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Mittwoch, 10.01. – Montag, 15.01.2024

Es geht aufwärts. Am Freitagmorgen war ich nach dem in die Schule bringen der Kinder noch total k.o. und musste mich nach Rückkehr erstmal hinsetzen und (ziemlich lange) ausruhen. Gestern und heute lief ich von der Schule zurück und war zwar ein bisschen außer Atem, aber ansonsten noch gut in Form.

Auch ein Einkauf im Forum war am Samstag schon wieder drin– halt langsam und mit Schnaufen, aber machbar.

Was noch ganz schön anschlägt sind Tätigkeiten, bei denen ich in die Hocke und wieder hoch kommen muss– also z.B. die Waschmaschine, den Trockner oder den Geschirrspüler ausräumen. Da merk ich, dass ich doch noch nicht komplett wiederhergestellt bin.

Seit Freitag vergangener Woche muss ich keine Antibiotika mehr nehmen. Mein Darm freut sich– auf den schlugen die Tabletten ordentlich durch.

Ansonsten pussel ich den Tag über viel in der Wohnung rum und kümmer mich um den Haushalt, lasse mir aber auch großzügige Pausen zum Entspannen und leg auch mal die Füße hoch. Das tut sehr gut.

Ich bin noch unschlüssig, wann ich mein Sportprogramm wieder aufnehme um mich in Form zu bringen– aber vermutlich werd ich noch bis mindestens Anfang nächster Woche warten und dann auch eher langsam starten, je nachdem was machbar ist.

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Samstag, 06.01. – Dienstag, 09.01.2024

Das Wochenende über ausgeknockt gewesen. Die Kombination der beiden Antibiotika sorgte dafür, dass ich jeweils die eine Tageshälfte verschlief und die andere Tageshälfte mehr oder weniger rumlag, weil alles andere zu anstrengend war.

Glücklicherweise hat sich das gestern wieder gelegt und auch heute noch verbessert. Ich merke, dass es in Mini-Schritten aufwärts geht. Ich pfeif zwar immer noch aus dem letzten Loch, kann aber schon wieder ein bisschen mehr machen als noch vor einer Woche (und habe es heute auch prompt– im kleinen Maßstab– übertrieben, sodass ich mich nach dem Mittag dann auch direkt hinlegen musste und eine Runde schlief). Heute Abend hatte ich zum ersten Mal seit dem 19.12. wieder Appetit und Hunger, das ist ein gutes Zeichen. Ich hab mittlerweile 9 Kilo Gewicht verloren (wenn ich in den Spiegel gucke, alles Muskeln– meine schön antrainierten Bizepse sind nur noch Schatten ihrer selbst), da ists ganz gut wenn wieder was auf die Rippen kommt.

Der Puls geht allerdings immer noch bei jeder Kleinigkeit nach oben, ich schnaufe auch wie ein altes Walross. Beides zwingt mich dazu, alles (Wäsche machen + legen, saugen, Küche aufräumen– ich rede von sowas) extrem langsam und mit Pausen anzugehen. Das nervt unfassbar, ist aber wohl erstmal Realität.

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Freitag, 05.01.2024

Vormittags einen Anruf aus der Rettungsstelle bekommen. Die behandelnde Ärztin von gestern hatte heute einen Radiologen zur Sichtung meiner Lungenröntgenbilder auftreiben können. Der sah keine atypische Lungenentzündung, sondern eine typische. Auf die Frage nach dem Unterschied und der Auswirkung verzichtete ich, für mich war nur relevant dass mir ein weiteres Antibiotikum verschrieben wurde. Und mit „verschrieben“ meine ich, dass sie mir Namen, Stärke und Einnahme am Telefon durchbuchstabierte, ich das an meine Hausärztin weitergab (auch ganz abenteuerlich mittels mehrerer E-Mails hin und her, weil die Praxis nicht telefonisch erreichbar war…) und ich anschließend ein eRezept auf meine Krankenkassenkarte (hallo Zukunft!) geschickt bekam, dass ich in der Apotheke einlösen konnte.
Das ist das dritte Antibiotikum innerhalb von zwei Wochen, wenn ich mit der Einnahme Mitte nächster Woche durch bin kann ich vermutlich einen Job als Brutstätte für antibiotika-resistente Keime anfangen. Aber wenns gegen die Lungenentzündung, atypisch oder typisch hin oder her, hilft…

Ansonsten „so halb“ Mittagsschlaf gemacht und den Nachmittag über sehr groggy gewesen weil ich zu wenig schlief und in einer Tiefschlafphase geweckt wurde.


