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Journal Samstag, 7.10.2017

Heute war mitten am Tag Zeit, um Waffeln zu backen. Das sagt doch eigentlich alles darüber aus, wie entspannt dieser Tag war (sagt auch Jott).

Der Vormittag der Zwillinge ist inzwischen ganz gut durchstrukturiert: Von ~5:30 Uhr bis ~9:00 Uhr sind sie wach, dann gibts das Vormittagsschläfchen bis ~11 Uhr, danach wird für eine gute halbe Stunde bis zum Mittagessen gespielt. So war es auch heute, das ist mittlerweile Routine. Somit musste nur M hinreichend beschäftigt werden, und das war auch kein Problem- wir brauchten noch ein paar Dinge, also ging ich mit ihm einkaufen. Abgesehen davon, dass er beim Versuch des Kaufs einer Jacke einen klassischen Trotzanfall mit Weinen und auf den Boden fallen lassen hinlegte, war das auch ganz schön: Solange M nämlich tatkräftig mithelfen kann (den Einkaufswagen schieben, Sachen in den Wagen und aufs Kassenband legen, beim Floristen Blumen aussuchen- sowas halt), ist er das fröhlichste Kind der Welt.

(Es blieb allerdings nur beim Versuch des Jackenkaufs. Mit einem trotzenden Kind bringt das nichts.)

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Durch das Rumgelaufe und Gehelfe war M nach dem Mittagessen so müde (er ist erkältet und daher sowieso nicht ganz auf der Höhe), dass er sich sogar zu einem Mittagsschlaf überreden ließ. Ich las ihm vor, wir kuschelten ein bisschen, und dann schlief er- zwar auf mir, aber immerhin- ein. Und ich dann auch.

Nach meinem Mittagsschlaf wurden die Zwillinge ins Bett gelegt. So konnte Jott mit M Lebkuchen zubereiten und ich in der Küche die oben angesprochenen Waffeln backen. Die aßen wir auf einer Picknickdecke auf dem Wohnzimmerboden- Jott war so schlau gewesen, aus der Not eine Tugend zu machen (andernfalls wäre nämlich das Sofa danach puderzuckerweiß gewesen, M verteilte den Puderzucker beim Essen und Füttern von G sehr, sehr großzügig…).

Danach wurde es ein wenig stressig, die Kinder balgten sich nämlich um einen Spielzeugkinderwagen. Genauer gesagt, Ms Spielzeugkinderwagen, den er anfangs freudestrahlend, später fluchtartig durch die Wohnung schob- die Zwillinge, beiden voran G, wollten nämlich wissen, was für ein cooles Spielzeug das ist und ließen sich durch Ms jammerndes „Meeeiiineees, Meeeiiiiineeeees“ nicht abschrecken… Bevor es zu schlimm wurde, ging ich mit den Zwillingen nochmal ein paar Erledigungen machen, während Jott und M bastelten.

Abends Couch und Vikings S02E10 und S03E01, fast ohne Störung.

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Was schön war: Nach dem Mittagsschlaf mal nicht noch geräderter als sonst aufwachen, sondern tatsächlich erholt.

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Journal Freitag, 6.10.2017

Arbeitstechnisch ein guter Tag. Direkt nach Ankunft im Büro telefonierte ich mich mit meinem Kollegen zusammen. Gemeinsam behoben wir die letzten Probleme im Projekt und konnten im Anschluss die neuen Features auf ein agentur-eigenes Testsystem spiegeln. Das war auch notwendig, denn der technische Dienstleister des Kunden hatte es zwar über Nacht geschafft, die Systeme wieder zum Laufen zu bringen, aber die Performance war grottig. Seiten aufrufen dauerte ewig, Dateien hochladen dauerte ewig und schlug bei 2 von 3 Versuchen fehl… Wirklich nutzen konnten wir die Kunden-Systeme also nicht.

Das erste Feedback vom Kunden ließ auch nicht lange auf sich warten und war ausgesprochen positiv. So muss das.

