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Mittwoch, 27.07.2022

Jott brach heute in aller Herrgottsfrühe (naja– gegen 7 Uhr, glaub ich) nach Magdeburg auf den Geburtstag einer Freundin zu feiern. Die beiden waren zum Frühstück verabredet. Die Kinder wachten wider Erwarten nicht aufs, sondern schließen bis ca 9 Uhr. Zumindest die Jungs– G wachte früher auf und ging leise ins Wohnzimmer, wo sie Tablet spielte.


Ziemlich zerknautscht aufgewacht. Der gestrige Tag hat eindeutig Spuren hinterlassen (während die Kinder Skateboard fuhren, machte ich an einigen Aufbauten Krafttraining, dann das Hüpfen…) und die zu weiche Matratze tat das ihre.


M durfte heute allein (ok, mit G– aber ohne Eltern) beim Bäcker vor der Haustür einkaufen gehen und war stolz wie Bolle.


Eigentlich wollte ich heute mit den Kindern einen Ganztagesausflug zum Spielplatz am Rübezahl machen: Mit dem Rad hin, auf dem Weg vielleicht an einer Badestelle die Füße ins Wasser halten, beim Rübezahl spielen, unser mitgebrachtes Essen picknicken, Eis essen, wieder zurückfahren.

Leider wurde daraus nichts. 15 Minuten nach Aufbruch verkeilte sich an Js Fahrrad die Kette so dermaßen, dass ich sie ohne Werkzeug nicht lösen konnte. Wir mussten also erstmal wieder nach Hause laufen und das Fahrrad reparieren. Zumindest temporär– denn die Kette springt bei J mittlerweile bei jeder zweiten Tour raus, aus irgendwelchen mir nicht ersichtlichen mechanischen Gründen läuft da irgendwas nicht rund. Zuletzt war das am Montagvormittag bei der Rückfahrt vom Kameruner passiert, da hatten wir aber Glück und ich konnte die Kette ohne Werkzeug mit ein bisschen Fingerspitzengefühl lösen.

Mir war das für unsere geplante Radtour dann doch zu heikel. Zusätzlich bestürmten mich die Kinder, nochmal auf den Rampenspielplatz zu gehen, sie wollten wieder Skateboard fahren. Nach ein bisschen hin und her überlegen machten wir das dann auch am Nachmittag. Die Kinder hatten Spaß, ich las ein bisschen und fing ein paar Pokémon.


Generell wird es Zeit für neue Fahrräder für alle Kinder. Ihre aktuellen Räder sind ihnen zu klein– M braucht 24″, die Zwillinge 20″. Während die Kinder nach unserer Rückkehr spielten, schaute ich mich also ein wenig bei eBay Kleinanzeigen um, um ein Gespür für die Preise und das Angebot zu bekommen. Wir mir scheint, müssen wir für ein Fahrrad, das gut in Schuss ist, zw. 100 und 150 EUR einplanen.


Im Herbst wird ein Dungeons und Dragons Starterset auf Deutsch veröffentlicht. Ich bin ein wenig angefixt; aktuell lese ich ja die Drizzt-Bücher aus der Forgotten Realms Reihe die im D&D-Universum angesiedelt sind. Mal schauen ob ich im Herbst dran denke. Und ob ich bis dahin jemanden kenne (haha), der Lust hat sich da reinzunerden.


Die letzten Tage übers stimmten wir uns mit dem Schwimmtrainer der Kinder ab wie es nach den Sommerferien weiter geht. M wird aus der Schwimmschule des Vereins in die jüngste reguläre Trainingsgruppe aufrücken, die Zwillinge bleiben in der Schwimmschule, rücken aber eine „Klasse” weiter und können gemeinsam mit anderen Kindern, die sich nicht völlig Banane angestellt haben, auf einem etwas höheren Anfänger-Niveau weitertrainieren.

