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Mittwoch, 18.03.2026

Reviewtermin mit der Kundin, deren Portalsystem-Upgrade vor zwei Wochen nicht ganz so ruckelfrei lief. Sie hatte um Teilnahme meines Team Leads gebeten, dementsprechend war ich im Vorfeld etwas nervös. Im Termin kamen wir jedoch sehr gut zurecht, der Ton war freundlich und nur minimal vorwurfsvoll. Ich verstand den geteilten Schmerz (längerer Ausfall, unangenehme interne Rückfragen, nicht ganz ernst genommen fühlen weil wir zeitlich in das im Vorfeld vereinbarte „Hier nicht reinkommen“-Zeitfenster reinkamen) sehr gut, erklärte Ursachen & Learnings, entschuldigte mich ehrlich (ich hab Sachen falsch bzw. nicht rollengerecht gemacht, da kann man sich schonmal entschuldigen) und war ansonsten professionell.
Im Team kam dann ein Daumen Hoch Emoji vom Team Lead, danach noch ein paar nette Worte– weitere Eskalation verhindert, die Kuh vom Eis geholt und noch intern gut dagestanden.


Offenbar wurde die Identität von Banksy enthüllt. Schade. Und: Wieso?


Nachmittags ein sehr vorsommerliches „Jetzt ein Eis“-Gefühl im sonnendurchfluteten, warmen Büro.
Dabei ist’s noch nichtmal Frühling…


Offenbar hatten wir heute kurzzeitig wieder Warmwasser. Leider verpassten wir diesen Zeitpunkt, da wir beide im Büro waren. Am Abend war die Pumpe dann wieder defekt und das Wasser wurde maximal lauwarm… Morgen also erneut Wasserkocherkatzenwäsche.

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Dienstag, 17.03.2026

Meine Eskalationsmail zieht Kreise, im positiven Sinne. Es werden nun mehr Entwickler auf mein Projekt gesetzt. Ich freu mich, gleichzeitig tuts mir leid für die Projekte der Kolleg:innen die nun erstmal in die Röhre gucken (bis sie dann eskalieren und es andersrum läuft).


G war auf Ladies Night bei Oma und übernachtete dort. Jott und ich schauten „Harry Potter und der Orden des Phönix“ mit M– gerad noch rechtzeitig, er wird ja bald Elf und hat dann Anspruch auf den 6. Teil. Während ich den Film besser als beim letzten Mal (das muss auch schon mindestens 15 Jahre her sein) fand, langweilte sich M ein bisschen– klar, er ist mittlerweile schnellere Szenen/Schnitte gewöhnt, der Film ist halt alt…


Mittendrin festgestellt: Ich muss/möchte die Bücher mal wieder lesen. Das letzte Mal ist auch schon wieder viel zu lange her…


Wir haben schon wieder kein warmes Wasser mehr. Träumchen. Im Laufe des morgigen Tages soll die Pumpe repariert werden, aber morgen früh wirds dann wohl die Katzenwäsche mit Wasser aus dem Wasserkocher 😖

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Montag, 16.03.2026

Mit Koffer in die Schule, J fuhr heute auf Klassenfahrt. Somit haben wir die Woche nur zwei Kinder zu Hause, das wird wie ein kleiner Urlaub.
Bisschen besorgt ob J Abends schlafen wird– das war ja hier zu Hause problematisch weil laut, warm, hell… Auf Klassenfahrt wird das nicht großartig anders sein.


Keine Ergotherapie am Nachmittag, stattdessen einfach nur Feierabend ohne Verpflichtungen. Auch schön.


Mit G am Vorabend zum Sportmachen auf dem Wuhli aufgebrochen, nach ein paar Minuten wieder umgedreht weil uns beiden kalt war. Stattdessen zu Hause eingekuschelt.


Insgesamt sehr müde & k.o. gefühlt.

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Sonntag, 15.03.2026

Rückfahrt. Zu Hause das volle Programm. Diese kleinen Menschen sind schon sehr laut und fordernd.

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Samstag, 14.03.2026

Sehr gut geschlafen, wieder neun Stunden, das tut schon sehr gut.
Nach einem entspannten Frühstück raus an den Strand und ein Stück Richtung Peenemünde gelaufen. Dem Fuß gings gut, Wanderschuhe + Einlagen + weicher Sand fühlten sich an wie auf Wolken zu laufen. Auf dem Rückweg aus Jux und Tollerei ein bisschen barfuß durchs Wasser gestapft, das war super für die Durchblutung und damit mir anschließend schön warm ist.


Zufällig den Berliner Fahrradmarkt entdeckt. Das könnte ’ne gute Alternative zu Kleinanzeigen sein, ich such ja ein neues Rad für G.


Nachmittags Anfragen nach Brainrot-Spielen von den Jungs. Ich hadere sehr damit… Es ist aus meiner Sicht völliger Quatsch, andererseits aber harmlos– nur weil ichs doof find kann ichs ja nicht guten Gewissens verbieten :/


Abends vor allem gelesen. Wir saßen im Erker, ich las in der Geralt-Saga und S spielte auf seinem Handy; ab und an fiel ein Wort. Wie so ein altes Ehepaar. Bester Abend.

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Freitag, 13.03.2026

Ausgeschlafen (ich liebs, ich schlafe wirklich, wirklich gern), ein halbes Stündchen im Bett gelesen (was für ein Luxus!) und Frühstück vorbereitet, zu dem sich dann auch S gesellte.