Nachdem das erste Projekt erstmal durch war, folgte das zweite Projekt. Auch hier stand heute eine Auslieferung an, die wir ebenfalls glatt über die Bühne brachten. Gegen 14:30 Uhr war alles erledigt, mir fielen zwei Steine vom Herzen.

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M lief heute beim Aussteigen aus der Straßenbahn gegen die Scheibe des Wartehäuschens. Das war sehr slapstickig: Nachdem er elegant aus der Straßenbahn hüpfte und graziös auf dem Gehweg langtänzelte (und dabei in alle Richtungen außer geradeaus guckte), tänzelte er tatsächlich volle Kanne in die Scheibe und setze sich erstmal auf den Hintern. Außer einem Schreck war zum Glück nichts passiert, so dass wir nach ein paar Trostküsschen und dem Wegpusten des Auas weiterlaufen konnten.

Ich bin allerdings ein furchtbar schlechter Mensch: Wenn ich mir den gegen die Scheibe tänzelnden M vor Augen rufe, muss ich unweigerlich lachen.

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Sowohl die Straßenbahn zur KiTa als auch die S3 fuhren heute morgen planmäßig. Was für ein Glück :)

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Ich bin ja bekanntermaßen ein Fanboy von Primitive Technology (Blog | YouTube). Umso erfreuter war ich, als ich vor kurzem las, dass der Betreiber inzwischen davon leben kann. Super Sache.

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Ein sehr erschütternder, aber auch etwas aufbauender Artikel über die „Auswilderung“ von fünf Schweinen aus der Massentierhaltung: Zurück zur Natur. Nach Lesen ist der Wunsch, vegetarisch leben zu wollen, wieder etwas stärker.

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Ich bin nicht allein mit meinem speziellen Problem!

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Was schön war: Die Woche mit Jott auf der Couch ausklingen lassen.

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Journal Mittwoch, 4.10.2017

Kaum regt man sich auf, schlafen alle Kinder mal ’ne Nacht lang friedlich. Versteh einer die Brut.

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Das Essen lief heute leider wieder katastrophal. Bei dem Rumgemansche wird bei mir eine Grenze überschritten: Ich kann das einfach nicht sehen. Ich finde es furchtbar eklig, wenn sich die beiden mit breiverschmierten Händen im Gesicht herumpatschen, ihre Haare verkleben und sie irgendwann mit tränenden Augen und brüllend dasitzen, weil sie sich den Schmadder eben auch in die Augen gerieben haben. Dank der Erkältung kommt bei G zusätzlich noch Schnodder dazu, was die ganze Sache noch viel, viel schlimmer macht.
Weder Jott noch mir fällt eine Lösung für dieses Problem ein. Wir merken nur, wie verwöhnt wir von M waren- der hat ja direkt von Anfang an gegessen wie ein Profi.

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Emsiges Arbeiten im Büro. Das Projekt, das ich als Projektleiter begleite, wird am Freitag vor dem Vorstand des Kunden präsentiert (nicht von mir). Bis morgen Abend muss also ein für die Präsentation fertiger Stand vorliegen. Bislang siehts ganz gut aus, wir haben heute die noch offenen Aufgaben priorisiert und verteilt. Ich kann sogar ein bisschen mehr mitentwickeln, nachdem sich ein Kollege heute leider kindkrank melden musste.

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Bei den Überlegungen zu einem potentiellen neuen Handytarif bin ich einen Schritt weiter. Ich weiß nun, das ich gern LTE hätte. Nicht so sehr wegen der Geschwindigkeit (da reicht das normale 3G-Netz bei weitem aus), sondern einfach weil es nicht schaden kann, unterschiedliche Funknetze wählen zu können. Oft genug kamen wir im vergangenen Jahr in Situationen und Gegenden, wo LTE erforderlich war.
Im Endeffekt heißt es nun also, zwischen Vodafone und der Telekom zu wählen. Für Vodafone spricht der Preis, für die Telekom das minimal bessere Netz und der Umstand, dass wir mit einem Telekom-Vertrag eine Alternative zu Vodafone bei Netzausfällen etc. haben.
Ich weiß nur nicht, ob mir das den tatsächlichen Aufpreis wert ist. Ich überleg mal weiter.

