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Journal Freitag, 8.1.2016

Komplett unspektakulär, dieser Freitag. Zwei Überstunden gemacht, um die Auslieferung von zwei Code-Paketen zu begleiten, daher erst dreiviertel Acht zu Hause. Das Kind war noch wach, nach dem Abendessen habe ich es in der Trage in den Schlaf geschaukelt und mich an den Baby-Schnarch-Geräuschen ergötzt.

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Liebster Award

ben_ bat mich vor einiger Zeit, elf Fragen zu beantworten. Weil ich noch nicht müde genug bin und das Einkaufszettelschreiben prokrastiniere, anbei die Antworten.

Was ist Dein Lieblingsgericht?

Ich esse viel zu gern, um mich auf ein Gericht festzulegen. Momentan würde ich gern mal wieder eine anständige Linsensuppe essen, oder Buletten mit Porree und Kartoffeln.

Allgemein mag ich ziemlich viele herzhafte Nudel-Gerichte. Nudeln sind großartig. Oder Pizza. ‚Ne gute Pizza geht immer.

Was ist Dein liebstes vegetarisches ode sogar veganes Gericht?

Nudelpfanne mit Mozzarella drüber. Nudeln kochen, Gemüse nach gusto in einer Pfanne anbraten, Nudeln dazu, Mozzarella drüber und unter umrühren weiterbraten bis der Käse anknuspert. Kann man warm essen, lauwarm und kalt. Morgens, Mittags und Abends.

Was hat Dir musikalisch 2015 am besten Gefallen?

Ich schrieb ja bereits, welche Alben ich gut fand. Allgemein schien mir aber 2015 das Jahr zu sein, in dem deutschsprachige Musik stärker in den Medien präsent war. Das find ich gut, weil mein Zugang dazu ein anderer ist als zu englischsprachigen Liedern.

Welchen Fortschritt würdest Du mit Deinem Blog nächstes Jahr gerne machen?

Ein eigenes Theme designen und erstellen (das hab ich schon ewig nicht mehr gemacht), Indieweb-Features einbauen (POSSE, I’m looking at you!), generell mehr rumbasteln.

Gibt es jemanden (kann auch schon tot sein) von dem Du Dir wünschen würdest, er oder sie würde Dein Blog lesen und kommentieren?

Nö.

Von wem (kann auch wieder schon tot sein, muss aber latürnich nicht) würdest Du Dir wünschen, dass er oder sie (mehr) bloggen würde?

Ich bin furchtbar uninspiriert und auch einfach gestrickt, daher fänd ichs ganz schick wenn Jott auch mal über ihren Alltag schreiben würde. Die andere Seite der Medaille eben.

Wenn Dir eine gute Fee jeden Monat 10.000 Euro überweisen würde, Du aber im Gegenzug Deinen Job an den Nagel hängen und „Gutes“ tun müsstest, was würdest Du dann Gutes tun?

Das ist total beknackt. Ich mag meinen Job. Vermutlich würde ich also nach einer gewissen Auszeit bei Open-Source-Projekten oder pro bono bei gemeinnützen Vereinen das einbringen, was ich kann.

Vermutlich würde ich auch einen gewissen Teil spenden, es gibt ein, zwei, drei Projekte die ich gut finde (Stadtmission, Die Arche, Diakonie).

Eventuell würde ich auch in einem Nachbarschaftsprojekt unterstützend tätig werden. Vielleicht Internet-Kurse für Kinder/ Jugendliche geben (oder mir von denen ihr Internet erklären lassen).

Alles in allem würd ichs mir aber von soviel Kohle ziemlich gut gehen lassen. Mehr Familienzeit (nicht nur Jott und Herr Schnuffke, sondern auch die ganze andere bucklige Verwandtschaft), nachhaltigerer Konsum (Alltagsgüter, Lebensmittel, Bekleidung, Kram), aber auch viel Müßiggang. Das ist auch was gutes, nämlich für mich (ich bin furchtbar egoistisch).

Welche gedruckte Zeitung, Zeitschrift oder Magazin hast Du zuletzt wirklich gerne, mit Freude oder Interesse oder Genuss gelesen und warum?

Die GEO Epoche. Hab ich seit der zweiten oder dritten Ausgabe abonniert und im Regal schon nach oben gestellt, damit Herr Schnuffke da nicht mit seinen Sabber- und Patschehänden rankommt. Und die Brand Eins. Beide Magazine lese ich, weil mich die Themen interessieren und ich die Darstellung in Text und Bild immer wieder aufs Neue großartig finde.