Abends ein Weihnachtsversprechen wahr gemacht und mit den Kindern Star Wars Episode 1 angeschaut. Sie fandens toll, ich fands auch schön und freu mich jetzt schon auf Episode 2 zum nächsten Weihnachten (wir halten das wie Harry Potter– jedes Jahr ein zusätzlicher Teil).


Ansonsten keine Besserung, ich bin genervt das mein Körper nicht so will wie ich, ich weiterhin super kurzatmig bin & der Puls bei jeder Kleinigkeit nach oben springt, sodass ich mich hinsetzen muss.

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Donnerstag, 04.01.2024

Nach einem frühmorgendlichen Telefonat mit meiner Hausärztin meine Siebensachen gepackt, aus der Hausarztpraxis einen Überweisungsschein für die Rettungsstelle abgeholt und mich anschließend von Jott ins Krankenhaus fahren lassen.

Meine Blutwerte sahen wohl so aus, dass meine Hausärztin das für weitere Checks für angeraten hielt. Der Herzwert sah zwar gut aus, der Blutentzündungswert dafür aber überhaupt nicht der war stark erhöht. Um Licht ins Dunkel zu bringen, sollten also weitere Tests folgen.

In der Rettungsstelle stellte ich mich vor (es gibt sie noch, die ersten Male), wartete superkurz, bekam ein Bett in der Rettungsstelle zugewiesen und wurde dann direkt ans EKG angeschlossen & es wurde Blut abgenommen. Letzteres dauerte ein wenig, weils nur gerade so tröpfelte und dann noch ein neuer Zugang gelegt werden musste. Direkt im Anschluss wurde noch meine Lunge geröntgt und dann hieß es warten auf die Auswertungen. Blut und EKG waren schnell da (Blutwerte bereits besser als gestern, Herzwerte alle normal/unauffällig), auf die Röntgenauswertung musste ich länger warten. A, die heute als MTR Schicht hatte, hüpfte zwischendurch schnell rein und flüsterte was von „Sieht nach Lungenentzündung aus“, aber das war natürlich nichts offizielles. Auch die behandelnde Ärztin mutmaßte in diese Richtung, wollte sich aber ohne Sichtung durch den Radiologen bzw. Oberarzt nicht festlegen also hieß es weiter warten.

Zumindest der Oberarzt war dann irgendwann greifbar und bestätigte die Vermutung: Ich habe eine atypische Lungenentzündung, offenbar sind irgendwelche (Grippe?-)Viren auf die Lunge gesprungen. Ich musste dann nochmal auf eine Auswertung zu bakteriellen Erregern warten, bevor ich gegen 16 Uhr nach ca. 6h Aufenthalt wieder nach Hause musste. Im Gepäck einen Behandlungsbrief für meine Hausärztin und ein Rezept für ein neues Antibiotikum.


Ich bin unfassbar erleichtert, dass es „nur“ eine Lungenentzündung ist und nichts mit dem Herzen.


bis auf eine Ausnahme war das von mir gesehene medizinische Fachpersonal (deutlich) jünger als ich. Das war eine interessante Erfahrung.

Ganz so krass wie beim Besuch beim kassenärztlichen Notdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, wo ich teilweise dachte das die Leute vor Ort so jung wie Schülerpraktikanten aussehen, wars allerdings heute nicht.

