Wieder ein langer Arbeitstag. Nicht, dass das zur Gewohnheit wird…
Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die Zwillinge waren nachmittags so in ihr Spiel vertieft (sie hüpften von Gs Bett auf einen Matratzen- und Kissenstapel), dass sie ganz vergaßen Punkt 17:30 Uhr zu den Laptops zu stürmen und zu zocken. Das taten sie dann erst gegen 18:15 Uhr.
Eine kürzlich gekaufte schwarze Jeans hat direkt beim ersten Waschen weiße Streifen bekommen die nicht mehr weggehen. Sehr ärgerlich. Ich hoffe, ich krieg das mit Textilfarbe wieder einigermaßen hin- wenn ja, wasche ich sie nie wieder.
Abends wieder mit Jott gemeinsam am Küchentisch gesessen und weiter gearbeitet. Paarzeit können wir.
Die Kinder mal wieder… J war einmal 5 Uhr wach. Da stand Jott auf und beruhigte ihn. Halb Sieben war er wieder (immer noch?) wach und rief. Diesmal ging ich und verdonnerte ihn, gefälligst noch liegen zu bleiben– es ist immerhin Wochenende. Um 7 Uhr waren dann alle Kinder wach, ich schickte sie ins Wohnzimmer und legte mich nochmal hin. 8 Uhr war dann auch für mich Feierabend– gefühlt hatte ich in den drei Stunden davor immer nur mal kurz die Augen zugemacht…
Mit M über das Lesen von Harry Potter gesprochen. Er möchte gern weiterlesen, versteht die Handlung, hat keinerlei Ängste/Sorgen… Wir haben uns darauf geeinigt, dass er weiterlesen darf und bei Fragen/Sorgen/Nöten zu uns kommt.
Wider Erwarten/Wetterbericht schien am Vormittag die Sonne und war sogar leidlich trocken. Die Zwillinge und ich gingen auf den Wuhlespielplatz, M weigerte sich. Dafür verpasste er seine Freundin, die dort ebenfalls spielte.
Am Nachmittag waren wir nochmal draußen. Diesmal kamen alle Kinder mit. Während die drei spielten, setzte ich mich auf die Bank und lernte für die Professional Scrum Master Zertifizierung. Das kam in den letzten Wochen mit Urlaub, Erkältung und super viel Arbeit zu kurz.
Die 1000 Aufgaben die es hier gibt und meine Ansprüche an alles machen mich fertig. Wenns dafür nur eine einfache Lösung gäbe.
Bei Löwenanteil bestellt. Die hab ich ständig in der Insta-Timeline; und als ich heute beim Speiseplan aufstellen partout keine Ideen hatte erinnerte ich mich an sie und kaufte einfach mal ein. Ich bin gespannt, die Gerichte klingen ganz gut– und wenn ich ein Glas auf zwei Tage aufteile gehts sich auch preislich aus.
Ms Klassenlehrerin hat Elterngespräche angeboten und bei M vermerkt, dass aus ihrer Sicht kein Gesprächsbedarf besteht. Das war im ersten Halbjahr schon so, wir kriegen sie daher nur ein, zwei Mal im Jahr zu Gesicht. Ich würd aber schon gern einigermaßen regelmäßig im Kontakt bleiben (auch wenn alles gut ist) und nicht erst ins Gespräch kommen, wenn es einen (negativen) Grund dazu gibt. Dementsprechend um ein Gespräch gebeten. Mal schauen was zurück kommt.
Jott hat mit den Kindern durchgesprochen, was sie mittlerweile so alles im Haushalt können. Heraus kam eine recht lange Liste (z.B. Müll rausbringen, Wäsche sortieren, Wäsche legen, Tisch decken, Tisch abwischen uvm.), die Jott dann auch direkt in Form von Piktogrammen/Bildern für die Kinder aufbereitete. Wir haben nun eine Art Taskboard, auf dem jedes Kind sehen kann welche Aufgaben es die Woche gibt. Ab sofort startet somit das Vorhaben, die Kinder stärker in den Haushalt einzubinden.
Die Zwillinge riefen nahezu gleichzeitig gegen 7 Uhr nach uns. Ich schickte sie ins Wohnzimmer und legte mich nochmal hin, konnte aber nicht mehr schlafen und stand dann auch auf und ging ins Bad. Leider nicht leise genug, Jott wurde davon auch wach.
Nach dem Frühstück gingen die Zwillinge und ich die nicht von Bringmeister gelieferten Lebensmittel einkaufen. Wir bezahlten deutlich mehr als bei Bringmeister und sind somit doppelt gekniffen.