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Hui, das war ein saukalter Wind heute. Trotz dreischichtigen Zwiebellook fror ich auf dem Weg ins Büro und hätte gut und gern einen Glühwein oder zumindest einen Tee mit Schuss gebrauchen können, als ich im Büro ankam.
Morgen nehm ich mir meine Bärenmütze mit, dann sind zumindest die Ohren warm.

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Jott bekam heute dankenswerter Weise Hilfe von einer Bekannten. Die und ihr Partner holten die Zwillinge nach dem Mittagessen ab und lieferten sie am frühen Abend wieder bei uns ab, sodass sich Jott ein bisschen erholen konnte.
Sowas tolles hat (Familie ausgenommen) noch nie jemand gemacht, wir sind unglaublich begeistert und dankbar.

Morgen muss Jott alleine überstehen, und am Freitag werd ich Überstunden abbummeln/ Arbeitszeit verlagern und früher nach Hause gehen.

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Was schön war: M kann ganz allein die erste Strophe von „Alle meine Entchen“ singen, er gab sie heute morgen beim Frühstück zum Besten. Das war ja sowas von niedlich!

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Journal Dienstag, 3.10.2017

An manchen Tagen ist der Seufzer der Erleichterung, wenn die Kinder endlich im Bett sind, besonders groß. So heute. Die Zwillinge sind nämlich derzeit etwas arg fordernd furchtbar anstrengend. Sie essen schlecht, sie schlafen schlecht, sie quengeln andauernd rum und kleben an uns an Jott. Wenn hier noch zwei, drei Erwachsene mehr wären, um die Kinder und den Haushalt auf mehr Schultern zu verteilen, dann wäre das vermutlich noch halbwegs erträglich. So aber gehen Jott und ich auf dem Zahnfleisch und müssen viel Kraft darauf verwenden, die Kinder nicht zum Mond zu schießen.

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Die Versuche mit normalen Mittag- und Abendessen stellen wir wieder ein, das wird nichts. Tatsächlich lief es nur am vergangenen Samstag gut. Seitdem war jede Mahlzeit ein ungeheurer Krampf. Beide stellen sich an, als ob sie noch nie etwas gegessen haben: Sie spucken alles wieder aus, matschen herum, fummeln sich im Mund herum, verschmieren den Essensmatsch im Gesicht, auf dem Kopf, auf ihrer Kleidung und auf den Lätzchen, und essen im Endeffekt kaum etwas. Der Großteil des Essens landet schlussendlich auf dem Boden, weswegen unser Wohnzimmer-Parkett an der Stelle, an der die Hochstühle stehen, so sauber und glänzend aussieht wie noch nie zuvor seitdem wir hier wohnen- weil wir nach jeder Mahlzeit Essensreste zusammenkehren und wischen müssen.
Außerdem endet jede Mahlzeit mit Gezeter und Geschrei, und das machen unsere Nerven einfach nicht mit. Ganz offensichtlich sind die Zwillinge noch nicht so weit, daher bekommen sie nun weiter Gläschen und Milchbrei.
Wir hoffen, dass sich das in den verbleibenden sieben Wochen bis zum Beginn der Eingewöhnung ändert- ansonsten haben sie in der KiTa ein Problem und wir dann auch.

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M ist wieder bei uns.

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Nachdem die bei mir anklopfende Erkältung an der Tür gescheitert ist (danke, Immunsystem), hat sie es bei Jott probiert. Und bei G. Beide sind erkältet, demzufolge bescheiden waren Nacht und Tag. Wenn Sie also bitte die Daumen drücken könnten, dass beide schnell wieder auf dem Damm sind?

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Eine gute Nachricht gibt es aber doch von heute: Die Zwillinge sitzen inzwischen beide so sicher, dass wir sie gemeinsam in die Badewanne stecken können. Sie sitzen dann da (noch etwas wackelig, aber das wird schon), mopsen sich gegenseitig das Badespielzeug weg und planschen herum. Sobald sie noch etwas stabiler sitzen können, kann dann auch M mit dazu, was die ganze Kinder-Wasch-Geschichte vereinfachen sollte.

