Nach dem Abgeben der Zwillinge in der KiTa und M auf den Schulweg schicken mal wieder an der Wuhle entlang spaziert und erfreut festgestellt, wieviel heller es mittlerweile im Vergleich zu vor vier Wochen ist. In nochmal vier Wochen hält der Frühling langsam Einzug, in acht Wochen sind wir mittendrin… Es wird.


Vormittags einen Termin bei der Psychotherapeutin gehabt. Nicht so gut, ich kann aber nicht benennen/den Finger drauf legen weshalb. Ich hab in mir keinen Zugang zu bestimmten Themen von denen sie spricht, bzw. fühl mich als ob sie mit einem Blinden über Farben sprechen will. Generell sehr sprachlos gewesen.
Beim mittäglichen Essen holen vom Dönermann erfahren das er Familie im Erdbebengebiet in der Türkei/Syrien hat. Geht wohl allen gut, aber das Leben liegt in Trümmern. Sehr hilflos gefühlt. Was sagt/macht man da?
M hatte heute seine erste Probestunde Qwan Ki Do (Kampfsport). Den Computerkurs wollte er nicht weiter verfolgen; da der auch öfter ausfiel als stattfand und wir nicht so recht Ergebnisse/Fortschritte sahen war das für uns okay. Wir haben lose mit ihm vereinbart, dass er ab und an Programmierübungen mit z.B. der Maus macht.
Nachdem die Kinder zu Hause waren, schwärmte M breit und lang was er alles gern isst. Grießbrei, Haferflockensuppe, Porridge, kalten Grießbrei… In einer Spontaneingebung die Kinder gefragt ob sie Grießbrei mit Kirschen zu Abend essen wollen (Süßes! Zum Abendbrot!) und aus sechs strahlenden Gesichtern ein „Jaaaaa“ entgegengeschmettert bekommen. Mit Reibungsverlusten einkaufen gegangen– die Kinder wollten zwar Grießbrei-Zutaten einkaufen, aber gleichzeitig konnten sie sich auch nicht durchringen sich ohne Quatsch und Faxen und Herumalbern anzuziehen, daher brauchten wir fast eine halbe Stunde zum Loskommen. Im Rewe mussten die Kinder sagen was wir alles für Grießbrei brauchen und dann auch finden, G glänzte während die Jungs leicht planlos waren.
Im Rewe zufällig Ms beste Freundin samt Mutter getroffen. M hatte ihr heute morgen einen Brief in den Briefkasten gesteckt in dem er um ein Treffen bat. Die Kinder verabredeten sich direkt für morgen nach der Schule.
Wieder zu Hause hatten die Kinder nur Quatsch im Kopf und ließen sich nur unter Androhung von Tablet-Verbot dazu bewegen, kurz noch beim Wäschelegen zu helfen. Sehr kraftzehrend.
Was schön war:
- Mit den Kindern nach dem Abendessen herumrechnen und mit Hilfe von Zahnstochern Addition und Subtraktion erklären
- Der Morgenspaziergang an der Wuhle
- Konstruktives Arbeiten am Nachmittag vor dem Abholen der Zwillinge






