Während die Trainingszeit der Zwillinge weiterhin in Ordnung ist– Samstag Mittag–, hat uns Ms neue Trainingszeit ein wenig Kopfzerbrechen bereitet: Montags, gegen 16 Uhr. Damit M teilnehmen kann, müsste er gegen 15 Uhr aus der Schule abgeholt werden. Damit das wiederum funktioniert, müsste ich ca. 14:30 Uhr Schluss machen. Das ist ganz schön früh und würde bedingen, dass ich entweder während der Wartezeit in der Schwimmhalle arbeiten müsste (Uff) oder aber wieder Abends (Doppel-Uff) … Jott kann erstmal nicht, die fängt ja ab August ihren neuen Job an. Wir haben hin und her überlegt, bis Jott auf die zündende Idee kam einfach einen Babysitter dafür zu engagieren. Sie hat sich also im erweiterten Bekanntenkreis umgehört und mit ein bisschen Glück kann die große Schwester eines KiTa-Gruppen-Kumpels der Zwillinge ihn gegen einen kleinen Obolus zumindest bringen (oder sogar abholen, mal schauen wie wir das abstimmen können).

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Dienstag, 26.07.2022

Den Vormittag verbrachten die Kinder und ich auf dem „Rampenspielplatz“, einer kleinen Skate-Anlage im Bellevue-Park. M hatte zum Geburtstag ein Skateboard bekommen, das probierten wir heute aus. Ein großer Spaß– allerdings weniger für M, der sehr wacklig und vorsichtig drauf stieg und nach dreimal hin und her rollern genug hatte, sondern eher für die Zwillinge, die im Sitzen mit dem Skateboard die Rampen runterrollten.

Unsere Nachmittagspläne wurden vom Wetter durchkreuzt: Statt bedeckt und trocken regnete es ein Stündchen. Wir beschlossen daher, unsere Outdoor-Aktivität auf Indoor zu verlegen und fuhren ins Jump 3000, so einer Hüpfhalle mit vielen Trampolinen und mit Schaumstoffkissen gefüllten Becken zum Reinspringen. Ein großer Spaß für die Kinder (und mich, aber holla, war das anstrengend). Nach 5 Minuten waren wir alle schweißüberströmt, und als unsere gebuchte Stunde vorbei war, war ich ganz froh das wir nicht die 90 Minuten gebucht hatten. Parallel zu uns waren auch einige Teenager da, die offensichtlich öfter dort waren– die machten Salti, Schrauben, Kunststücke deren Namen ich nicht kenne… Das sah ganz schön beeindruckend aus.

Abends dann mit Jott weiter „The Boys“ geschaut.

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Montag, 25.07.2022

Gut geschlafen, zumindest bis der Klingelhosen-Alarm gegen 6 Uhr nochwas losging.


Vormittags fuhren die Kinder und ich zum Baden zum Kameruner. Jott blieb zu Hause, legte Tonnen Wäsche und nahm die Bringmeister-Lieferung in Empfang.

Nachmittags fuhren wir ins Kino Union nach Friedrichshagen, um den neuen Bibi und Tina Film zu sehen. Das war eine schlaue Idee von Jott gewesen, als wir gestern besprochen hatten was wir bei 35°C machen könnten. Kinos sind ja mittlerweile alle klimatisiert, daher war ich sofort dafür– auch wenn ich ob des Films etwas skeptisch war (die haben den ganzen Cast der Vorgänger ausgetauscht!).

An sich war das Kino Union eine super Idee– es war angenehm temperiert, wir aßen gutes Popcorn und die Kinder (und Jott auch) hatten Spaß beim Film. Ich fand die Vorgänger dann aber doch deutlich besser…

Nach dem Film aßen wir noch ein Eis bei Da Dalt und fuhren anschließend nach Hause zurück in der Gewissheit, die 35°C gut überstanden zu haben.

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Sonntag, 24.07.2022

Heute haben wir nichts, aber auch gar nichts, gemacht. Kein Rausgehen, keine Ausflüge, keine Pläne, kein nichts. Das fühlte sich einerseits sehr schlecht und ungewohnt an, andererseits aber auch sehr gut.


Nachtrag: Wir haben doch was gemacht– nämlich unsere Ferienwoche in Berlin geplant (auf besonderen Wunsch von mir, es wäre mir ein Graus die Woche völlig unorganisiert anzugehen).

