Eiersuchen im Garten. Jotts Bruder und ich waren die Osterhasen und versteckten, die Kinder stürmten im Anschluss durch und fanden auf Anhieb fast alle Verstecke. Lediglich für die in den Bäumchen versteckten Ostergeschenke brauchten sie etwas länger.

Jotts Osterhase brachte ihr das Bohei-Spiel, dass wir den Tag über in großer Runde (zu sechst) spielten. Einen Gewinner gabs nicht, weil wir es nicht bis zum Ende schafften (entweder sieht die Spielmechanik wirklich vor, dass man ständig Karten aufnimmt, ablegt und das Spiel ewig dauert oder wir stellten uns doof an)– also hatten wir einfach alle gewonnen weil wir eine gute Zeit hatten.
Das Mittagessen gabs draußen an der langen Tafel unter dem Sonnensegel, dass im starken Wind über uns flatterte. Es war ein bisschen frisch, aber als zum Ende des Essens die Sonne rauskam wurde es ein bisschen gemütlicher.
Nachmittags gingen wir allesamt Eierkullern, hatten aber recht schnell genug– der Wind war zu stark und zu kalt. Ich spazierte trotzdem noch eine Runde den Elberadweg entlang, um ein bisschen allein und an der frischen Luft unterwegs zu sein.
Zum Abendessen war Grillen eingeplant, das übernahm dann Jotts Papa allein– er trotzte draußen dem Sturm und brachte uns nach der Grillsession das Grillgut in die Küche, wo wir anderen warteten weil es draußen zu ungemütlich war.
Status nach Ostersonntag: Ich möchte nie wieder etwas essen.