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Ganz viele Bilder über gute Vorsätze, die man vor der Geburt des Kindes/ der Kinder macht.

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Was schön war: Das vielleicht letzte Eis der Saison bei Da Dalt essen, während die Zwillinge im Wagen schliefen (wir mussten raus, im Wagen sind sie einigermaßen pflegeleicht).

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Journal Montag, 2.10.2017

Der Tag in zwei Bildern:

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Brückentag, olé olé! Zur Feier des freien Montags gingen wir in Begleitung (hallo Begleitung!) frühstücken, im Kinderladen Allerhand in Karlshorst. Das war sehr, sehr schön: Die Zwillinge spielten im Nebenzimmer (und stachen sich, in Js Fall, fast ein Auge aus*), und wir Großen aßen gemütlich, erzählten und genossen die Runde.

*J hatte sich auf einen Hocker aufgestützt, den umgeschmissen und knallte mit dem Gesicht auf eines der Beine. Großes Geschrei, viele Tränen, ein bisschen Blut, doch zum Glück war bis auf einen Kratzer einen Millimeter neben dem linken Auge nichts passiert.

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Am Nachmittag wollten wir eigentlich Autos angucken fahren, das verwarfen wir aber des Wetters wegen, aus akuter Unlust, und zweier vor sich hin eskalierender Kinder wegen. Letztere hatten auf Grund von Abweichungen vom normalen Tagesablauf Vormittags nur wenig geschlafen (nur auf dem Weg zum und vom Kinderladen) und waren demzufolge übermüdet und drüber. Um die Lage ein bisschen zu entspannen, schnappte ich mir also die Zwillinge und lief spazieren. Leider wurde das Wetter mittendrin immer schlechter, sodass ich beim beim Laufen wiederholt sowohl über die wasserdichten Schuhe als auch über die Regenjacke freute. Insgesamt blieb ich trotz strömenden Regens nämlich erstaunlich trocken (wenn man von der Hose absieht, für die noch eine Regenhose zum drüberziehen fehlt).
Seinen Zweck erfüllte der Spaziergang jedenfalls: Sowohl J als auch G schliefen im Wagen recht fix ein und waren bei der Ankunft zu Hause etwas weniger anstrengend.

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Eventuell bin ich heute schwach geworden und habe die ersten Dominosteine gekauft und nahezu inhaliert. Aber nur eventuell.

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Was schön war: Supertolles Eis (Dunkle Schokolade, Sesam-Krokant) auf dem Heimweg essen.

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Journal Sonntag, 1.10.2017

Es ist Oktober! In diesem Monat werde ich…

  • Freunde und Bekannte zu Kaffee und Kuchen einladen
  • Zwei lange Wochenenden genießen (die Brückentage vor den Feiertagen)
  • Nach einem Vierteljahr erstmals wieder einen Monat durcharbeiten
  • Vorbereitungen treffen für Herbst und Weihnachten- Jott ist mir da einen Schritt voraus, die ist schon fleißig am Basteln
  • Ein Feedbackgespräch im Büro haben
  • … tjo, das wars schon. Der Oktober wird, was die Vorausplanung anbelangt, wohl eher ruhig. Mal gucken, ob es tatsächlich so wird.

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Heute viel viel viel Zeit mit den Zwillingen verbracht- morgens ja eh, weil ich Jott ausschlafen lassen (was tut man nicht alles, wenn man jemanden gern hat…), und nachmittags dann außerplanmäßig auch, Jott hatte sich nämlich recht spontan zum Shoppen verabredet. Die Kinder und ich spazierten durch die Gegend und staunten über den Einzug des Herbstes binnen einer Woche.

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Entdecken Sie das Easter Egg?

Kleiner Tipp: Einmal mit der Maus über das Bild fahren…

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Was schön war: Die Zwillinge spielten vor dem Mittag fast eine ganze Stunde lang selbstständig im Wohnzimmer, ohne sich zu arg in die Haare zu kriegen.