Direkt im Anschluss liefen M und ich zur Sporthalle seiner Schule. Dort fand Ms dritte Qwan-Ki-Do-Probestunde statt. Eigentlich wollte ich zuschauen, aber das war nicht erlaubt/vorgesehen. Drinnen warten durfte ich auch nicht, also stand ich dann bei Nieselregen und 8°C draußen unterm Vordach und wartete darauf, dass die Stunde vorbei ist. Immerhin konnte ich so den Essensplan für die übernächste Woche erstellen und die nächste Bringmeister-Lieferung (diesmal aber nicht Freitagabend) vorbereiten.
Als M rauskam, strahlte er und erzählte freudig von der Probestunde. Er möchte unbedingt weiter machen. Passt für Jott und mich, wir haben als Kinder auch beide jahrelang Kampfsport betrieben (sie Judo, ich Karate) und sind sehr überzeugt davon, dass das ’ne gute Sache ist.
Wieder zu Hause verschnauften wir kurz, aßen Mittag (Eierkuchen), verschnauften nochmal und dann fuhren die Zwillinge und ich zum Schwimmtraining. Wetterbedingt schaute ich heute ausnahmsweise nicht von draußen zu, sondern setzte mich in den Wartebereich der Halle, bereitete die Bringmeister-Bestellung weiter vor und arbeitete dann noch ein bisschen an meinen Workshop-Folien für nächste Woche.
Abends waren die Kinder und ich allein, Jott traf sich in der Altstadt mit Freundinnen. Als die Kinder im Bett waren, spielte ich nach gut drei Wochen Pause mal wieder ein bisschen WoW und genoss das Abtauchen nach Azeroth sehr.
Ich trug den Tag über wieder Kontaktlinsen. Es gibt schon so einige Situationen in denen es sehr angenehm ist, keine Brille tragen zu müssen und trotzdem scharf sehen zu können. Ich kann aber noch nicht abschließend sagen, ob Kontaktlinsen tatsächlich was für mich sind. Ich find das Gucken und Fokussieren anstrengender als mit Brille. Außerdem wirkt die Welt viel „3D-iger“ (ich kanns nicht richtig beschreiben), das ist merkwürdig (wobei das vermutlich einfach nur eine Gewöhnungssache ist). Aber, und das stört mich am meisten: Ohne Brille fehlt in meinem Gesicht etwas. Daran kann ich mich bislang am wenigsten gewöhnen.
Weiterhin viel zu tun, der (das?) Peak ist aber erstmal wieder abgetragen. Dementsprechend nur die normalen sieben Stunden gearbeitet und daher auch noch Zeit für eine verkürzte Sporteinheit gehabt.
Die Zwillinge holte ich heute etwas früher ab, da ich 16 Uhr noch einen Abstimmungstermin für einen Workshop nächste Woche hatte. Einer der beteiligten Kollegen lief telefonierend am Strand von Barcelona entlang. Großer Neid weils dort sehr frühlingshaft und sonnig aussah.
Jott kam pünktlich zum Abendbessen und hatte ihr Wochensoll auch erfüllt, sodass wir beide den Abend frei hatten.
Die beiden letzten Bringmeister-Lieferungen waren ein einziges Desaster. Am vergangenen Freitag kam die Lieferung mit zweieinhalb Stunden Verspätung um 21:30 Uhr. Heute betrug die Verspätung „nur“ eine Dreiviertelstunde– aber leider hatte der Fahrer die Kühlsortiment-Artikel (Käse, Wurst, Quark, Milch…) vergessen. Laut Serviecehotline-Mitarbeiter (der war super freundlich, immerhin) sollte der Fahrer uns noch einmal anfahren, doch das passierte leider nicht. Nach mehreren Telefonaten (immer der selbe Mitarbeiter, beim vierten Mal kam uns direkt nach Jotts Namensnennung ein sehr empathisches „Oh nein– immer noch nicht?“ entgegen) informierten wir, dass wir jetzt– es war kurz vor 22 Uhr– dann bitte keine Lieferung mehr wünschen würden und baten um Gutschrift der nicht gelieferten Artikel. Auf Anregung unsererseits gabs dann auch noch einen Gutschein für die nächste Bestellung, immerhin.
Das hatten wir lange nicht mehr, dass zwei Lieferungen hintereinander so unerfreulich sind.
Zwischen den diversen Anrufen bei Bringmeister mit der zweiten Staffel von Carnival Row auf Prime begonnen. Kurz nach Anfang der zweiten Folge war aber schon wieder Schluss, mir steckte die Woche in den Knochen und ich hatte, gerade und auch wegen des Bringmeister-Stresses am Abend, keine Lust mehr auf irgendwas sondern wollte einfach nur ins Bett.