Welches Tier fasziniert Dich und warum?

Elefanten. Unglaublich intelligente Viecher mit einem sehr herdenzentrierten Sozialverhalten und vielen Eigenschaften, die gern und falsch als „menschlich“ bezeichnet werden.

Was ist schlimmer, Fussball oder Facebook?

Fußball. Vom Sport und seinen Auswirkungen kriege ich unfreiwillig mehr mit als von Facebook (wir hören bei Heimspielen die Union-Berlin-Fans Stimmung machen), das ich einfach ignorieren kann wenn mir danach ist.

Was macht Dein Leben gerade lebenswert?

Die kleine Familie, die mich umgibt.

Damit ich bei diesem Fragen-Ding mitmachen darf, muss ich bestimmte Regeln erfüllen. Diese sind:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
  • Beantworte die elf Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Stelle eine neue Liste mit elf Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Weil ich inzwischen schweinemüde bin, denke ich mir einfach morgen elf Fragen aus (ich Rebell, ich) und überleg mir, wer aus meinem Feedreader an so einer Aktion Interesse haben könnte. Und ach ja, das ganze ist eine Blogparade/ ein Stöckchen (herrje, das sind beides so unglaublich furchtbare Wörter, da gewöhn ich mich auch nach zehn Jahren nicht dran) namens Liebster Award. Es geht wohl um das Entdecken neuer Blogs und die Vernetzung. Also eigentlich ’ne ganz gute Angelegenheit, nech?

Meine elf Fragen:

  1. Welches Lied hören Sie momentan am liebsten?
  2. Ziehen Sie sich nach der Arbeit um (raus aus den Jeans, rein in die bequemen Jogger)?
  3. Zu welcher Uhrzeit würden Sie am liebsten arbeiten?
  4. Wieviel Stunden pro Tag/ Woche/ Monat würden Sie gern arbeiten?
  5. Wie sieht ein gelungender Tag für Sie aus?
  6. Was würden Sie mit Ihrer Zeit anfangen, wenn Ihr Lebensunterhalt gesichert wäre?
  7. Was halten Sie von einem bedingungslosen Grundeinkommen?
  8. Wie besiegen Sie Ihren inneren Schweinehund?
  9. Wie kaufen Sie ein? Einmal groß für mehrere Tage oder jeden Tag eine Kleinigkeit?
  10. ÖPNV oder Auto?
  11. Hören Sie Podcasts und wenn ja, welche?

Ich würd das gern an Frau Nessy, Frau Novemberregen und Frau Rabe (jaha doch, ich weiß, ich hab ihrs ignoriert) weitergeben.

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Journal Donnerstag, 7.1.2016

Januar-Motiv im Mucha-Kalender
Jott und ich haben seit mehreren Jahren einen Kunstdruck-Kalender mit Motiven von Alfons Mucha im Flur hängen. Ich habe weder Ahnung von Kunst noch von Mucha noch vom Jugendstil, aber ich freue mich jedes Mal wenn ich daran vorbei laufe.

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Nach der Arbeit wollte ich Jotts Anwesenheit beim Rückbildungskurs nutzen und mit Herrn Schnuffke ins Forum gehen, um ein paar Einkäufe zu erledigen (unter anderem 1150er Roggenmehl für den Instagram-Backkurs von Leitmedium), aber dann sind wir beide über den Boden gerobbt, haben mit den Händen auf den Boden gepatscht und uns angegrient, so dass ich einfach keine Lust hatte das zu unterbrechen. Gehe ich also morgen einkaufen.

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Nach Baden und Füttern des Kindes gings zum Friseur, die Haare wurden schon wieder etwas zu lang. Nach der Rückkehr war der Bart dran. Dem Impuls, nach Verlust der Haare auf die Waage zu steigen, habe ich widerstanden.

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Offenbar sterben „weiße“ Menschen meines Alters vor allen an externen Ursachen, Krebs und Blutkreislauferkrankungen.

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Beim Bookmarking-Tool meiner Wahl, Pocket, wurden vor kurzem Profile mit vom Nutzer empfohlenen Artikeln eingeführt. Mein Profil ist hier. Ich muss mal gucken, ob ich die Empfehlungen automatisch ins Blog reinkriege.