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Journal Samstag, 30.9.2017

Die Zwillinge aßen heute erstmals von unserem Mittagessen. Es gab Nudeln mit Kürbis-Spinat-Parmesan-Sauce, die beiden kriegten sich vor Begeisterung kaum ein und verlangten beide Nachschlag. Weil das so gut lief, werden wir in den kommenden Tagen probieren, die Gläschen wegzulassen und unser Mittagessen ein wenig babytauglich umzustellen.

Abends entfiel zu Versuchszwecken der Abendbrei, stattdessen gab es belegte Stullen (Frischkäse, Paprika-Tomaten-Aufstrich, Leberwurst) für die beiden. Fanden sie auch gut, zumindest nachdem Jott mich beim Füttern ablöste… Wir sind uns allerdings beim Abendessen noch unschlüssig, wieviel sie tatsächlich brauchen um nicht drei Stunden später wieder Hunger zu bekommen. Heute waren es für beide drei Stullen und noch ein bisschen Milchzeugs zum Nachtisch, vielleicht sollten wir morgen eine Stulle mehr zubereiten.

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Letztes Jahr im Sommer bin ich von Vodafone zu winSim gewechselt. Dadurch spare ich einen Haufen Geld, muss dafür aber mit dem O2-Netz vorliebnehmen. Und das erwies sich in letzter Zeit als ziemlich instabil: Immer mal wieder war entweder das Netz nicht verfügbar oder aber die Geschwindigkeit der Datenverbindung grottenlahm, sodass ich manuell vom 4G- ins 3G-Netz wechseln musste und zurück. Noch dazu bin ich auf dem Land- also da, wo ein großer Teil von Jotts Familie lebt- quasi offline, und das ist kein Zustand.

Ich suche also nach Alternativen. Und das ist gar nicht so einfach. Denn ich möchte natürlich eine bessere Netzabdeckung und -zuverlässigkeit, und da kommen eigentlich nur die Telekom und Vodafone in Frage… Deren Tarife sind aber ganz schön teuer: Ich müsste mit ~40 Euro im Monat rechnen.

Ich muss mir da noch ein paar Gedanken zu machen.

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Nachmittags klapperten wir erneut einen Flohmarkt in Friedrichshagen ab. Den gewünschten Matschanzug für M fanden wir nicht, aber dafür niedliche Klamotten für G und noch ein bisschen Spielzeug.

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Nachdem wir bei Game of Thrones auf dem aktuellen Stand sind, die zweite Lucifer-Staffel angeschaut haben und bei Gotham gerade Sommerpause zu sein scheint, haben wir uns daran erinnert, dass wir vor Ewigkeiten mal bei der zweiten Staffel von Vikings aufgehört haben, weiterzugucken. Das nächste Serien-Projekt ist also gefunden! Heute Abend fingen wir erneut mit der zweiten Staffel an, um langsam wieder reinzukommen. Nach x Jahren Pause haben wir nämlich das meiste vergessen…

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Was schön war: Mit den Zwillingen im Flur um die Wette krabbeln.

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Journal Freitag, 29.9.2017

J steht, G krabbelt.

Es wird.

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Das unangenehme Gespräch habe ich heute hinter mich gebracht. Und mich dabei sehr, sehr schlecht gefühlt. Aber da musste ich durch.

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M verbringt die nächsten paar Tage wieder bei meinen Eltern im Brandenburgischen. Jott und mir steht ein ruhiges Wochenende bevor- und das kommt wie gerufen, denn bei mir klopft die nächste Erkältung an die Tür…

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Ich bin echt gespannt auf Babylon Berlin. Die Bücher von Volker Kutscher hab ich verschlungen, und nun bin ich auf die filmische Umsetzung verspannt- vor allem, weil sie nicht 1:1 erfolgte.
Nur schade, dass es noch ein Weilchen dauert, bis sie in der ARD Mediathek verfügbar sind.

