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Journal

Mittwoch, 03.09.2025

In einem Anfall von Aktionismus morgens die Wohnung gesaugt und direkt durchgewischt. Gerade Wischen find ich furchtbar nervig, wenn ich denn dann mal die Motivation dazu verspüre _muss_ ich das quasi angehen– es könnte sonst länger dauern bis es wieder soweit ist. Nach einer halben Stunde sah die Wohnung jedenfalls deutlich sauberer als vorher aus und ich war ordentlich durchgeschwitzt.


Starke Emotionen beim Lesen des dritten Bandes der Dragonlance Chronicles. Einer der Hauptcharaktere stirbt und es ging mir ziemlich nahe, inklusive feuchter Augen. Ich war selbst überrascht, das Buch ist wirklich keine Weltliteratur und objektiv betrachtet war die Szene auch nicht herausragend erzählt- es reichte aber eben trotzdem, um das Buch erstmal wegzulegen und durchzuatmen.


In der Firma gibt es diverse Vorhaben und Kanäle zum Umgang mit KI; der heiße Scheiß ist eine AI Workflow Automation Platform. Ich find das an sich schon cool, habe aber so gar keine Idee was ich eigentlich automatisieren und von KI übernehmen lassen könnte. Hauptinhalt meiner Arbeit ist die Kommunikation mit unterschiedlichen Menschen/Menschengruppen sowie ein ständiges Ausloten und Austarieren von Anforderungen, Befindlichkeiten und Bedürfnissen auf der einen sowie verfügbarer Kapazitäten, Timelines und Termine auf der anderen Seite. Ich bin relativ sicher, dass sich das nicht automatisieren lässt.
… und der Part, der sich automatisieren lassen könnte, bei dem scheitert es auf Grund von fehlenden APIs, Verknüpfungen und Zugriffsrechten.


Den Großteil des Tages verbrachte ich auch heute wieder im Projektmanagement-Tool. Ich bin mir nun sehr sicher, dass ich dieses Tool nicht ausstehen kann und den Vorgänger beim alten Arbeitgeber vermisse.


Abends die erste D&D-Runde via Discord und Foundry. Unsere Charaktere trafen sich im Hafen von Niewinter und setzten gemeinsam mit der Kompassrose auf die Sturmwrack-Insel über. Das gelang nur teilweise, auf der Überfahrt erlitten wir nämlich Schiffbruch, konnten uns nur mit Müh und Not an Land retten und mussten erstmal gegen eine Horde Zombies kämpfen. Mein Zwergenkrieger schlug sich ganz gut, ich war froh ein einfaches Charakterkonzept gewählt zu haben. Der Abend endete, nachdem die Charaktere sich im Kloster einquartiert hatten.

Wir spielten von 19 bis 22 Uhr, das war recht knackig– wie ein sehr langes Teams-Meeting. Unser Spielleiter nahm uns gut an die Hand, erklärte geduldig und führte uns gut durch die Geschichte. Ich tat mich mit dem eigentlichen Rollenspiel noch etwas schwer; einen anderen Charakter als mich selbst zu verkörpern ist gar nicht so leicht– obwohl ich mir im Vorfeld natürlich Gedanken gemacht hatte.

Am Ende war ich k.o., aber happy, und freue mich schon auf die nächste Runde in zwei Wochen.


Done-Liste

  • Saugen & Wischen
  • Wäschewaschen

Was schön & gut war:

  • Dragonlance Chronicles 3 weiterlesen
  • Der saubere Boden– ich konnte barfuss laufen und nichts piekste an den Füßen
  • Die D&D Session am Abend

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