Bürotag. Aus akuter Unlust auf zwei Stunden Radfahren fuhr ich stattdessen mit der Bahn; das war zudem auch zeitlich sinnvoller da ich direkt 9 Uhr einen Kundentermin hatte auf den ich mich noch vorbereiten wollte. Im Büro selbst ein Wiedersehen mit einem Kollegen, mit dem ich die vergangenen 2 Jahre nur remote zu tun hatte, große Freude meinerseits. Viele Termine + Abstimmungen mit Kollegen, als der Nachmittag heraufzog wurde es ruhiger und ich konnte mich Aufgaben widmen die Konzentration erforderten.
Zu Hause kurz verschnauft, dann Abendbrot, gemeinsames „Die Sendung mit dem Elefanten“ schauen und auf der Couch kuscheln und anschließend die Kinder ins Bett gebracht.
Danach mit Jott am Küchentisch gesessen und weiter gearbeitet, heute unromantisch ohne Kerze. Nach dem heutigen Abend ist meine Wochenarbeitszeit voll, das find ich dann doch ganz schön krass. Aber muss gerad.
Langer Arbeitstag. Vor- und Nachmittags nahezu ausschließlich in Terminen verbracht, dementsprechend blieb für die eigentliche Arbeit nicht viel Zeit. Die holte ich dann Abends nach; Jott und ich saßen romantisch bei Kerzenschein am Küchentisch und arbeiteten beide vor uns hin.
Beim Abholen der Zwillinge schien die Sonne. Irritierend, aber schön. Ich simulierte wieder einen Arbeitsweg und lief an der Wuhle entlang, dabei schien mir die Sonne ins Gesicht.
In der KiTa hatte G J auf den Schultern, damit er oben ans Klettergerüst rankam. Nachdem sie beide theatralisch umgepurzelt waren, wechselten sie sich ab– J unten, G oben, und wiederholten das Spiel. Die beiden werden es im Team noch weit bringen…
Erste Sporteinheit nach gut zwei Wochen. Im Urlaub war ich einerseits zu beschäftigt und auch zu angeschlagen und in den Tagen danach dann nur noch zu angeschlagen. Jetzt gehts wieder, daher schob ich das Training ein als Jott am Nachmittag mit den Zwillingen beim Kindersport war. Große Freude das ich auf dem selben Stand wie vor zwei Wochen war. Das hatte ich nicht so ganz erwartet…
Das 49-Euro-Ticket scheint für mich als bestehenden BVG-Abonnent, der zu nahezu 100% nur in Berlin unterwegs ist, nicht sonderlich attraktiv: Offenbar gibt es im Vergleich zum aktuellen Ticket keine Mitnahmemöglichkeit und das Ticket ist nicht übertragbar. (Quelle) Mal abwarten wie das ab voraussichtlich Mai final aussieht.
Faszinierende Tiere mit einem noch faszinierenderen Sozialverhalten. Erinnert teilweise an die Beschreibungen des Frühmenschen aus Sex: Die wahre Geschichte.
Emsiger Arbeitstag; nach dem Abholen der Kinder musste ich direkt weiterarbeiten während die drei spielten.
Abends kam L vorbei um mit den Kindern gemeinsam zu Abend zu essen und sie ins Bett zu bringen. Jott und ich gingen derweil beim Griechen vor der Haustür zu Abend essen und genossen Zeit zu zweit.
Als wir wieder nach Hause kamen, waren die Kinder im Bett (aber noch wach und begrüßten uns– war aber okay weil es erst 20:30 Uhr war) und L saß am Küchentisch und lernte. Lief wohl alles glatt, sie macht das gern wieder. Hurra!
Im Gegensatz zum Wochenende schliefen die Kinder lange und unterbrechungsfrei, wir mussten sie aus den Betten schälen.
Morgens angefangen zu arbeiten und schwupps, war es auch schon Nachmittags und Zeit die Zwillinge abzuholen. Heute probierte ich was ganz verrücktes und lief einen Umweg an der Wuhle entlang, um einen Nach-Hause-Weg zu simulieren. Das war auch ganz nett.