Vormittags bei schönstem Wetter (blauer Himmel, Sonne, bisschen Wind) am Strand spazieren gegangen mit überraschend vielen anderen Menschen. Sehr entspannend, sehr schön.
Zu unserer Überraschung kamen wir an Strandabschnitten vorbei, an denen sich noch große Eisschollen türmten. Damit hätten wir nach den vergangenen warmen Tagen nicht gerechnet.


Die kleinen Freuden: Wir hatten uns gestern Kandiszucker gekauft und verteilten diesen nun an der Böschung. Leicht angefeuchtet sah er wirklich wie Bernstein aus, wir fanden uns sehr lustig und freuten uns bei der Vorstellung, wie die Leute stolz ihren gefundenen „Bernstein“ nach Hause tragen und erst später herausfinden, dass das Kandiszucker ist.

Nächstes Jahr mach ichs andersrum, da kauf ich im Vorfeld Bernsteinsplitter und verstreu die am Strand– quasi als ausgleichende Maßnahme.


Mittagessen mit den Resten vom Vorabend bzw. heutigen Frühstück, anschließend Kaffee und Füße hoch. Ich las den vierten Band der Geralt/Hexer-Saga zu Ende und begann den fünften Band, S ging mittendrin mit Kamera und Stativ runter ans Meer zum Möwen fotografieren.
Nachdem ich genug gelesen hatte, folgte ich ihm, setzte mich am Wasser in die Sonne und freute mich übers Nichtstun.


Heldin des Tages war die Frau, die nach einem Strandspaziergang einfach anhielt, sich die Klamotten auszog und baden ging– bei vier Grad Wassertemperatur und lauter Zuschauern. Ich war voller Respekt, das möcht ich mich auch mal trauen.


Wieder zurück in der Ferienwohnung ruhten wir uns von den Strapazen des Nachmittags aus, ich las weiter bis in den Abend und kochte uns dann Abendessen (Pasta mit Bolognese). Im Anschluss gingen wir nochmal ’ne Runde mit den UV-Lampen an den Strand, fanden aber weiterhin nichts. Vielleicht ist Bernstein auch einfach nur eine Erfindung der Tourismus-Industrie.

Nochmal S’ krasse Taschenlampe. Hier reflektiert das Wasser den Strahl, wir waren hin und weg.

Abends endlich mal Tagesspiegel Plus abonniert, vor allem wegen der diversen Artikel zum Berliner Schulwesen bzw. regionaler Inhalte.

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Donnerstag, 12.03.2026

Kinder zur Schule bringen, Frühstück mit Jott und M (Donnerstags hat er erst zur 2. Stunde), packen, noch zwei Arbeitsmails verschicken, dann Sport auf dem Wuhlespielplatz mit Bienenbuddy.


Gegen Mittag mit S hoch an die Ostsee nach Zinnowitz; Mittagessen bei Mäcces in Anklam. Wir kamen bestens durch, staunten auf Usedom lediglich über den Verkehr von der Insel runter.


In Zinnowitz: Bezug der Ferienwohnung, kurzer Abstecher zum Strand, einkaufen im örtlichen Edeka, dann Abendbrot & runter zum Strand für Sternenfotos und die Nase in den Wind halten.
Mit Bernstein wirds wohl nichts, der Strand ist sauber, der Wind nicht stark genug, das Wasser wohl schon zu warm.


S hat eine krasse neue Taschenlampe. Wir kicherten beide wie blöde, als er durch die Gegend leuchtete und der Lichtkegel in weiter Entfernung alles erhellte.
Das muss ein ziemliches Männerding sein, ich kann mir kaum vorstellen das eine Frau ebenso reagieren würde.


Kurz nach Zehn ins Bett und quasi sofort eingeschlafen.

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Mittwoch, 11.03.2026

Keine Nachwirkungen vom Sturz bei J, er konnte heute normal in die Schule gehen.


Bürotag. Mittags mit den Kolleg:innen draußen gesessen und die Sonne auf die Platte scheinen lassen. War überraschend warm, ich hatte kurzzeitig schon Sorge vor einem Sonnenbrand. Die Mützenzeit steht bevor.


Nach der Arbeit Geld für die Ferienwohnung geholt (Barzahlung, ein Schelm wer Böses dabei denkt) und bei Rewe Zutaten für ’ne spontane Bolognese geholt, ich hatte keine Lust auf Brot.


„It is easier to start a war than to end it“ steht (gemeinsam mit anderen historischen Zitaten) im Ladebildschirm meines aktuellen Lieblingsspiels. Passt sehr gut zum Geschehen im Nahen/Mittleren Osten.
Ich frag mich ja, was „die Amerikaner“/Trump wollen und wie ihre Strategie aussieht. Vermutlich haben sie keine, weil ihre Pläne nicht aufgingen.


Tagesausklang mit „My Lady Jane“ & Jott auf der Couch.

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Dienstag, 10.03.2026

(Warcraft 3 Peon Voice) Arbeit Arbeit


J fiel im Schulhort vom Klettergerüst und musste abgeholt werden (Jotts Mama sprang an; mich hatte Jott– der Hort rief sie an, sie war aber im Büro– nicht erreicht, nächste Person der Kette war ihre Mama). Die nächsten Stunden war er ein bisschen ruhiger als sonst, klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit; im Laufe des Tages ging es ihm aber wieder besser und Abends machte er die selben Faxen wie immer. Glück gehabt.

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Montag, 09.03.2026

Arbeit, Ergo-Termin mit Kind, anschließend Sport auf dem Wuhlespielplatz (auch mit Kind). Abends am Laptop gespielt.