Im Laufe des Tages zeigten sich immer stärker werdende Erkältungssymptome.
Hoffentlich können eine Extramütze Schlaf und eine heiße Zitrone das Schlimmste verhindern.
Kategorie: Journal
Der ganz normale Alltag.
Journal Montag, 18.1.2016
Niedlicher Link des Tages, weil heute absolut nichts passiert ist das in irgendeiner Art und Weise beschreibenswer wäre.
Journal Sonntag, 17.1.2016
TIL: Es ist undurchdacht von mir, Abendpläne nur mit Jott abzusprechen. Ich muss Herrn Schnuffke mit ins Boot holen, er ist ein wichtiger Teil der Familie und hat ein gewisses Mitspracherecht. Hätte Herr Schnuffke, so wie Jott, rechtzeitig von meinem Vorhaben gewusst, nach Baden und Füttern am Abend frei zu haben (sprich: Ab vor den Rechner, Kopfhörer auf, alles ignorieren), dann hätte er sich natürlich auch keine halbe Stunde zum Einschlafen durch die Gegend tragen lassen.
Anfängerfehler, den mache ich nicht nochmal.
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Mit zunehmenden Alter wird Herr Schnuffke blonder. Das ist sehr irritierend, Jott und ich (beides dunkle Typen) gingen bislang von einem Nachdunkeln aus- und nun findet das Gegenteil statt? Nach dem Baden strahlt der Babyschopf inzwischen in gold, vor allem die neu wachsenden Haare.
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Ebenfalls mit zunehmenden Alter gefällt mir der Deckname „Herr Schnuffke“ nicht mehr. Das Kind ähnelt in seiner Persönlichkeit einem kleinen, aufgeweckten und sich gern auch mal unter’m Flügel verkriechenden Spatzenkind, beim Herumpöbeln einem Rohrspatz (auch wenn das ein ganz anderer Vogel ist). Nenne ich ihn also Spatz? Oder Spatzke? Spatzki? Es ist kompliziert. Mit einem Tiernamen an sich wäre ich auf jeden Fall in guter Gesellschaft.
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Nach einem ausgezeichneten Mittagessen beim Italiener mit der Kerngruppe der Jott-Familie fuhren wir zurück ins winterliche Berlin. Herr Schnuffke (vorerst bleibts wohl dabei) hatte anfangs trotz großer Müdigkeit Probleme beim Einschlafen, die wir aber durch wiederholtes Singen von „Der Kuckuck und der Esel“ ausräumen konnten.
Zu Hause packten wir aus, dann spazierte ich mit Herrn Schnuffke ein Stündchen durch die verschneite Nachbarschaft und dann wars auch schon Zeit für das oben erwähnte Baden und Füttern. Und das Tragen.
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Am Freitag Abend war ich erstmals Zeuge, wie sich Herr Schnuffke abends im dunklen Auto beruhigen lässt. Funktionierte einwandfrei, sobald wir aus Berlin raus waren schlief das Kind.
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Ich habe 1887 Links zum später lesen in Pocket gespeichert. Die Frage ist: Nochmal filtern oder einfach alles löschen?
Journal Samstag, 16.1.2016

