Den Vormittag mit Lesen, erzählen und nichtstun rumgebracht, bis es zum Mittagessen zum Italiener (hatten speziell wir fünf lange nicht mehr…) ging. Von den Preisen überrascht worden, eine Margherita kostete 13 EUR und die etwas üppigeren Pizzen kosteten um die 17 bis 20 EUR. Mir schlackerten die Ohren… Zum Glück wurden wir eingeladen.
Nach dem Essen Heimfahrt. Wir nahmen Jotts Mama mit, darum saß G im Kofferraum und ich auf der Rückbank mit den Jungs. Wir powernappten uns so durch, das war sehr angenehm (ich kann wunderbar im Auto schlafen).
Zu Hause Koffer ausräumen, Ordnung in der Wohnung schaffen und dann Sport mit G auf dem Wuhlespielplatz, bis ich mich kaum noch bewegen konnte.
Eiersuchen im Garten. Jotts Bruder und ich waren die Osterhasen und versteckten, die Kinder stürmten im Anschluss durch und fanden auf Anhieb fast alle Verstecke. Lediglich für die in den Bäumchen versteckten Ostergeschenke brauchten sie etwas länger.
Jotts Osterhase brachte ihr das Bohei-Spiel, dass wir den Tag über in großer Runde (zu sechst) spielten. Einen Gewinner gabs nicht, weil wir es nicht bis zum Ende schafften (entweder sieht die Spielmechanik wirklich vor, dass man ständig Karten aufnimmt, ablegt und das Spiel ewig dauert oder wir stellten uns doof an)– also hatten wir einfach alle gewonnen weil wir eine gute Zeit hatten.
Das Mittagessen gabs draußen an der langen Tafel unter dem Sonnensegel, dass im starken Wind über uns flatterte. Es war ein bisschen frisch, aber als zum Ende des Essens die Sonne rauskam wurde es ein bisschen gemütlicher.
Nachmittags gingen wir allesamt Eierkullern, hatten aber recht schnell genug– der Wind war zu stark und zu kalt. Ich spazierte trotzdem noch eine Runde den Elberadweg entlang, um ein bisschen allein und an der frischen Luft unterwegs zu sein.
Zum Abendessen war Grillen eingeplant, das übernahm dann Jotts Papa allein– er trotzte draußen dem Sturm und brachte uns nach der Grillsession das Grillgut in die Küche, wo wir anderen warteten weil es draußen zu ungemütlich war.
Status nach Ostersonntag: Ich möchte nie wieder etwas essen.
Nach dem Frühstück Richtung Magdeburg zu Jotts Familie gefahren. Fahrtbegleitung: Eine Tank-App, um entlang der Route möglichst günstig tanken zu können. Die App funktionierte super, leider hatte die gewünschte Tankstelle aber schon geschlossen (Samstags bis 12 Uhr… damit rechnet auch niemand). Nach Hause kommen wir noch, dann wirds aber auch schon langsam knapp. An der Autobahn tanken (im Schnitt 20 Cent/Liter teurer, sagt die App) müssen wir also hoffentlich nicht.
Große Wiedersehensfreude beim Treffen mit der Verwandtschaft. Ich bin gespannt wo wir die nächsten Tage gemeinsam essen wollen, wir sind zwischen 11 und 13 Personen :)
Abends zum Osterfeuer gegangen, eine zwei Bratwürste gegessen, bisschen mit Jotts erweiterter Familie geschnackt und ansonsten viel deplatziert herumgestanden/gesessen– ich kenn, anders als Jott nebst Familie, eben doch niemanden und will auch nicht nur als fünftes Rad am Wagen irgendwo beistehen.
Begeisterung bei G: Es wurde Kinderreiten angeboten, das ließ sie sich nicht entgehen und ritt ein paar Runden. Aus einer Laune heraus fragte ich nach, ob mich das Pferd auch tragen würde und ritt dann auch ’ne Runde. Das erste Mal, dass ich bewusst auf einem Pferd saß :) Es war erstaunlich hoch und wackelte, ich wurde ganz schön durchgeschüttelt. G fands aber toll und machte Fotos von mir, sie lief auch aufgeregt zu Jott und ihren Freundinnen die meine Reitrunde belustigt zur Kenntnis nahmen.
Sie leuchten so schön blau (s. Bild oben): Ich lief die vergangene Tage/Wochen vor allem in meinen Hoka-Schuhen mit den orthopädischen Einlagen herum, um den Fersensporn zu schonen. Das scheint zu funktionieren. Obwohl wir im Urlaub sehr viel zu Fuß unterwegs waren, sind die Schmerzen aktuell im Rahmen bzw. teils nicht vorhanden (bis auf morgens nach dem Aufstehen). Ich halte nun die Augen offen nach nicht ganz so auffälligen und somit etwas alltagstauglicheren Schuhen.
Mit den Kindern gegen 21:30 Uhr nach Hause, noch ein bisschen gelesen und dann auch hingelegt– ich war hundemüde.