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Freitag, 29.12.2023 – Mittwoch, 03.01.2024

Die letzten paar Tage piano gemacht. Eine großartige Verbesserung der Situation ist trotzdem noch nicht eingetreten. Ich bin zwar weiterhin fieberfrei und, bis auf einen nervigen Husten, mittlerweile frei von Grippesymptomen, habe aber noch massiv mit Kurzatmigkeit, Erschöpfung und hohen Puls bei minimalsten Anstrengungen (Wäsche legen im Sitzen– Puls 124; einmal kräftig beim Laufen husten – Puls 132…) zu kämpfen.
Beim heutigen Hausarzttermin gewann ich einmal EKG (Werte nicht so prickelnd, aber auch nicht katastrophal schlecht) und Blutabnehmen (Werte kommen morgen); die Ärztin war ein bisschen besorgt ob meines Zustandes. Abhängig von den Blutwerten wird sie morgen eine Empfehlung aussprechen ob ich ggf. für weitere Untersuchungen im Krankenhaus vorstellig werden soll oder ob es ausreicht, wenn ich mich noch ein paar Tage schone. Im Raum steht der Verdacht, dass das Herz durch die Kack-Viren angegriffen wurde, ich hoffe die Blutwerte nähren diesen Verdacht nicht.


Die Kinder gehen ab heute bis Ende der Woche in den Ferienhort und dürfen ihre Energie bei den dortigen Angeboten (z.B. Schlittschuhlaufen gehen) loswerden.


Jott hält den Laden am Laufen; ich helfe wo und wie ich kann (vor allem langsam). Ihre beruflich geplante Woche in Stuttgart nächste Woche hat sie abgesagt weil es aktuell nicht so aussieht, als ob ich Kinder & Haushalt zu Schulbedingungen (d.h. mit verbindlichen Zeiten/Terminen) allein schmeißen kann. Schöne Scheiße.


… so hab ich mir den Start ins neue Jahr nicht unbedingt vorgestellt.

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Sonntag, 17.12. – Donnerstag, 28.12.2023

Ich habe die letzten Tage, fast schon Wochen, den größten Teil meiner Tage (Nächte sowieso) liegend verbracht– mich hat eine Grippe ausgeknockt.

Es fing alles an mit „Kreislauf“ am 18. Nachmittags an. Mir wurde nicht richtig warm, ich fühlte mich neben der Spur. Nichts gravierendes, aber doch merklich. Am 19.12. kam dann Übelkeit und Bauchschmerzen hinzu. Da schob ich das noch auf einen Magen-Darm-Infekt; G hatte sich in einer der Vornächte nahe meines Gesichts übergeben (die Freuden des Elternseins) und ich ging einfach davon aus, mich bei ihr angesteckt zu haben.
Der „Magen-Darm-Infekt“ wurde aber nicht besser, stattdessen kam hohes Fieber sowie komplette körperliche Abgeschlagenheit hinzu. Meine Fitnessuhr wertete die Gänge vom Bett zur Toilette und zurück als körperliche Aktivität, weil mein Puls dabei so hoch war.

Glück im Unglück, dass in der Woche Jotts Mutter zu Besuch war– sie unterstützte Jott tatkräftigt bei den Weihnachtsvorbereitungen. Jott lief trotzdem am Limit mit den ganzen Weihnachtsvorbereitungen und den unfassbar aufgeregten und nicht ausgelasteten Kindern.

Gegen Ende der Vorweihnachtswoche stand dann für mich fest, dass es kein Magen-Darm-Infekt war– passend zu den freien Tagen und damit einhergehenden deutlich eingeschränkten Konsultationsmöglichkeiten für Ärzte. Die Notdienstpraxen des Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst wollte ich nicht in Anspruch nehmen, weil ich mir das über die Festtage sehr brutal vorstellte.


Mittlerweile hatte ich zusätzlich einen sehr lästigen Husten entwickelt, zudem war mein Blutsauerstoffwert (wir haben ja, Covid sei Dank, ein Fingermessgerät) phasenweise im niedrigen 90er-Bereich.
Sämtliche Covid-Tests waren negativ.