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Journal Mittwoch, 6.1.2016

Heute morgen lag die ganze Stadt unter einer geschlossenen Schneedecke. Auf dem Arbeitsweg hatte ich passend dazu das Schneemann-Lied aus „Die Eiskönigin“ im Kopf. Zumindest den Teil, der mir nach dem Sehen des Films vor etwas mehr als zwei Jahren noch geläufig war. Ach Gehirn, du seltsames Organ- alle möglichen unwichtigen Sachen behalte ich, während ich wichtige Informationen viel zu oft vergesse.

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Jott war mit Herrn Schnuffke heute spontan zur U5. Die Arztpraxis rief an und meinte, dass es genau heute passen würde, der eigentliche Termin nächste Woche aber stressig sein könnte. So ist Herr Schnuffke heute auf Herz und Nieren gecheckt worden. Er entwickelt sich weiterhin sehr gut und ist auch weiterhin größer als nahezu alle Kinder seines Alters (leicht oberhalb der 97. Perzentile)- ein Riesenbaby halt. Das Gewicht ist noch nicht ganz mitgezogen, aber er wird wohl bald die zehn Kilogramm knacken (vor allem wenn er seinen aktuellen Appetit beibehält).
Das sind sehr schöne Nachrichten, die bestätigen was Jott und ich uns sowieso denken: Dem Kind gehts gut.

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Hoffentlich findet die U6 nicht so spontan statt, damit ich ebenfalls teilnehmen kann.

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Sehr über einen Kollegen aufgeregt. Es ging um ein Teamessen, das am Abend stattfinden soll, was für manche Kollegen aus diversen Gründen problematisch ist. Als Beispiel nannte ich den Umstand, dass ich bei Abend-Events mein Kind dann einen Tag nicht sehen würde, worauf als Antwort der Spruch kam ob denn das so schlimm sei. Natürlich ist das nicht schlimm, aber ich erlebe das Kind im wachen Zustand nur ungefähr eine Stunde am Tag, da möchte ich nicht noch weniger Zeit mit Herrn Schnuffke verbringen. Und na klar nehme ich mir auch den Abend frei für ein Team-Event und kläre das mit Jott ab, aber lieber wäre mir halt eine Verlegung in die Arbeitszeit.

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Herr Schnuffke robbt jetzt vorwärts, es ist auf Video dokumentiert. Er hat sich heute seinen Beißring erkämpft, der mehrere Armlängen entfernt lag. Er stützt sich auf die Hände, nimmt den Po hoch und zieht sich nach vorne. Hurra!

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Trotz U5, Robben und Bespaßung durch mich wollte er trotzdem nicht schlafen und forderte unsere Nähe. Jott zufolge sind es Anzeichen eines 6-Monats-Schubs, der Ärztin zufolge die Zähne…

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Sass
Den Abend sehr produktiv verbracht und fast anderthalb Stunden an einem privaten Projekt gearbeitet. Ein Ende ist, zumindest dafür, in Sicht.

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Journal Montag, 4.1.2016

Unschöner Nebeneffekt der Kälte: An unseren Fenstern kondensiert die Feuchtigkeit, der untere Rand der Fensters ist gerade nach der Nacht regelmäßig nass. Mir ist zwar schleierhaft, wie das bei Innenraumtemperaturen von ~20 Grad und Raumfeuchtigkeit von ~40% (wir haben zur Kontrolle der Werte Hygrometer in Schlafzimmer, Wohnzimmer und Kinderzimmer) passieren kann, aber es ist so und das ist natürlich unschön. Zum einen wegen der Nässe an sich, zum anderen weil es die Gefahr von Schimmel birgt. Ich hoffe, dass eine Anpassung unseres Lüftverhaltens Besserung bringt: Von einmal Stoßlüften für 10 bis 15 Minuten am Abend wechseln wir auf zwei- bis dreimaliges Stoßlüften über den Tag verteilt.
Das ist einer der großen Nachteile an unserer Altbau-Wohnung: Die Dämmung/ Isolierung ist echt schlecht. Daran können wir zwar nichts ändern, aber wenn wir damit leben müssen können wir wenigstens die Symptome eindämmen.

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Erster Arbeitstag nach der Weihnachtspause. Meine Teamleiterin war krank, in Abstimmung mit dem Team habe ich einen Schlachtplan für die Woche entwickelt und Aufgaben zugewiesen. Am Freitag müssen wir zwei Projekte teilausliefern (WARUM?!?) und daher muss priorisiert und abgewägt werden.