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Samstag, 23.07.2022

Rückreisetag. Wir kamen leider nicht ganz so gut durch wie auf der Anreise– ganz im Gegenteil. Insgesamt waren wir 7,5h unterwegs. Zwar inklusive einer längeren Mittagspause und einer Vesperpause, aber schlussendlich standen wir gute zwei Stunden im Stau bzw. im stockenden Verkehr. Das war ein sehr unschöner Ausklang des Urlaubs.


M wird kreativ: Aus den Kennzeichen der Autos um uns herum entwickelte er mehr oder weniger lustige Namen. Aus „RZ – M“ wurde „Rehkitz Manni“, „W – KA“ wurde zu „Wal Katja“. Das war recht unterhaltsam, vor allem weil J auch einstieg und mehrfach fragte was dieses und jenes Kennzeichen nun heißen könne.


Große Freude der Kinder bei „Rehkitz Manni“ übrigens, weil wir auch auf der Hinfahrt zum Ferienhaus ein Auto mit diesem Kennzeichen sahen und die Kinder sich fragten, ob das eventuell das gleiche Auto war.


Zurück zu Hause schnappte ich mir die Kinder und ging Einkaufen– der Kühlschrank war leer, Bringmeister hatten wir nicht bestellt. Das war ein großer Fehler, die Kinder waren unfassbar überdreht nach der langen Zeit im Auto. Hätte ich mir natürlich denken können, hatte ich aber nicht. Bereits in der Obstabteilung beim Rewe– direkt nach dem Eingang– drehten sie frei, spielten Fange, rempelten sich und waren superlaut. Ich schickte sie dann raus und flitzte durch den Markt, während sie vor dem Rewe-Eingang weiter„spielten“. Zumindest bis eine Rewe-Mitarbeitern sie offenbar verscheuchte; so zumindest erzählten sie es mir als sie mich lautstark im Markt suchten. Beim Bezahlen dann das selbe Spiel: Ich hatte sie vorgeschickt, damit sie nicht im Markt randalierten, das taten sie dann aber davor– inklusive erneuten Einsatz einer Rewe-Mitarbeiterin.

Das war sehr, sehr peinlich.


Abends mit Jott auf der Couch verschnauft und die neue Staffel „The Boys“ auf Prime Video angefangen.

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Freitag, 22.07.2022

Wieder auf der Couch geschlafen.

Vormittags nicht viel gemacht außer gelesen/Tablett gespielt (Wetter war nicht wirklich badetauglich, sogar für uns nicht).

Zum Mittag die Kinder geschnappt, zum Strand gelaufen, gespielt, Schätze (Krabbenstücke, Federn, schöne Steine und Muscheln) gesucht und gemächlich zur Steilküste Schönhagen gelaufen. A hatte im Scherz gesagt, dass wir bitte erst Abends zurück sein sollten, wir nahmen sie beim Wort. Rückkehr kurz nach 18 Uhr zurück, Kinder k.o. aber trotzdem noch aufgedreht.

Die abendliche Rommé-Runde wurde versüßt mit Abschieds-Caipirinha aus der Dose. Gar nicht mal schlecht, allerdings mit ganz schön viel Bumms. Zuviel für Jott und A, die ihre Dose nicht trinken wollten– ich opferte mich und war danach sehr gut drauf.

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Donnerstag, 21.07.2022

Das Wetter sollte heute nur bedingt badetauglich sein, daher entschieden wir uns, nicht zum Strand zu gehen. Stattdessen flanierten wir vormittags über die Promenade des Ressorts (50m am Hafenbecken), ließen die Kinder auf einem Spielplatz spielen und machten ansonsten… nichts.

Nachmittags gingen wir getrennter Wege: A, S und E fuhren zum Stadtbummel nach Schleswig, während wir fünf gemeinsam Adventure Minigolf spielen gingen. Die Kinder kannten Minigolf noch nicht, hatten dann aber eine Menge Spaß dabei (Jott und ich auch).

J hat die Pose schon perfekt drauf.

Abends wieder Rommé.