Heiligabend und den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachte ich stundenweise mit der Familie. Wir hatten am 1. Weihnachtsfeiertag volles Haus, Jotts Familie war zu Besuch. In der Nacht auf den 2. Weihnachtsfeiertag– eine furchtbare Nacht, wir mussten zu Dritt in unserem Bett schlafen weil G auch wieder krank geworden war; ich lag die meiste Zeit wach–, beschloss ich, doch in der Notdienstpraxis vom kassenärztlichen Bereitschaftsdienst vorstellig zu werden. Ich wollte eine Lungenentzündung ausschließen lassen. Da meine Hausärztin ohne Vertretung im Urlaub war, hätte ich in den nächsten Tagen eh Probleme gehabt einen Arzt zu finden.

Am 2. Weihnachtsfeiertag fuhr ich also morgens mit dem Taxi zur Notdienstpraxis, wartete dort ziemlich genau vier Stunden und konnte dann endlich einen Arzt sprechen.

Der Arzt vom Kassenäztlichen Notdienst überraschte mich positiv: Er nahm sich ausgiebig Zeit für mich, stellte viele Fragen, erklärte und beriet, war sehr zugewandt und warmherzig.

Am Ende der halben Stunde verließ ich den Raum mit der Diagnose Grippe/Influenza in Verbindung mit vereiterten Nebenhöhlen und dem dringenden Ratschlag mich zu schonen sowie mich im nächsten Jahr gegen Grippe impfen zu lassen.

Anschließend zurück mit dem Taxi. Surrealer Moment: Die Beglückwünschung des Fitnesstrackers zu 150 Aktivitätsminuten in der vergangenen Woche, nachdem ich im Taxi wieder zu Atem gekommen war.
Vom Taxi aus informierte ich den Rest der Familie und bat sie auf eventuelle Symptome zu achten.

Zurück zu Hause aß ich noch einen Happen und legte mich dann wieder hin.

Am gestrigen 27.12. war der erste Tag seit fast zehn Tagen, an denen mein Kopf beim Aufwachen klar war & ich kein Fieber/erhöhte Temperatur hatte. Ich pfeife trotzdem aus dem letzten Loch, obwohl ich mich im Schildkrötentempo fortbewege.

Heute bin ich weiterhin fieberfrei, fühle mich aber auch weiterhin wie im Traktor überfahren. Ein bisschen im Haushalt rumpusseln (Wäsche, Saugen, Umherräumen, Müll wegbringen) ging aber schon– ich werte das als gutes Zeichen, dass ich die Füße schon nicht mehr stillhalten kann.

Neben der körperlichen Angegriffenheit bin ich emotional nicht unbedingt bestens drauf. Die letzten Tage ausgefallen für mich sind:

  1. Weihnachtsvorbereitungen mit Jott und gemeinsames in Weihnachtsstimmung bringen
  2. Partner im Weihnachtsstress für Jott sein
  3. Ein lang geplantes Date mit Jott (wir wollten „Berlin, Berlin“ im Admiralspalast schauen)
  4. An den letzten Tagen vor Weihachten alle Fünfe gerade sein lassen
  5. Schöne Stunden mit der Familie
  6. Jotts Weihnachtsgeschenk heimlich annehmen, verpacken und angemessen übergeben
  7. Weihnachts-Essen und -Trinken (ich aß am 25. die Vorpeise und ½ Kloß, mehr ging nicht)
  8. Meine Teilnahme am Familienausflug ins Woozical
  9. Zocken und Gammeln- im Bett liegen und ab und an Podcasts hören ist nicht dasselbe
  10. So ganz generell und vom Gefühl her „Weihnachten“

Da habe ich gerade dran zu knabbern.

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Samstag, 16.12.2023

G ist krank, so wie die Jungs vor ihr auch. Sehr hohes Fieber, Bauchschmerzen, teils Übelkeit, Halsweh, Husten und Schnupfen. Sie verbrachte den Tag größtenteils schlafend auf der Couch


Nachmittags kamen meine Eltern zu Besuch. Wir aßen Kuchen, tranken Kaffee und erzählten. Der Nikolaus war auch bei ihnen zu Besuch gewesen und hatte für jedes Kind einen Zauberwürfel dagelassen, mit denen wir uns dann ausgiebig beschäftigten. Dabei (wieder mal) festgestellt, dass sich das fehlende logische Verständnis zum Lösen durch die Familie zieht. Ich kann nichtmal ansatzweise abstrahieren, wie ich den Würfel verdrehen muss damit die farbigen Flächen zusammen passen. Aber Spaß hats trotzdem gemacht, es zu probieren :)


Abends eine Runde Sport auf dem Hof, vorangegangen war 30-minütiges Aufschieben wegen Unlust/Unmotivation. Danach war ich umso stolzer auf mich.