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Die Heizung im Büro funktioniert nicht richtig. Die Mieter unter uns heizen soviel, dass der Druck in der Heizung nicht ausreicht um das nötige Wasser zu uns in die 4. Etage zu transportieren. In Verbindung mit einer abgestellten Heizung über die letzten anderthalb Wochen*, einem Flachdach und großen Glasfronten sind die Räumlichkeiten ausgekühlt.
Zum Glück hatte ich mir von Jott Leggins ausgeliehen, um auf dem Arbeitsweg nicht zu frieren. Die habe ich den Tag über anbehalten- zusammen mit Jacke, Schal und Mütze. Hoffentlich steigt die Temperatur über Nacht, noch ein Tag mit steifen Fingern Code schreiben muss nicht sein.

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Beim abendlichen Umziehen hat Herr Schnuffke einen Rappel gekriegt und sich jedes Mal, wenn er auf dem Rücken zum Ausziehen, Wickeln und Anziehen abgelegt wurde, auf den Bauch gedreht. Nach drei Mal fand ich das witzig, nach fünf Mal nicht mehr ganz so und als sich das Spielchen dann zog und zog hätte ich das Kind am liebsten zum Mond geschossen. Auch mit vereinten Kräften (nach einiger Zeit bat ich Jott um Hilfe, geteiltes Leid ist halbes Leid) konnten wir das Kind nur mühsamst bändigen.

Das muss man sich mal vorstellen, da kommen zwei 1,8nochwas-Meter große Erwachsene nicht mit so einem kleinen Scheißer zurecht.

Ich muss in solchen Momenten viel ruhiger werden. Innerlich zu kochen ist weder für mich gut noch für das Kind, das natürlich merkt das etwas nicht stimmt und nicht unruhiger und zappeliger wird.
Und ich muss mir hinter die Ohren schreiben, dass die abendliche (halbe) Stunde mit Herrn Schnuffke nicht automatisch schön sein wird, sondern dass es eben auch mal blöd läuft und nervig ist.

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Auf Jotts Initiative probieren wir Overnight-Oats aus. Morgen früh gibt es Schwarzwälder Kirsch Proats und ich bin zum einen auf den Geschmack gespannt und zum anderen, wie lange so eine Portion sättigt.

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He. Hehehe. Hehe. Meine morgentlichen Gedanken beim Verabschieden von Jott und Herrn Schnuffke- die dann beide noch ’ne ganze Weile schlafen können- zu Ende gedacht: Sleeping.

* Interessenfrage: Was ist sinnvoller? Das Büro anderthalb Wochen auf moderater Temperatur zu heizen oder aber zwei bei drei Tage alle Heizungen auf Höchststufe bollern zu lassen (und zusätzlich die Angestellten verärgern/ riskieren das sie krank werden)?

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Journal Sonntag, 3.1.2016

Herrje, wo kommt nur diese absurde Kälte her? Heute Nacht mussten wir sogar mit geschlossenem Fenster schlafen, weil der Luftzug zu eisig war. Selbst in der vergangenen Woche, als draußen noch einstellige Plusgrade herrschten, sank die Temperatur im Schlafzimmer über die Nacht auf 12 bis 13 Grad, da möchte ich nicht wissen wie kalt es bei -12 Grad gewesen wäre.

Abgesehen davon begrüße ich als Wintermensch die Temperaturen- auch wenn ich mir nicht vorstellen möchte, wie es ist bei diesem Wetter nicht in einer festen Unterkunft übernachten/ einkehren zu können.

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Der Zusammenfluss von Spree und Dahme
Nach dem Frühstück schnappte ich mir Herrn Schnuffke für einen Winterspaziergang durch Köpenick. Unter insgesamt drei Schichten Kleidung, der Trage und dem Winterüberzug für die Trage hatte er es schön warm und schlief bald ein, während ich durch die fast menschenleere Gegend lief. Wie jedes Jahr bei Minusgraden fiel mir unterwegs auf, dass ich mir doch endlich, endlich einmal lange Unterhosen und ein paar vernünftige Handschuhe kaufen sollte.