Vier (!) Joker.
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Mittwoch, 20.07.2022

Auf der Couch geschlafen. Jott schnarchte unerbittlich, Anstupsen brachte nichts (außer schlaftrunkenen bösen Blicken, an die sie sich am nächsten Morgen nicht erinnerte). Leider ließen sich die Rückenpolster nicht entfernen, meine Schlaffläche war nur ca. 50cm tief & die Angst vor dem Rausfallen somit recht groß. Immerhin war es dank angeklappter Fenster über Kreuz angenehm kühl, unser Schlafzimmer hatte sich den Tag über ziemlich aufgeheizt.


Direkt nach dem Frühstück, also gegen 9:15 Uhr, gingen Jott und ich zum Strand um uns ein schönes Fleckchen am Wasser zu reservieren und unser Strandlager zu errichten. Um die Kinder kümmerten sich A und S, die am späteren Vormittag nachkamen. Für heute waren 29°C angekündigt, wir sorgten dafür das wir dank zweier Sonnenschirme und von Jott ge-macgyverter Sonnensegel reichlich Schatten hatten. Große Freude über das perfekte Badewetter und unser Glück, nicht im 37°C warmen Berlin zu sein. Die Wärme und die Sonne ließ sich so ganz gut ertragen– und immer, wenn es doch mal zu heiß wurde, sprangen wir ins Wasser.

Zum Lesen („Homeland“ von R.A. Salvatore) kam ich heute auch (zumindest ein paar Minuten)– die Kinder mussten dafür nur mehrfach sehr nachdrücklich verscheucht werden.

Gegen 17 Uhr fragten die Kinder, ob wir vielleicht bald nach Hause gehen könnten– sie fühlten sich ein wenig k.o. (Ziel erreicht).


Die Kinder haben das Prinzip „Wir pullern diskret ins Wasser“ noch nicht zu 100% verstanden. Teils konnten wir sie nur gerade so davon abhalten, direkt an der Böschung stehenzubleiben und blankzuziehen, teils standen sie nur etwa kniehoch im Wasser, teils riefen sie uns lautstark zu, dass sie jetzt lospullern. Alles noch ausbaufähig.


Abends beobachtet bzw. festgestellt: Der Sonnenuntergang ist ca. ½ Stunde später als in Berlin, die Dämmerung wesentlich länger. Gegen 23 Uhr war es teils immer noch so hell, dass wir draußen unsere Rommékarten hätten sehen können.


Eigentlich hatten S und ich überlegt, Abends noch eine Runde auf Bernsteinjagt (ungeachtet der Lage und der Jahreszeit) zu gehen. Das verwarf ich gegen 21 Uhr, ich war unfassbar k.o. vom langem Badetag und der vielen Sonne.


Apropos viele Sonne: Trotz Schatten, teils langer Klamotten und mehrfach eincremen hab ich mir einen Sonnenbrand auf Bauch und Rücken eingefangen. Nicht schlimm, aber am Abend merkte ich schon das es vielleicht doch etwas viel Sonne war.

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Dienstag, 19.07.2022

Wieder ein Strandtag– das Wetter war einfach zu einladend (24°C Luft, 19°C Wasser). Wir waren von ca. 11 Uhr bis 18 Uhr am Wasser, nur unterbrochen vom Gang zum Imbiss um Pommes für alle zu holen. Weil ich ganz schlau sein wollte, kaufte ich extra einmal Pommes mehr für uns– ich nahm an, dass die Kinder extra hungrig waren vom vielen Herumtoben. Waren sie aber nicht, und so sandeten die Extrapommes im Laufe des Nachmittags zu und mussten schließlich weggeworfen werden (niemand schaffte sie).

Ansonsten: Viel geplanscht, Sandburgen gebaut, Klettball gespielt, Steine gesucht, die Kinder ins Wasser und aus dem Wasser in die Luft geworfen, eine Mini-Runde geschwommen (gruselig, ich mag keine großen offenen Gewässer) und ansonsten sehr wenig still gesessen.


Abends sehr k.o. und die Rommé-Runde haushoch verloren.

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Montag, 18.07.2022

Strandtag, Abends Romme.