Im Anschluss wieder ausgiebig am Rechner gespielt, sodass ich dann gegen 23 Uhr selbst dachte „Jetzt ists aber auch gut für heute“. Hatte ich lange nicht mehr, war schön.


Was schön war:

  1. Mal was neues zum Mittagessen kochen– „Gemüsepfanne mit knusprigen Halloumi“ (Kptn Cook)
  2. Das Spiel der Jungs auf dem Hof am Vormittag
  3. Das Gefühl nach dem Sport
  4. Lange zocken am Abend
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Freitag, 15.12.2023

M hatte weiterhin Schmerzen in der Leistengegend, also gewann er einen Tag Schulfrei und einen Besuch beim Kinderarzt. Das übernahm Jott, die deswegen auch im Home Office blieb. Der Kinderarzt war dann maximal hilfreich (nicht) und sagte, dass M mal ’ne Ibu nehmen und wir das weiter beobachten sollen. Tscha…


Letztes Team-Meeting (remote) mit meinem sich verabschiedenden Teamlead. Gefühle zwischen „Och man, wie blöd das er geht– wir hatten uns doch gut eingegrooved“ und „Wird schon weitergehen“, gehts ja immer”.


Eher unkonzentriertes und zerfasertes Arbeiten. Trotzdem noch zwei, drei Kröten geschluckt und zudem schonmal nachgedacht, wie das neue Jahr beruflich starten kann.


Gegen Mittag kam Bringmeister und schaffte es tatsächlich, die Wohnung zu finden. Kein Herumtelefonieren, Fahrer suchen und die Hälfte mitschleppen sondern entspanntes Annehmen der Einkäufe an der Haustür. Yay!


Beim Abholen der Kinder klagte G über Kopf- und Bauchschmerzen und berichtete, dass sie deswegen auch nicht getobt hatte. Erklärt, dass sie sowas gern auch dem Erzieher:innenteam sagen darf– wir holen sie dann halt früher ab.


Nach Rückkehr der Kinder war Feierabend angesagt. Trotz Bewegung und frischer Luft fühlte ich mich unfassbar müde und erschöpft, wie einmal ausgewrungen. Alle Gedanken an weiter Arbeiten verworfen und mich mit noch einem Kaffee in den Feierabend begeben.

Den Rest des Tages lief außer dem metaphorischen Füße hochlegen nichts mehr– Jott spielte Minecraft, ich spielte WoW, die Kinder spielten erst miteinander und dann auch Tablet.


G gings im Laufe des Nachmittags schlechter, sie bekam Fieber das Abends an den 40°C kratzte. Ein Covid-Test war negativ. Offenbar hat sie sich mit ein bisschen Verspätung das eingefangen, was auch die Jungs vor ein paar Tagen/Wochen hatten.

Wie die Jungs auch durfte sie bei uns im Bett schlafen, ich zog mit meinem Nachtzeug in die Räuberhöhle in ihrem Zimmer.


Was schön war:

  1. Nichts tun am Nachmittag/Abend
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Donnerstag, 14.12.2023

Morgens schon meinen Shit gelosed, weil einfach zu viel auf mich einprasselte:

  1. J hat Blasen an beiden kleinen Zehen, weil seine neuen Winterstiefel offenbar zu klein sind, und klagt über Schmerzen. Wieso sagt er das nicht am Wochenende beim Schuhe anprobieren?
    (Die Schuhe sind nicht zu klein, er muss sie halt einlaufen)
  2. G klagt über Halsschmerzen, weil sie ihren Kuschelschal über Nacht umhatte.
  3. M kriegt seine Socken nicht richtig an.
  4. M vermisst seinen Gürtel und weiß nicht, wo er ist. Im Bad, wo er immer ist, hängt er nicht. Ich weiß es auch nicht.
  5. G und M streiten, ob G Ms Kuschelschal nehmen darf.
  6. Das Zähneputzen klappt mal wieder nicht richtig– die Kinder laufen durch die Wohnung, machen Quatsch, hören Alexa, spielen– alles mit der Zahnbürste im Mund, ohne zu putzen.
  7. M hat Schmerzen in der Leistengegend; es ist aber nichts gerötet/geschwollen/wasauchimmer. Direkt an einen ähnlichen Vorfall von vor vier Jahren gedacht wo J mit ähnlichen Beschwerden, aber Schwellungen/Rötungen, ins Krankenhaus sollte.
  8. Gs Mückenstich (?) juckt, sie ist aufgelöst.

Alles vor dem Hintergrund, dass wir kurz nach 7 Uhr losmüssen um M im Leistungsförderuntericht abzuliefern und die Zeit (wie halt immer) knapp ist.


Nach der Rückkehr nach Hause erstmal gesessen und geatmet. Dann Frühstück und nochmal Atmen, diesmal vorbereitend auf den Call mit der Geschäftsführung.


Im Call selbst zahlte sich die gute Vorbereitung aus, wir konnten mein Problem lösen, verteilten Aufgaben und am Ende wurde ich für meine gute Vorbereitung gelobt. Yay.

Anschließend noch minimal die Wohnung aufgeräumt und ins Büro gefahren– heute war wieder ein Bürotag, außerdem gab es ein von der Firma gesponsertes Vor-Weihnachts-Mittagessen. Meine dafür bestellte Bowl stellte sich als bessere Vorspeise heraus, zum „Glück“ musste eine Kollegin aber krankheitsbedingt absagen & so konnte ich ihren Falafel-Burger mitessen.

Außerdem so nebenbei gearbeitet, Dinge erledigt, Nachmittags noch einen längeren Termin im Scrum-Umfeld abgehandelt. Ich war einer der letzten im Büro, das hatte ich lange nicht mehr.

Den Tag über nebenbei in Gesprächen zu völlig anderen Themen einige Dinge gelernt, deren Wissen mein Arbeitsleben erleichtern wird. Es ging um drei oder vier Themen, ich war richtig baff und begeistert.


Spät (~18 Uhr) nach Hause, Jott zurück begrüßen, Edamame essen, Abend ausklingen lassen.


Was schön war:

  1. Der gut verlaufende Termin mit der GF
  2. Rauskommen
  3. Spontan & zufällig meine Mama treffen
  4. Jott ist wieder zu Hause <3
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Mittwoch, 13.12.2023

Große Kinder und so: M kam nach der Schule- er hatte heute Wandertag gehabt– nach Hause, erklärte, Hunger zu haben, und machte sich dann einfach was zu Essen.


Auch heute kam L nachmittags wieder. Es wäre eigentlich nicht zwingend notwendig gewesen, aber so nutzte ich die Zeit und zog meine Mittwochssporteinheit auf dem Hof durch während sie die Kinder drinnen beim UNO abzog.


Mein Weihnachtsmarzipan kam heute an <3 Große Freude, die Kinder und ich naschten jeder ein Stück (mehr ist nicht drin, das Zeug wird gewissermaßen in Gold aufgewogen).


Völliger Overload am Abend, bei allen. G war hundemüde, J überdreht und im Quatsch-Modus, M stieg nur allzu bereitwillig darauf ein… Viel Geschrei und Tränen, große Erleichterung als sie alle im Bett lagen. Zwischendrin der Gedanke das Jott das nächste halbe Jahr nicht wegfahren darf, weil ich speziell morgens und abends mit diesen Kindern einfach nicht aushalte.


Abends Vorbereitung auf einen Eskalationcall morgen früh. Eines meiner Projekte geht in eine andere Richtung als gewünscht, ich bereitete Folien für die GF auf, sammelte Daten zusammen und überlegte mir Antworten auf alle möglichen und unmöglichen Fragen.