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Herr Schnuffke ist über Weihnachten ordentlich gewachsen. Ich habe das gar nicht so mitbekommen, aber die 74er Bodys, -Pullover und -Schlafanzüge passen entweder gar nicht mehr oder sind sehr eng. Es wird also Zeit für die 74/80. Sein Gewicht ist allerdings nicht ganz mitgezogen, er scheint mir etwas schlanker zu sein. Das erklärt seinen derzeitigen Hunger, von ungefähr sechs Mahlzeiten hat er sich auf sieben bis acht Mahlzeigen gesteigert.

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Am Nachmittag gingen Herr Schnuffke und ich noch einmal spazieren, diesmal allerdings war ihm das nicht so recht. Ich weiß nicht, ob er unbequem saß oder ob ihm kalt war, aber er beschwerte sich so, dass ich nach der Hälfte des Weges abbrach und mit der S-Bahn nach Hause zurück fuhr. Vermutlich lag es am Wind, der Nachmittags deutlich stärker und gefühlt kälter wehte. Da die gefühlte Temperatur bei -20 Grad lag, wollte ich die Unmutsbekundugen des Kindes auch nicht ignorieren, sicher ist sicher. In der S-Bahn und zu Hause war zum Glück wieder alles in Ordnung.

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Auch heute gestaltete sich das Einschlafen für Herrn Schnuffke schwierig, ich nutze die Gelegenheit um den Wrint-Jahresrückblick mit Malte Welding beim Herumtragen anzuhören.

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Abends Couching mit Jott und „Ralph reichts“ im Fernsehen.

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Journal Samstag, 2.1.2016

Strecke Magdeburg - Berlin
Auf der Fahrt von Magdeburg nach Berlin konnten wir der Temperatur beim Sinken zusehen: Bei 1,5°C starteten wir, bei -5°C kamen wir an. Schweinekalt.

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Als wir zu Hause ankamen, lag bei Vodafone/ Kabel Deutschland in unserem Postleitzahlengebiet eine Kabelstörung vor, weder Festnetztelefon noch Internet funktionierten. Große Freude meinerseits, ich hatte mich darauf gefreut den Abend noch etwas am Rechner arbeiten spielen zu können und sah dieses Vorhaben gefährdet.

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Dank der Rückkehr am frühen Nachmittag konnte ich heute noch diverse Einkäufe erledigen und muss nicht am Montag nach der Arbeit nochmal losziehen. Herr Schnuffke begleitete mich, dick eingemummelt und unter dem Winter-Überzug für die Trage. Die Kälte an sich machte ihm nichts aus, aber als uns mehrere sehr ungemütliche Windböen anbliesen war ihm das zu ungemütlich (mir auch).

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Als auch nach der Rückkehr vom Einkaufen kein Internet ging, verabredeten Jott und ich uns zum Gucken der vor Ewigkeiten aufgenommenen dritten Star-Wars-Episode auf der Couch, machten Herrn Schnuffke bettfertig und sahen im Anschluss zu, wie Anakin der dunklen Seite der Macht anheim fällt.

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Als das Kind im Bett war, funktionierte das Internet zum Glück wieder. Puh.

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Journal Freitag, 1.1.2016

2016 begann für mich in inniger Nähe zum Kind. Herr Schnuffke wurde gegen 22:30 Uhr am Silvesterabend von einem besonders lauten Böller geweckt, und als alle anderen Versuche des Zurück-in-den-Schlaf-wiegens fehlschlugen, schnallte ich mir die Trage um, steckte das müde, aber nichtsdestotrotz wache Kind hinein und lief durch die abgedunkelte Wohnung. Die Hoffnung, Herrn Schnuffke vor Mitternacht zum Einschlafen bewegen zu können, schwand ziemlich schnell, denn das sich verstärkende Geböllere schreckte das Kind immer wieder auf.
Auch der Dachterassenbesuch nach Mitternacht- ich wollte das Feuerwerk über den Dächern von Magdeburg angucken- war eine schlechte Idee. Die bunten Lichter der vorbeifliegenden und explodierenden Raketen faszinierten Herrn Schnuffke, aber die Explosionen waren ihm so unheimlich, dass er es nur kurz aushielt und dann zu weinen begann. Also kehrten wir beide in die Wohnung zurück und beschauten das Feuerwerk, dass der Rest der Familie veranstaltete, von drinnen.