Als ich den Zwillingen nach der dem Abholen vorschlug, gemeinsam noch etwas spazieren zu gehen– es war gerade trocken–, stimmte J begeistert dafür, G entschieden dagegen. Also entschied ich, dass wir heute nicht spazierern gehen, dafür aber morgen. So bekäme jedes Kind einmal was es möchte und einmal nicht. Für J war das in Ordnung, für G aber nicht. Sie fing an zu grummeln, steigerte sich ins Bocken rein und war die nächsten zwei Stunden unausstehlich. Beim Betreten des Grundstücks/Wohnhauses wollte sie nicht reinkommen, und als ich sie dann am Arm nahm und mitzog riss unter ihrer Achsel auch noch die Jacke minimal auf. Yay. Zu Hause bockte sie noch eine gute Stunde weiter während J und ich im Wohnzimmer waren. J fands lustig, ich war bedient. Irgendwann war ich aber wieder soweit runtergekommen, dass ich sie fragte ob sie vielleicht getröstet werden möchte– und da brachen dann alle Dämme, sie nickte und dann saßen wir gemeinsam im Wohnzimmer bis sie sich beruhigt hatte. Als Jott 20 Minuten später kam, war es als wäre nie was gewesen.
M liest mittlerweile „Harry Potter und der Feuerkelch“ und ist Feuer und Flamme. Ich bin unsicher, ob auch der vierte Band schon was für ihn ist– im Internet habe ich Empfehlungen beginnend ab ungefähr 9 Jahren gelesen–, aber solange er von sich aus weiterliest und begeistert ist wird das schon passen, denke ich.
Ich hab jedenfalls sehr große Lust, die sieben Bände direkt auch nochmal zu lesen.
Abends wollte ich eigentlich weiter für die Scrum Master Zertifizierung lernen, ließ das aber stattdessen bleiben und arbeitete noch Kram weg (und surfte 20 Minuten auf Insta und dann 20 Minuten in YouTube-Videos, argh).
Berlinwahl: Auch Argh. Den Impuls, mal was anderes zu wählen, versteh ich. Auch wenn ich den CDU-Wahlkampf ziemlich billig und rückwärtsgewandt finde. Hoffnung: Die Jungen (ich zähl meine Alterskohorte mal noch dazu) wählen überwiegend grün/rot/violett. Auf der anderen Seite: Das wäre ja ein „Weiter so“, und das ist auch wieder nicht so wirklich prall.
(Wir wählten per Briefwahl schon vor zwei Wochen und schauten dann gestern Abend beim Film gucken ab und an auf die Auszählungsergebnisse)
Gestern kam Nachmittags Ms Freundin L (so viele Ls!) vorbei. Eigentlich hätten die Zwillinge beide außer Haus sein sollen; J beim Schwimmen und G beim Kindergeburtstag. Aber weil J kränkelte, blieben er und ich zu Hause. Während die beiden Großen spielten, beschäftigen Jott und ich also J.
Übers Wochenende die aktuelle Folge von Niemand wird verurteilt (im weitesten Sinne ein Beziehungspodcast) gehört und dabei unfassbar beeindruckt gewesen, wie reflektiert, offen, wertschätzend und liebevoll sich die beiden Hosts Nilz und Maria über ihre Beziehung unterhalten. Da steckt ’ne Menge Arbeit drin. Den beiden spontan über Instagram geschrieben– positives Feedback muss auch mal sein.
Nachträglich geschrieben– daher nur kurz und bruchstückhaft, mehr Notizen gibt es nicht.
Den Tag über seit langem mal wieder gefordert gewesen + Spaß bei der Arbeit gehabt. In zwei neuen Projekten, die ich habe, musste viel strukturiert, Todos identifiziert, Wissen dokumentiert und next steps erarbeitet werden. Das liegt mir.
Jott hatte einen Geistesblitz: Ms Freundin wird morgen zu uns kommen, wenn die Zwillinge außer Haus (G: Geburtstagsfeier, J: Schwimmen) sind. So haben die beiden Großen mehr Ruhe.
Meine Erkältung zieht sich. Aber immerhin habe ich offenbar kein Covid, ich testete mich heute sicherheitshalber.
Mein Rückflug aus Stuttgart Ende April wurde verschoben– von 19:xx Uhr auf 21:35 Uhr. Yay… Eine frühere Bahnfahrt wollte ich dann auch nicht unternehmen, da ich letzten Endes genauso spät in Berlin angekommen wäre. Kann ich vllt noch was zu Abend essen gehen in Stuttgart.
Unsere für 17 bis 19 Uhr geplante Bringmeister-Lieferung kam erst gegen 21:30 Uhr… So eine Verspätung hatten wir lange nicht. Besonders blöd: Da waren Sachen bei, die ich gern schon zum Abendbrot und danach zum Chillen auf der Couch gehabt hätte.
Abends weiter Kleo mit Jott geschaut. Super Serie, sehr unterhaltsam/schräg.