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Heute Überstunden. In dem Projekt, in dem ich Projektleiter bin, gibt es bis zur Deadline noch viel zu tun und die Aufgaben für die Entwickler sind doch umfangreicher und komplexer als initial angenommen und geschätzt (also alles wie immer). Da traf es sich ganz gut, dass der Anteil an Projektleitungsaufgaben in den letzten Tagen etwas zurückging (so gut wie alle Details und Rückfragen sind geklärt) und ich ebenfalls in der Entwicklung mithelfen konnte.

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Was schön war: Trotz einer Weichenstörung am Ostkreuz pünktlich nach Hause kommen- ich erwischte nämlich am Alex den Regio nach Schönefeld über Karlshorst und schaffte die Strecke so in Rekordzeit.

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Journal Donnerstag, 28.9.2017

J kann sich allein hinstellen! Zack, von gestern auf heute. Einfach so. WIE TOLL IST DAS DENN?

Zwei kleine Erdmännchen… Da wars schon etwas duster, deswegen ist’s so verrauscht.

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Blödester Moment seit langer, langer Zeit: Im Büro vorurteilsbedingt Mist erzählen und damit vermutlich unbewusst, aber nichtsdestotrotz jemanden treffen.

Den Vorurteilen habe ich mich heute Abend gestellt und mich aufgeschlaut. Und morgen steht dann eventuell ein unangenehmes Gespräch mit der Bitte um Entschuldigung für Arschigkeit an.

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Wegen großer Müdigkeit heute wirklich mal früher ins Bett.

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Was schön war: J beim Aufstehen zugucken.

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Journal Mittwoch, 27.9.2017

Großes Spektakel am Morgen: Die Zwillinge spielten im Flur fangen. J robbte vorneweg, G kam hinterher. Beide in einem Affenzahn und mit viel Gequietsche und Gelache.

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Mitten in einer Kunden-TelKo verschwanden von jetzt auf gleich meine Telefonnotizen aus der Notizapp. Keine Ahnung, was da los war- wiederherstellbar waren sie nicht. Zum Glück war noch nicht so viel gesagt worden, sodass ich während des natürlich weiter laufenden Telefonats alles nochmal aufschreiben und mit dem Kunden abstimmen konnte. Diesmal allerdings in eine andere App, sicher ist sicher. Aber kurzzeitig hab ich echt Blut und Wasser geschwitzt… Es ging nämlich um Workflow-Änderungen auf Kundenseite, auf die wir eingehen müssen. Das wär echt unschön gewesen, wenn da was verloren gegangen wäre.

Beim nächsten Mal vielleicht doch besser Zettel und Stift.

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Nachdem meine Produktivität im Büro und zu Hause nicht dem entspricht, was ich mir unter einem produktiven Paul vorstelle, wird jetzt wieder mit der Pomodoro-Technik und so einer Art Stundenplänen gearbeitet. Durch die Stundenpläne kommt mehr Struktur in die Arbeit und durch die Pomodoro-Technik die Fokussierung auf die Aufgabe.

Hoffentlich.

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Ich vermisse es gerade sehr, in virtuelle Welten abzutauchen und mich stundenlang darin zu bewegen. Lange Jahre habe ich WoW gespielt, und genau das würde ich unglaublich gern wieder tun. Aber die Zeit! Es lohnt sich halt auch nicht, für zwei Stunden wieder anzufangen, nur um dann erneut acht Wochen zu pausieren weil gerade kein Zeitfenster frei ist…
Vielleicht kommt das ja wieder, wenn die Kinder größer sind.

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Marcel hat einen der besten Vorschläge zum Umgang mit der AfD (und ähnlichen Trollen), den ich seit langem gelesen habe: Von Trollen.

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Eine schöne Baum-Illustration, die die Herkunft und Verwandtschaft von Sprachen aus der Indo-Europäischen Sprachfamilie abbildet.

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Was schön war: Gs langanhaltendes, herzliches Lachen beim Kitzeln und Prustern beim abendlichen Wickeln. Normalerweise ist es ja schon schwer, ihr ein offenes Lachen zu entlocken (sie prustet normalerweise ein bis zwei Mal und dann wars das, egal was ist). Aber heute Abend hat sie tatsächlich richtig laut und lange gelacht und sich gefreut.