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Gegen halb drei Uhr morgens ließ der Krach nach, so dass an Schlaf zu denken war. Zumindest für mich, Jott hatte die Nacht einige Probleme das übermüdete und schreckhafte Kind immer wieder zurück in den Schlaf zu begleiten. Dementsprechend gerädert waren beide heute morgen.

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Neujahrsspaziergang
Nach dem Frühstück spazierte ich mit Herrn Schnuffke durch das noch recht ruhige Magdeburg zum berühmten Dom und der Elbe. Kaum in die Trage gesetzt, schlief das Kind auch schon.
Am Dom machten wir das erste Selfie des Jahres, an den Elbtreppen guckten wir an wie die Sonne sich in den Mini-Stromschnellen spiegelte und auf dem Rückweg begegneten wir unglaublich vielen Menschen, die ebenfalls einen Neujahrsspaziergang unternahmen.
Die auf dem Bild zu sehende Zeit von 2:33 Stunden haben wir locker unterschritten, inklusive Selfie- und Sitzpausen waren wir nach 1:45 Stunden wieder zurück. Das war gut so, denn Herr Schnuffke war gegen Ende der Runde so hungrig das er alles anknabberte was in seine Reichweite kam.

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Am Nachmittag spielten drei Erwachsene nacheinander mit Herr Schnuffke, der das sichtlich genoss und zeigte, dass es nicht mehr lange dauern kann bis er loskrabbelt. Seine Versuche sehen zwar noch etwas unkoordiniert aus, aber wenn der Anreiz groß genug ist kann er sich schon vorwärts bewegen.

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Trotzdem (oder weil?) er so intensiv bespaßt wurde, fiel Herrn Schnuffke das Einschlafen schwer. Erst stillte Jott ’ne ganze Weile, dann trug ich ihn in der Trage umher, dann musste Jott nochmal ran. Darum großes Aufatmen, als wir durch das Babyphone nichts mehr hörten.

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Zum Tagesausklang guckten wir alle zusammen den Minions-Film. Im Nachhinein bin ich froh, ihn nicht im Kino gesehen zu haben- der taugte maximal was zum nebenbei gucken. Wobei das am Neujahrsabend, wenn alle platschig sind, an sich eine gute Sache ist.

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Wie gut es uns doch allen geht, wird aus Geschichten wie dieser erneut deutlich.

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So war 2015

Jahresendfragebogen, gefunden vor Jahren bei Anke Gröner (exemplarisch: 2011) und für gut befunden.

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1. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Ziemlich viel, es müssten mittlerweile um die zwölf Kilo sein. Mit anderen Worten: Ich wiege so wenig wie vor zuletzt zehn Jahren.

2. Haare länger oder kürzer?

Gleichbleibend kurz, aber weniger und grauer. Die väterlichen Gene schlagen voll durch…

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Keine Ahnung. Ich müsste mal wieder zum Augenarzt, oder wenigstens zum Optiker.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weder noch. Ungefähr genauso viel wie zu Beginn des Jahres. 2015 habe ich zwar mehr Geld verdient, aber auch deutlich mehr Geld ausgegeben. Momentan bin ich froh, wenn sich Einnahmen und Ausgaben die Waage halten. Das wird sich zeigen, wenn ich das Jahr in meinem Haushaltsbuch abschließe.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Wesentlich mehr. Die Couch mit Schlaffunktion, die Erstausstattung für Herrn Schnuffke, die Anzahlung für unseren Sommerurlaub 2016, die Kamera…
Und natürlich der deutlich größere Anteil an den Haushaltskosten, um Jotts Elterngeldsituation auszugleichen.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Mehr. Im Herbst 2014 begann ich, das letzte Teilstück meines Arbeits- und Heimwegs nicht mehr mit der U2 zu fahren, sondern stattdessen zu laufen. Das habe ich 2015 fortgeführt.
Außerdem war ich das erste Halbjahr 2015 regelmäßig im Fitnessstudio.

7. Der hirnrissigste Plan?

Neben dem Alltag- Arbeit, Pendelei, Familie, ich- noch Energie für andere Unternehmungen (Stichwort „Paul lernt Programmieren“, „Blogger für Flüchtlinge“) zu haben. Geht nicht.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Im weitesten Sinne, die Signale meines Körpers zu ignorieren und fast in der S-Bahn abzuklappen.

Ansonsten unternehme ich nichts gefährliches. Oder gewagtes.

9. Der beste Sex?

Aber hallo.