Das Kind ist wach und hungrig und ich muss es gleich wieder in den Schlaf wiegen, Jott ist nämlich auf einer Geburtstagsfeier und kann Herrn Schnuffke nicht stillen.
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Vormittags spazierten wir mit Kind ’ne Runde ums Dorf und halfen Jotts Großvater beim Einfangen seiner Hühner, nachmittags und am frühen Abend waren wir auf dem 80. Geburtstag von Jotts Großmutter. Herr Schnuffke wurde zu diversen Tanten, Onkels, Großvätern und Großmüttern herumgereicht und nahm das alles gutgelaunt hin. Kurz vor dem Abendessen war dann allerdings Schluss mit der guten Laune, er war fix und alle. Kann ich gut verstehen, 30 Personen auf einmal und über mehrere Stunden hinweg laugen mich auch aus.
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Abends ging Jott nach dem ins Bett bringen vom Kind zur Geburtstagsfeier einer Freundin, ich blieb bei Jotts Papa um im Fall der Fälle auf Herrn Schnuffke aufzupassen und wieder zum Schlafen zu bringen. Dieser Fall tritt jetzt ein.
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Update: Das Kind schlief nicht wieder ein, sondern wartete auf die ungefähr eine Stunde später eintreffende Jott. Dank guter Laune und Kerzen angucken war das aber okay.
Journal Freitag, 15.1.2016
Fast wie früher: Wir sind am Freitag Abend auf dem Weg in Jotts alte Heimat, düsen über die leere Autobahn und hoffen, dass wir bald da sind.
Nur das heute Herr Schnuffke und sein Schlafchamäleon mitfahren, was das Ganze wesentlich großartiger macht.
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Im Büro heute eine elend lange Telko, bei der von fünf angesetzten Sachverhalten gerademal zwei besprochen wurden. Das war einerseits unbefriedigend, andererseits sind nun immerhin zwei Themen in Sack und Tüten.
Und ein schwerer Fehler, der natürlich eine dreiviertel Stunde vor Schluss reinkam- am einzigen Tag, an dem pünktliches Aufbrechen wegen der Fahrt nach Magdeburg notwendig war.
Zum Glück waren noch genügend Kollegen anwesend, die sich der Sache annehmen konnten.
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Ob das Abschicken mit Edge funktioniert? Finden wir es heraus.
Journal Donnerstag, 14.1.2016
Ich verlasse die Journal-Form für einen kurzen Exkurs:
Vor kurzem fragte Frau Em nach, was es mit dem Code schreiben, entwickeln und „Paul lernt Programmieren“ auf sich hat. Meine Antwort dazu ist relativ lang, aber hoffentlich allgemeinverständlich. Falls Sie das interessiert: Schauen Sie nach.
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Jetzt aber. Heute war ein „white noise“-Tag, wie Frau Novemberregen das sehr treffend nannte. Im Büro bin ich derzeit nur damit beschäftigt, die Arbeit meiner Teamkollegen in halbwegs geordnete Bahnen zu lenken, ganz viele offene alte Baustellen zu schließen und mit unseren Kunden neue Baustellen zu schaffen. Es soll ja nicht langweilig werden.
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Am späten Nachmittag traf ich mich mit Jott und Herrn Schnuffke zum Klamotten shoppen, spielte nach der Heimkehr mit Herrn Schnuffke und erledigte nach der Raubtierfütterung (das Kind hat seinen Brei heute weggeatmet, so schnell war der noch nie vertilgt) noch etwas Kleinkram an dem privaten Webprojekt, an dem ich die letzten paar Wochen arbeitete. Das ist jetzt abgeschlossen, also ließ ich in Feierlaune Fünfe gerade sein, brach meine „Kein Zocken unter der Woche“-Regel, stellte den Gaming Laptop auf, spielte ein Stündchen ließ erst einmal die Windows-Updates der letzten vier Wochen durchlaufen und spielte danach ein Stündchen. Das tat unwahrscheinlich gut.
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Mittendrin schrie das Kind aus heiterem Himmel wie am Spieß und hatte scheinbar Schmerzen. Wenn die Zähne dafür verantwortlich sind, sind es echte Arschloch-Zähne die allmählich mal rauskommen können. Is‘ ja nich‘ feierlich.
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Ohrwurm der letzten Tage: The Clarion Call. Ein schönes, ruhiges Stück.
Journal Mittwoch, 13.1.2016

Heute anlässlich eines Kundenbesuchs in der Agentur gelernt: Das ChénChè in der Rosenthaler Straße ist einer der besseren Vietnamesen- sowohl was das Restaurant an sich als auch das Essen betrifft.
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Nach Kind baden und zu Bett schicken konzentriertes Arbeiten an einem privaten Webprojekt, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hurra!
Journal Montag, 11.1.2016

Viel zu spät im Bett gewesen, nur fünf Stunden geschlafen und deswegen unglaublich müde frühzeitig ins Bett.
Journal Sonntag, 10.1.2016

Der für heute angekündigte Regen hatte sich bis kurz vor Elf noch nicht eingestellt, weswegen ich mir die Trage und Herrn Schnuffke schnappte und nach Osten in Richtung Friedrichshagen loslief. Auf den Ohren der Wrint-Jahresrückblick mit Malte Welding, den ich bei der Gelegenheit zu Ende hören wollte.
In Friedrichshagen angekommen verlängerte ich die Runde spontan zum Müggelsee, schoss ein Foto vom zugefroreren See und sprang in eine vorbeikommende Straßenbahn Richtung nach Hause. Dort überließ ich Jott das Kind und arbeitete ein wenig am Rechner vor mich hin, bis ich gegen halb Sechs genug hatte, wieder zu Frau und Kind im Wohnzimmer stieß und mir erst einmal zeigen ließ, wieviel Spaß Herr Schnuffke beim Fliegen hat (er stößt sich im Hocken mit den Beinen vom Untergrund ab, wir heben ihn aus dieser Bewegung hoch und lassen ihn an unseren ausgestreckten Armen die Welt von oben angucken).
Irgendwann gabs Abendbrot, ich badete das Kind, Jott und ich puzzelten in der Küche herum, Herr Schnuffke wurde zu Bett gebracht und dann schauten wir einen in der letzten Woche aufgenommenen Herzschmerzkitschfilm. Zwischendurch beschwerte sich das Kind mehrmals, ließ sich aber nach einiger Zeit von Jott beruhigen.
Super Sonntag, gern wieder.
Journal Samstag, 9.1.2016

Nach Ausschlafen und Einkaufen mit und ohne Kind kamen heute meine Eltern zu Besuch zu uns. Das machen sie selten- lieber empfangen sie uns bei sich-, desto größer war unsere Freude. Auf Grund von spontanten Planänderungen blieben wir bei uns und liefen nicht in die Köpenicker Altstadt, aber das machte nichts. Herr Schnuffke konnte den begeisterten Großeltern seine neuen Krabbelfähigkeiten vorführen, pöbelte die beiden an unterhielt sich angeregt mit ihnen und spielte sich so hundemüde, dasss wir ihn eine gute dreiviertel Stunde vor seiner normalen Zeit ins Bett steckten.
Am Abend kochten wir gemeinsam, anschließend bastelte ich etwas am Computer rum und dachte mir elf Fragen für den Liebster-Award aus. Die finden sich, nur um der Form genüge zu tun, im gestrigen Beitrag.