aber für mich (noch?) keinen (echten) Use Case…


Der neue Akku für den Dyson kam heute an. Der Einbau funktionierte reibungslos, das anschließende Testsaugen lief wie mit Original-Akku. Ich werde ihn morgen mal auf Stufe 3 (höchste Saugkraft) testen und schauen, wie er sich schlägt. Solange er mehr als 20 Sekunden durchhält, ist der Wechsel ein Erfolg.


Abends in Loora AI & Elsa Speak (zwei Apps zum Englisch-Lernen) reingeschnuppert. Ich bekomm bei Instagram öfter Werbung dafür und war heute in the mood, beides auszuprobieren. Bei Elsa Speak konnte ich nach einem Assessment in einem Kurs zu einem selbstgewählten Thema (in meinem Fall Software Engineering) Wörter und Sätze nachsprechen und bekam sofort eine Wertung (sinngemäß „Du klingst zu 93% wie ein native“) sowie Aussprachehilfen angezeigt. Bei Loora AI gab es kein Assessment, dafür verwickelte mich die KI direkt in Smalltalk– ich musste tatsächlich frei sprechen, bekam thematisch passende Antworten und konnte mich so fünf Minuten (so lang war die Übung) mit Loora unterhalten. Aussprachehilfen gabs auch da, aber die waren nicht so einfach wahrzunehmen wie bei Elsa Speak– dafür ist das freie Sprechen halt super, denn genau daran hapert es bei mir. Mein passives Englisch (Lesen, Verstehen) liegt gemäß diverser Sprachtests bei B2/C1, aber mein aktives Englisch (Sprechen, freies Schreiben) liegt (gefühlt?) deutlich drunter.

Beide Apps setzen auf Gamification– es gibt Ranglisten, Streaks und In-App-Währungen wie Diamanten/Sterne. Find ich persönlich unnötig und eher nervig (Duolingo hab ich deswegen irgendwann gelöscht, es war mir zu nervig), aber vermutlich hilft es den meisten Leuten.

Ich muss mal schauen, ob und was ich damit mache. Interessant war es auf jeden Fall, da mal reinzuschnuppern und herauszufinden, wie die Apps funktionieren.

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Mittwoch, 20.09.2023

Jott brachte auf meine Bitte hin die Kinder morgens in die Schule. Ich nutzte die Zeit, um wieder eine Runde Sport auf dem Wuhlespielplatz einzulegen. Das ist ziemlich cool, niemand ist dort, ich kann in Ruhe mein Training durchziehen und hab dank des Calisthenics-Klettergerüsts mehr Möglichkeiten als bei uns zu Hause/auf dem Hof.


Über die Bonzenwohnungen bei uns um die Ecke (Am Generalshof) aufgeregt. Da gibts 2- und 3-Zimmer-Wohnungen mit mehr qm als unsere Wohnung, bzw. generell Wohneigentum mit um die 8.000 EUR/qm– wer außer Investoren kann sich das leisten?

Währenddessen laufen unsere Suchaufträge für 5-Zimmer-Wohnungen ins Leere weil es entweder keine 5-Zimmer-Wohnungen gibt oder diese beinahe 1 Gehalt allein aufzehren.


Drama in Ms Klasse um die Frage, ob die Kinder Shampoo/Duschbad vor/nach dem Schwimmen benutzen sollen. Laut Schwimmlehrerin ja, laut Klassen-Erzieherin nein. Jetzt geht das hin und her, offenbar sollen Kinder die sich nicht mit Seife waschen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen und bekommen so eine schlechte Note und ach, es ging heute im Klassen-Chat ein bisschen hin und her.


Nächster Schritt zur Selbstständigkeit: M kaufte nachmittags allein im Saturn am Bahnhof Pokemon-Karten. Er kam in Rekordzeit wieder zurück, offenbar war er hin- und zurückgerannt.

Ich bin immer noch zwiegespalten zwischen „Er wird größer und braucht diese Selbstständigkeit“ und „Oh Gott, was da alles passieren kann“.


Abends die letzten 30 Spielminuten im Audiostream Union gegen Real im RBB festgehangen und mitgefiebert (Union verlor 1:0 durch ein Tor in der letzten Minute der Nachspielzeit).