10. Die teuerste Anschaffung?

Für uns? Eine Couch mit Schlaffunktion. Für mich? Eine Kamera. Beides supergut.

11. Das leckerste Essen?

Jedes einzelne Essen mit Jott/ Jott und Herrn Schnuffke.
Außer der Kartoffel-Curry-Suppe. Die war nicht mein Fall.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ach. 2015 las ich so wenige Bücher wie nie zuvor, mir fehlt die nötige Ruhe um in fremde Welten abzutauchen. Die wenigen Bücher, die ich las, waren unterhaltsam, aber nicht beeindruckend.

13. Der ergreifendste Film?

Siehe 12.

Vorsatz für 2016: Longlists für Bücher und Filme. Dann kann ich mich an dieser Liste orientieren.

14. Die beste CD/ Der beste Download?

Nachdem Ende 2014 mein Spotify-Abo auslief, ging ich 2015 dazu über vermehrt Alben zu kaufen. Die Vorteile überwiegen für mich: Selbstgekaufte Musik ist auch in der sachsen-anhaltinischen Provinz mit Edge verfügbar, ich zahle wesentlich weniger (wenn es nicht gerade einer meiner A-Künstler ist, kaufe ich nur die 5-Euro-Angebote bei Amazon), und mir stehen auch wirklich alle Alben/ Titel des Künstlers zur Verfügung.

Besonders gern gehört habe ich 2015 jedenfalls Scheitern und Verstehen von Feine Sahne Fischfilet und Jupiter Jones von Jupiter Jones.

15. Das schönste Konzert?

Keine Konzerte. Ist aber auch nicht schlimm, ich bin kein Konzertmensch. Lieber höre ich die Live-Mitschnitte/ -Zusammenschnitte irgendwann später.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Obs tatsächlich die meiste Zeit war, weiß ich nicht, aber gefühlt viel zu viel mit grübeln und hadern. Ungesunde Mischung.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Jott, Herrn Schnuffke, mir, Menschen die ich mag.

18. Vorherrschendes Gefühl 2015?

So ist das also. Muss das so? Das muss doch besser gehen.

19. 2015 zum ersten Mal getan?

Einen Kinderwagen probegefahren. Einen Kinderwagen gekauft. Zu Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen mitgegangen. Bei einer Geburt anwesend gewesen. Das eigene Kind in den Armen gehalten. So unglaublich stolz und liebeerfüllt gewesen sein wie nie zuvor.

20. 2015 nach langer Zeit wieder getan?

Im Fitnessstudio Sport gemacht. Ins Internet geschrieben.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Die dritte Betriebskostennachzahlung in Folge. Den Honk der uns ins Auto gefahren und dann abgehauen ist. Selbstgemachten Stress.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Oh je. Wollte ich jemandem von etwas wichtigen überzeugen? Ich weiß es nicht.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Materiell: Die Overlock-Nähmaschine für Jott. Ich glaub, die fand sie gut.

Immateriell: Natürlich meine Anwesenheit Liebe.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ich fand mein Weihnachtsgeschenk von Jott ziemlich cool. Budgetbedingt gabs was selbstgebasteltes, nämlich Mütze und Schlauchschal mit Bären drauf. Sehr putzig. Und weil Bärenmützenschals natürlich nicht unbedingt super seriös sind, haben sowohl Schal als auch Mütze eine schwarze Innenseite und können bei Bedarf gewendet werden.
Mützenpaul
Und das allerbeste daran: Herr Schnuffke hat die gleiche Mütze und den gleichen Schal in kleiner Ausführung. Wir können also diesen und nächsten Winter im Partnerlook rausgehen.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

Zwei Sätze. „Ich hab seit ungefähr 18 Uhr Wehen. Alle fünf Minuten.“ war der eine. Der andere folgte gut zwölf Stunden später und lautete (sinngemäß) „Uähh uähh äähhh ähhh uääähh„.

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich kann nicht zwischen „Ich liebe Dich“ und „Hallo Eltern, ihr seid jetzt [Glücks-Schluchzen] Großeltern“ entscheiden.

27. 2015 war mit einem Wort …?

Semisuper.

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Journal Mittwoch, 30.12.2015

Kühlschrankinneres
Hip hip hurra, der Kühlschrank ist da! Und er ist groß. Unglaublich groß. Die Maße stehen zwar überall, aber zum Verschaffen eines Eindrucks von der Größe reichte das für mich nicht.
Jedenfalls: Der Kühlschrank wurde heute morgen geliefert, das lief alles tippitoppi. Um Sieben kam die angekündigte SMS von AO, um kurz nach Sieben rief der Spediteur an das er so in 30 bis 40 Minuten da sei und dann war er das auch. Das alte Gerät wurde wie vereinbart mitgenommen und dann stand ich da, mit einem Kühlschrank der größer ist als ich selbst. Mir gings ein bisschen wie Frau Novemberregen mit ihrem Weihnachtsbaum– ich musste bis zum Nachmittag immer wieder lachen, als ich die Ausmaße und den Innenraum gesehen habe (am Nachmittag war der Anblick dann vertrauter).

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Exkurs: Das ist auch ein Traum von mir- einen Weihnachtsbaum zu haben, der unsere 3,60m Deckenhöhe ausfüllt… Allerdings müssten wir dann tatsächlich wie die Eichhörnchen im Baum leben, weil wir ansonsten keinen Platz mehr hätten.

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Was ich ein wenig unterschätze, war der Reinigungsaufwand- großer Kühlschrank bedeutet geradezu zwangsläufig viele Trennscheiben/ Boxen/ Kühlschrankinnenraummobiliar. Unser alter Kühlschrank hatte zwei Glasscheiben und zwei Boxen im Inneren, die zumindest halbwegs in die Spüle passten. Der neue Kühlschrank hat mindestens drei Mal so viel Kram im Inneren, der auch nicht ins Waschbecken passt, was das ganze etwas kompliziert machte.

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Das Wechseln der Türöffnungsrichtung (da gibts bestimmt ein Fachwort für, aber das kenne ich nicht) gestaltete sich schwierig: In den vorgebohrten Löchern für den Türgriff auf der anderen Seite steckten Plastenupsis (von der Form her wie Nägel), von denen ich aus ausging das man sie rausziehen müsse. Das funktionierte aber nicht, denn der plattgedrückten Teil des Nupsis riss ab/ dehnte sich, so das ans rausziehen nicht zu denken war. Auf die Idee, einfach reinzubohren, kam ich nicht, da musste mir erst ein Mensch am anderen Ende der Supporthotline auf die Sprünge helfen („Jo mei, da müssens mit viel Schmackes rein“- das soll bayrisch sein, das sprach der Supporthotline-Mensch nämlich). Das war dann auch die Lösung. Also wieder was gelernt: Wenns nicht raus will, rein drücken.

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Zum Abendbrot verfeinerte ich eine Vier-Käse-Pizza zur Fünf-Käse-Pizza, trank ein Radler und war den Rest des Abends in angenehm heiterer Stimmung. Bis mir einfiel, das ich noch Wäsche aufhängen muss. D’oh!

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Beim Rumpuzzeln in der Wohnung mehrere Podcast-Episoden gehört. Besonders gut: KR386 Schifffahrt. Viel spannendes über Frachtschifffahrt gelernt.

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Journal Dienstag, 29.12.2015

Das Innere unseres Gefrierfachs hätte gut und gern als Setting für die Schlacht um Hoth dienen können.
Arktissetting
Der neue Kühlschrank hat eine Abtauautomatik, damit sollte dieses Bild nicht mehr auftreten.

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Lange und viel am Rechner gearbeitet. Ein altbekannter Effekt trat erneut auf: Nach einer gewissen arbeitsfreien (oder eher: bürofreien) Zeit ist die ganze Chose wieder interessant, macht teilweise sogar Spaß und ich weiß, weshalb ich mich dem allen verschrieben habe.

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Kaum habe ich ein paar Tage frei, schon ändert sich mein Tagesrhythmus: Bis nachts um Zwei, halb Drei wach bleiben, dafür bis um 10 Uhr am Folgetag schlafen. Undenkbar im normalen Alltag, aber unglaublich entspannend im Urlaub.

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In Berlin werden mal wieder die Fahrscheine teurer. Zwar sind es „nur“ 1,84% und somit für mich ungefähr zwei Euro mehr im Monat, aber Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Vor x Jahren habe ich mal irgendwas um die 57 Euro monatlich für das Jahreskartenabo bezahlt, ab 2016 sinds 63 Euro- ohne das sich für mich irgendwas ändert.

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Was fürs Auge: Star Wars Concept Art von Ralph McQuarrie. Sehr beeindruckend.